Die Zeitschrift für Kulturmanagement und Kulturpolitik bietet internationale Perspektiven zu einer Vielzahl von Themen in der Forschung und Praxis des Kulturmanagements und der Kulturpolitik.
Diese Ausgabe untersucht die Auswirkungen politischer Umwälzungen und gesellschaftlicher Transformationsprozesse auf die Bedingungen für Kulturproduktion, -vermittlung, -bildung, -politik und -management. Der Wechsel von einer politischen Partei zur anderen, selbst wenn er durch legitime politische Prozesse erfolgt, kann den Unterschied zwischen Finanzierung und fehlender Finanzierung, restriktiven versus liberalen Politiken oder Meinungsfreiheit und Zensur bedeuten. Die Transformationen von 1989 in Mittel- und Osteuropa sind ein Beispiel unter vielen anderen. Aktuelle Umwälzungen in vielen Ländern haben erhebliche Auswirkungen auf das Kulturmanagement und die Kulturpolitik, da die künstlerische Autonomie gefährdet oder bereits eingeschränkt ist, was das Potenzial hat, das kulturelle Feld grundlegend neu zu ordnen. Die Beitragsautoren setzen sich mit Fällen politischer Umwälzungen und gesellschaftlicher Veränderungen auseinander und reflektieren diese, die deutliche Auswirkungen auf die Kunst gehabt haben.
Constance DeVereaux / Steffen Höhne / Martin Tröndle / Anke Schad-Spindler /Tal Feder (eds.)