Die Zeitschrift für Kulturmanagement und Kulturpolitik bietet internationale Perspektiven zu einer Vielzahl von Themen in der Forschung und Praxis des Kulturmanagements und der Kulturpolitik. Die soziale Verortung von Kunst und das Zusammenspiel zwischen Künstlern, Nicht-Künstlern, Institutionen und politischen Entscheidungsträgern haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Demokratien sind gefährdet und die geopolitische Weltordnung hat sich verändert. Der globale Klimanotstand und der Aufstieg autokratischer Regierungen sind nur zwei Kräfte, die neue Kontexte schaffen und Möglichkeiten für sozial engagierte Kunst bedrohen. Gleichzeitig wird Künstlern und Kuratoren vorgeworfen, einer neuen professionellen Managementklasse anzugehören, die sie in ein neoliberales Wirtschaftssystem verstrickt. Kann sozial engagierte Kunst progressive bürgerliche Bewusstseinsbildung katalysieren? Kann Kunst große Fragen der sozialen Gerechtigkeit ansprechen? Diese Ausgabe liefert einige Antworten auf diese Fragen.
Constance DeVereaux / Steffen Höhne / Martin Tröndle / Karen van den Berg / Melissa Rachleff (eds.)