Anfang April war Prof. Eisenkopf zu Gast bei einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung des Vereins ProMobilität e. V. in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin. Unter dem Titel „Von der Gemeindestraße bis zur Bundesautobahn – Infrastrukturfinanzierung auf dem Prüfstand“ diskutierten etwa 120 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden Fragen nach einer leistungsgerechten und nachhaltigen Finanzierung der Bahn-, Straßen- und Wasserwegeinfrastruktur. Die Keynote des Tages hielt Prof. Eisenkopf, der in seinem Vortrag über „Die Lebenslügen der bundesdeutschen Verkehrsinfrastrukturpolitik“ sprach. Darin widmete er sich unter anderem den Fragen nach einem tatsächlichen Hochlauf der Verkehrsinfrastrukturinvestitionen, der Benachteiligung des Verkehrsträgers Schiene und dessen Potenzial für die Verkehrswende.
Daran schlossen sich zwei kürzeren Statements des Stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange MdB und des Berichterstatters Straßenverkehrsrecht der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied des Bundestagsverkehrsausschusses, Jürgen Lenders MdB an. Anschließend diskutierte Prof. Eisenkopf unter Moderation des Geschäftsführers von Pro Mobilität, Christian Funke im Rahmen einer Gesprächsrunde unter dem Titel „Wissenschaft und Politik im Gespräch“ mit den beiden Politikern. Darin betonte er unter anderem die Notwendigkeit, sowohl in den Straßen- als auch den Schienenverkehr zu investieren und plädierte für den Ausbau des Kombinierten Verkehrs.
Bereits einige Tage zuvor besuchte Prof. Eisenkopf die diesjährige DACH-Tagung der DVWG in Innsbruck, Österreich. Bei der Veranstaltung diskutierten Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema „Digitalisierung & Dekarbonisierung des Verkehrs im DACH-Raum“. Prof. Eisenkopf moderierte am zweiten Tagungstag eine Diskussionsrunde zur Finanzierung des (grenzüberschreitenden) ÖV. Als Diskutanten begrüßte er Ekkehard Allinger-Csollich von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben, Francesco Corman von der ETH Zürich und die Vertreterin der Bayrischen Eisenbahngesellschaft, Bärbel Fuchs.