Aktuelle Promotionsvorhaben

Anna Fech

Kurzvita

Anna Fech studierte Kunstgeschichte und Wirtschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. 2014 schloss sie ihr Studium an der Universität der Künste Zürich in MAS CURATING mit dem Schwerpunkt auf postkolonialen Diskussionen in der Ausstellungspraxis in Bezug auf postsowjetische Länder ab. Von 2016 bis 2021 arbeitete sie als Kuratorin für YARAT Contemporary Art Space (Aserbaidschan) und war verantwortlich für das internationale Residenzprogramm und ARTIM PROJECT Space, ein experimenteller Kunstraum für aufstrebende Künstler.


Promotionsvorhaben

„Mein Promotionsprojekt ist inspiriert von meiner eigenen kuratorischen Arbeit und meinen Beobachtungen verschiedener politischer Systeme, welche mich für Kunst unter ideologischem Einfluss sensibilisierte. Es schärfte meine kritische Perspektive für Machtrepräsentationen, die vorgeben, die Welt im Namen der Demokratie und des sozialen Engagements zu einem besseren Ort zu machen, aber das Risiko eingehen, imperialistische Muster zu wiederholen. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich meine Doktorarbeit auf die Frage: Kann sozial engagierte Kunst über digitale Netzwerke agieren, ohne unter dem Einfluss von ideologischen Konzepten zu stehen? Ziel ist es zu diskutieren, wie alternative Modelle sozial engagierter Kunst im postkommunistischen Kontext definiert werden und funktionieren können, wobei als Bezugspunkt für die primäre Forschung die Regionen Ungarn, Polen, Tschechische Republik, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Estland, Lettland und Litauen heran gezogen werden. Um eine umfassendere und vielfältigere Sicht auf das Thema zu erhalten, untersucht die Dissertation aktiv Perspektiven aus den ehemaligen kommunistischen Ländern, die über die europäischen Grenzen hinausgehen. Das Zusammenspiel von Social Media, demokratischer Agenda und politischem Aktivismus wird unter Einbeziehung von Stimmen weniger bekannter Theoretiker des postsowjetischen Raums genauer untersucht. Darüber hinaus wird die Promotion einen Versuch darstellen, Strategien des sozialen digitalen Engagements an der Schnittstelle von Quantenphysik und Sozialwissenschaften neu zu formulieren. Kann die Welt anders beeinflusst werden als durch sozialen Aktivismus? Können alternative Strategien in Mythologien oder kulturellen Praktiken Ost- und Mitteleuropas gefunden werden, um soziales Engagement anders anzugehen? Welche Rolle können digitale Netzwerke in diesem Zusammenhang spielen?“

Zeit, um zu entscheiden

Diese Webseite verwendet externe Medien, wie z.B. Karten und Videos, und externe Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Dabei werden auch Cookies gesetzt. Die Einwilligung zur Nutzung der Cookies & Erweiterungen können Sie jederzeit anpassen bzw. widerrufen.

Eine Erklärung zur Funktionsweise unserer Datenschutzeinstellungen und eine Übersicht zu den verwendeten Analyse-/Marketingwerkzeugen und externen Medien finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.