
Die neue Ausstellung zu Körperlichkeit und Identität in digitalen und realen Welten wird kuratiert von ZU-Studierenden in Kooperation mit dem Immersion Lab und dem artsprogram.
Das Jahresthema 2025 nimmt den unscheinbaren, in sozialen Medien wie Instagram oft gebrauchten Hashtag #nofilter zum Anlass einer generellen Befragung der Gegenwart.Somatic Identities
Inwiefern verändern immersive Technologien wie Virtual Reality unsere Wahrnehmung, unser Selbstverständnis und unser Körperbewusstsein? Sind Online-Profile in den sozialen Netzwerken bzw. Avatare aus Computerspielen eine neue Möglichkeit, sich von der eigenen physischen Existenz loszusagen und die Identität frei auszuleben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Extended-Reality-Ausstellung „Somatic Identities“, in der sowohl physische Exponate, als auch interaktive und immersive Kunstwerke in Virtual und Augmented Reality (VR/AR) gezeigt werden. Es werden Werke verschiedener Künstlerinnen gezeigt, die die Grenzen virtueller Kunst neu ausloten und neue Perspektiven auf digitale Körperlichkeit entwickeln. Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Virtualisierung von zwischenmenschlicher Interaktion soll es in der Ausstellung vor allem um körperliche Erfahrung im digitalen Zeitalter gehen.
„Somatic Identities“ wurde im Rahmen des Kuratorischen Praxisprojekts von sieben Studetinnen der Zeppelin Universität konzipiert. In Kooperation mit dem artsprogram und dem „Immersion Lab“ (ZF Lehrstuhl für Systeme der virtuellen Realität) nimmt die Ausstellung Bezug zu dem artsprogram-Jahresthema „#nofilter“.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 4. Dezember 2025 lädt das artsprogram der Zeppelin Universität ein zu einem Gespräch mit der Künstlerin Isabell Bullerschen und einer anschließenden Diskussion mit Professor Dr. Jan Söffner vom Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse in der White Box des ZF Campus Fallenbrunnen (Fallenbrunnen 3, 88045 Friedrichshafen). Begleitend wird bis zum Sonntag, den 7. Dezember 2025 ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Workshops, Führungen und einer Kooperation mit dem Friedrichshafener Kunsthappen angeboten.
Öffnungszeiten und Programm
Donnerstag, 04. Dezember
Ausstellungeröffnung
18:00 | Open Doors
19:00 | Thematische Einführung, Gespräch mit der Künstlerin Isabell Bullerschen
Anschließend Diskussion mit Prof. Jan Söffner
Danach feierlicher Ausklang mit DJ, Getränken und Häppchen
Freitag, 5. Dezember
10:00-18:00 | Ausstellung geöffnet
Workshops für Schulklassen im Immersion Lab mit Prof. Raphael Zender und Führungen
Samstag, 6. Dezember
10:00-18:00 | Ausstellung geöffnet
Sonntag, 7. Dezember
11:00-13:30 | Friedrichshafener “Kunsthappen”, Führungen durch drei Friedrichshafener Kunst Institutionen mit kulinarischem Abschluss (Anmeldungen hierfür bis zum 5.12. per E-Mail an karen.vandenberg@zu.de)
14:00-17:00 | Workshop “Becoming Chimeric” mit der Künstlerin Martina Menegon (Anmeldungen hierfür bis zum 03.12. Per E-Mail an m.marxen@zeppelin-university.net)
Projektverantwortliche „Somatic Identities“
Karen van den Berg | Wissenschaftliche Leitung artsprogram
Raphael Zender | Wissenschaftliche Leitung Immersion Lab
Christina Peterfaj | Academic Support artsprogram
Eren Özgür | Academic Support Immersion Lab
Charly Raeithel & Amelie Buck | Projektleitung
Lea Ochsenkühn | Finanzen
Mara Marxen | Programm
Amelie Axt | Marketing
Anna Lammerskitten & Elisa | Produktion
Gefördert durch: