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Aktuelle Promotionsvorhaben

Christina Buck

Christina Buck

Portrait

Christina Buck hat nach einem Studium der Europäischen Kulturgeschichte (Universität Augsburg) den interdisziplinären Masterstudiengang "Integrated Media. Audiovisuelle Medien in Praxis, Theorie und Vermittlung" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studiert. In ihrer Abschlussarbeit, für die sie eine Auszeichnung erhielt, beschäftigte sie sich mit den Arbeitsfeldern und Berufsrisiken von KünstlerInnen und Kreativen. Ihre Auseinandersetzung ging dabei auf eine Kooperation mit der Künstlerin Anna Bromley und deren Projekt "A Blind Spot" zurück.
Von Januar bis November 2012 übernahm sie eine Elternzeitvertretung beim Kulturbüro Friedrichshafen und war als Veranstaltungsleiterin für eine städtische Studiobühne und deren Gastspielprogramm verantwortlich. Von Dezember 2012 bis September 2015 arbeitete sie als kuratorische Assistenz am Labor für implizites und künstlerisches Wissen (LIKWI) an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Dort etablierte sie zusammen mit Stephan Schmidt-Wulffen und Karen van den Berg das experimentelle Lehrformat Kreative Performanz. Daneben arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunsttheorie und inszenatorische Praxis. Aktuell arbeitet sie am Lehrstuhl für allgemeine Medien- und Kommunikationswissenschaft im DFG-Forschungsprojekt "Mediatisierte Medienrezeption".

Promotionsvorhaben

Vermittlung künstlerischer Episteme an Hochschulen und Universitäten

Ihre Doktorarbeit verfasst sie zum Thema der Vermittlung künstlerischer Episteme an Hochschulen und Universitäten. Dabei werden Hochschulprogramme in den Blick genommen, welche Kunst- und Design-Praktiken in Lehrformate jenseits künstlerischer Ausbildungsgänge integrieren. So wird insbesondere gefragt, auf welche Weise sich betriebswirtschaftliche Fachdiskurse Konzepte künstlerischer Wissensproduktion aneignen und mit welchen Begründungen und Praktiken der Transfer geschieht. Nicht zufällig rücken gerade in Zeiten des Kreativimperativs künstlerische und damit Individuum-bezogene Wissensmodelle in den Fokus universitärer Ausbildung. Die dazugehörigen Formate, Theorien und Vermittlungsformen sind jedoch vielfältig. Daher stellt sich die Frage, ob hier tatsächlich neue Ausbildungskonzepte zum Einsatz kommen oder ob sich lediglich die Strategien verändert haben, durch welche ökonomisches Handeln und Führung gerechtfertigt werden. Das Forschungsvorhaben zielt auf eine differenzierte Analyse unterschiedlicher Fälle und legt das Augenmerk dabei nicht nur auf Didaktik und Rhetorik, sondern auch auf eine ethnografische Untersuchung sozialer Räume, als welche Hochschulen und Universitäten begriffen werden.