20.06.2024

Workshop "Transitional Orders in World Politics"

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen

Am 13. und 14. Juni 2024 fand an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen ein Workshop zum Thema "Transitional Orders in World Politics" statt. Organisiert von Simon Koschut von der Zeppelin Universität und Janne Mende vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg, versammelte die Veranstaltung führende Wissenschaftler, um die Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren von Übergangsordnungen in der internationalen Politik zu diskutieren.


Der Workshop zielte darauf ab, ein tiefgehendes Verständnis für die theoretisch-analytische Erfassung von Ordnungen zu entwickeln, die eine Übergangsphase kennzeichnen. Dies wurde besonders im Kontext der internationalen Veränderungen, die durch Ereignisse wie den Krieg in der Ukraine ausgelöst wurden, relevant. Die Teilnehmer:innen erforschten die dynamischen Rollen, die verschiedene Akteure und Institutionen während dieser Übergänge spielen, sowie die Interdependenz zwischen öffentlichen Gütern, Hierarchien und Abhängigkeiten in diesen Phasen.

Programm

Der zweitägige Workshop begann am Donnerstag, den 13. Juni, mit einer Willkommensrede und dem ersten Panel, geleitet von Simon Koschut. Zu den präsentierten Arbeiten gehörten Beiträge von Simon Koschut und Janne Mende selbst, die die theoretischen Grundlagen der Übergangsordnungen in der Weltpolitik vorstellten. Weitere Vorträge kamen von Hengfeng Zhao von der Universität Leeds und von einem Team bestehend aus Ryan Beasley (University of St Andrews), Juliet Kaarbo (University of Edinburgh) und Kai Oppermann (Technische Universität Chemnitz).

Der erste Tag wurde mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Kommodore abgerundet, was den Teilnehmer:innen Gelegenheit zum informellen Austausch und einen kurzen Abstecher am Bodensee bot.


Der Freitag begann mit einem zweiten Panel unter der Leitung von Janne Mende. Michael Doyle von der Columbia University stellte seine Arbeit zur Frage "From Post-Cold War I to Cold War II?" vor, gefolgt von Andrea Liese (Universität Potsdam) und Heike Krieger (Freie Universität Berlin), die über die zweifache Relevanz des Völkerrechts in Übergangsordnungen referierten. Den Abschluss am Vormittag machte Filippo Andrea Giurlando mit seinem Paper zu Frankreichs Einfluss in Subsahara-Afrika.

Nach einer Mittagspause folgte das dritte Panel, geleitet von Simon Koschut, mit weiteren spannenden Beiträgen, darunter eine Untersuchung der Übergangsordnung des Klimawandels von Janne Mende und Oliver Kessler (Universität Erfurt) sowie Amit Prakash und Jayati Srivastava (Jawaharlal Nehru University) mit einer Diskussion über den Wandel in globalen Machtdynamiken .

Der Workshop endete mit abschließenden Bemerkungen, die die Vielschichtigkeit und die interdisziplinären Ansätze der diskutierten Themen hervorhoben. Die Veranstaltung bot nicht nur eine Plattform für den Austausch neuester Forschungsergebnisse, sondern auch für die Bildung von Netzwerken und zukünftigen Kooperationen.


Die erfolgreiche Durchführung dieses Workshops wurde durch die Unterstützung des Lehrstuhls für Internationale Sicherheitspolitik der Zeppelin Universität, der MAGGI-Forschungsgruppe des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht sowie der ECPR Standing Group on International Relations ermöglicht.

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