Vom 4. bis zum 7. April nahm unser Team an der 81. Jahreskonferenz der Midwest Political Science Association (MPSA) in Chicago teil.
Am ersten Tag präsentierten Wolfgang H. Schulz, zusammen mit seinen Co-Autoren Oliver Franck und Vincent Geilenberg, ihre Arbeit mit dem Titel „Central Asia’s Growing Role as a Transport Corridor: Econometric Analysis of GDP and Freight Transport Growth and Implications for Global Trade and European Policy.“. Ihre Studie vertieft sich in die wirtschaftlichen Feinheiten Zentralasiens und des Südkaukasus durch umfassende Wachstums- und Transportmodelle. Die Ergebnisse liefern wertvolle Einsichten für europäische und globale politische Entscheidungsträger und betonen die zentrale Rolle Zentralasiens als entscheidenden Transportkorridor. Die Sitzung, die sich auf die politische Ökonomie in Eurasien konzentrierte, wurde von Pauline Jones, Professorin für Politikwissenschaft an der University of Michigan und der Edie N. Goldenberg Endowed Director für das Michigan in Washington-Programm, sachkundig geleitet.
Am Freitag leitete Wolfgang H. Schulz die Sitzung „Politische Ökonomie in Europa“ und fungierte anschließend als Diskutant für die Sitzung „Entwicklung und Umwelt“.
Annerose Tress und Henrik Kleis stellten am letzten Tag der Konferenz ihre Arbeit mit dem Titel „Re-Envisioning European Competitive Dynamics: Institutional Role Models in Driving Non-Discriminatory Collaborative Innovations for Road Network Digitization“ vor. Das Papier hebt die großen Herausforderungen der Zusammenarbeit am Beispiel der digitalen Straße hervor. Komplexität, Vertrauen und Synchronisationsprobleme sind nur einige der angesprochenen Themen. Der Beitrag des Institutionellen Rollenmodel (IRM) zur Lösung dieser Probleme wird in unserer Forschung dargelegt.
Wir gewannen wertvolle Einsichten durch engagierte Diskussionen.