03.11.2022

Ein Lacher zur Unzeit

Es war ein Wendepunkt im vergangenen Bundestagswahlkampf: Während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Vordergrund über die Opfer der Flutkatastrophe spricht, scherzt Kanzlerkandidat Armin Laschet im Hintergrund mit seinen Begleiter:innen. Es dauerte nicht lange, bis in den sozialen Medien eine Empörungswelle entstand, die auf die publizistischen Medien überschwappte. Die Quellen und Verbreitungswege hat sich ZU-Kommunikationswissenschaftler Professor Dr. Florian Muhle genauer angeschaut.


Wäre Armin Lascht als Kanzlerkandidat im Jahr 2002 angetreten, als die sozialen Medien noch Zukunft waren, hätte sich sein Fauxpas möglicherweise ,versendet‘. Im heutigen hybriden Mediensystem mit seinen mitunter unerbittlichen Aufmerksamkeitsdynamiken war sein Fehltritt nicht nur in einer Hinsicht unverzeihlich.

Zeit, um zu entscheiden

Diese Webseite verwendet externe Medien, wie z.B. Karten und Videos, und externe Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Dabei werden auch Cookies gesetzt. Die Einwilligung zur Nutzung der Cookies & Erweiterungen können Sie jederzeit anpassen bzw. widerrufen.

Eine Erklärung zur Funktionsweise unserer Datenschutzeinstellungen und eine Übersicht zu den verwendeten Analyse-/Marketingwerkzeugen und externen Medien finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.