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Udo Göttlich, Luise Heinz, Martin R. Herbers (Hg.)

Ko-Orientierung in der Medienrezeption

Praktiken der Second-Screen-Nutzung

Der Sammelband trifft theoretische und empirische Aussagen über Second-Screen-Nutzungspraktiken. Er reflektiert damit ein aktuelles Problem des Medienwandels, das sich aus Veränderungen der Medientechnik ergibt und seinen Niederschlag in veränderten Rezeptions-, Aneignungs- und Nutzungsformen findet. Diese erweitern die Fernsehrezeption über die Angebote des Second Screen aus dem häuslichen sozialen Kontext heraus interaktiv, zeitlich entbunden und delokalisiert.


Der Band beinhaltet 13 Beiträge zu unterschiedlichen theoretischen und empirischen Aspekten der Second-Screen-Nutzung. Er bietet erstmalig aktuelle Befunde zu dieser neuen Form der Fernsehnutzung und ordnet sie vor dem Hintergrund etablierter Theorien der Kommunikations- und Medienwissenschaft ein. Die Beiträge geben differenzierte Einblicke in unterschiedliche Konstellationen zwischen Fernsehgerät und Second Screen – dadurch wird der Sammelband zum Anker in der wissenschaftlichen Debatte über neue Fernsehnutzungs- und Rezeptionsformen und zeigt Anknüpfungsmöglichkeiten für weiterführende Forschungen auf.


Udo Göttlich, Luise Heinz, Martin R. Herbers (Hg.): „Ko-Orientierung in der Medienrezeption – Praktiken der Second-Screen-Nutzung“, Springer Verlag, Heidelberg, 272 Seiten, ISBN-10: 3658149280, ISBN-13: 978-3658149284


Der Beitrag auf ZU|Daily

Während im Fernsehen der Tatort oder ein beliebig austauschbares Trash-Format läuft, tobt die Diskussion in den sozialen Netzwerken, allen voran auf Twitter. Der Blick wandert vermehrt vom Fernsehbildschirm hinüber auf das Smartphone oder Tablet, das man in seinen Händen hält – ein Medienerlebnis scheint nicht mehr auszureichen. Statt reinem Konsum geht es nun auch um den Austausch mit mehr oder weniger Gleichgesinnten. Warum und wie wir diesen „Second Screen“ nutzen, erklären die ZU-Wissenschaftler Udo Göttlich und Martin R. Herbers in einem Interview.

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