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22.02.2017

Professor Dr. Michael Scharkow neuer Inhaber des Lehrstuhls für Digitale Kommunikation

Die ZU hat Professor Dr. Michael Scharkow auf den Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft – Schwerpunkt Digitale Kommunikation berufen. Der gebürtige Schweriner kommt vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim und forscht und lehrt nun an der ZU zur Nutzung und Wirkung digitaler Medien.

Verstärkt den Bereich der Kulturwissenschaften an der Zeppelin Universität: Professor Dr. Michael Scharkow.


„Mit der Berufung von Michael Scharkow verstärkt sich die ZU konsequent weiter im Bereich der Digitalisierung. Durch diese Professur bilden wir jenes Themenfeld ab, das einen strukturellen Wandel in nahezu allen Lebensbereichen mit sich bringt und vielfältige Fragen in Forschung und Lehre induziert“, sagt ZU-Präsidentin Professorin Dr. Insa Sjurts.


Michael Scharkow studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Nach seiner Studienzeit wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation tätig war und zum Thema „Inhaltsanalyse und maschinelles Lernen“ promoviert wurde. Zuletzt arbeitete Scharkow als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim. Zwischenzeitlich führte ihn ein Auslandsaufenthalt an die Ohio State University und ein Forschungsprojekt an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster.


Ein zentraler Aspekt seiner Forschung und Lehre kreist um das Thema Nutzung und Wirkung digitaler Medien. Was machen wir mit Online-Medien, warum und wie werden sie genutzt? Welche Folgen hat dies für unseren Alltag und für die Gesellschaft? Diesen und weiteren Fragen geht Scharkow auf den Grund. Darüber hinaus befasst sich der 37-Jährige mit problematischem Medienverhalten wie Cybermobbing oder Computerspielsucht und nutzergenerierten Inhalten, besser bekannt unter dem Begriff Big Data.


„Ich freue mich besonders auf die persönliche Betreuung von Studierenden und deren Forschungsprojekten und die Kooperationen mit den Kolleginnen und Kollegen, aber auch darauf, die Freiheit zu haben, eigene Vorstellungen von guter Forschung und Lehre realisieren zu können“, erläutert Scharkow. „Die Besonderheit der ZU liegt meines Erachtens darin, dass hier den Studierenden ein forschungsorientiertes, interdisziplinäres, individuelles und internationales Studium ermöglicht wird. In Zeiten zunehmender Verschulung des Studiums empfinde ich diesen Ansatz gleichermaßen als großes Privileg und Herausforderung für Lehrende wie Studierende.“