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Alumni berichten

In jedem Alumni-Newsletter berichten Alumni über ihre aktuellen Projekte, Start-ups, Arbeitsinhalte oder auch Gedanken. Diese Berichte sind nachfolgend hier für jedermann zu lesen.

Patrick Layer (BA CME 2015) und MiniBrew

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MiniBrew, die kompakte Hausbrauerei | März 2017


Auf der Flasche steht „Sud-eins“, „Weißglut, „Gmahde Wiesn“ – in der Flasche ist Bier. Auch wenn das Etikett etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich um „Barley Wine“ und damit um ein Ale mit mindestens 9% Alkoholgehalt – auch CRAFT BIER genannt.
Im letzten Jahrzehnt haben die Craft Brauer den Biermarkt verändert. Bereits jetzt können wir auf 9 Jahre konsekutiv zweistellige Wachstumsraten zurückblicken und ein Ende ist nicht in Sicht, nimmt man dabei nur einmal die USA als Beispiel mit aktuell 12% Marktanteil am Biermarkt heute und prognostizierten 20% bis 2020 – Tendenz steigend!
Craft Bier ist längst nicht mehr nur für Hippies die gerne experimentieren. Craft Brauereien bedienen ihre lokalen Communities, kreieren Jobs und unterstützen den Tourismus. Auf diesen Trend sind auch die Gründer von MiniBrew mit der Mission aufgesprungen, die gesamte Supply Chain des Bier Marktes zu revolutionieren.


Wer wir sind?
MiniBrew wurde vor ca. 2 Jahren von Olivier van Oord & Bart van de Kooij in Amsterdam gegründet. Die beiden passionierten Hobbybrauer dachten sich: "Bier brauen müsste doch auch einfacher gehen" und somit wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Herausgekommen ist dabei MiniBrew - eine kompakte Hausbrauerei-Maschine, welche den Prozess der Herstellung eines eisgekühlten frischen Craft Bieres vollständig automatisiert. MiniBrew reduziert dabei die Komplexität des Bierbrauens und ermöglicht damit, eigene Bier-Rezepte zu kreieren und zu experimentieren. Mittlerweile ist das junge Unternehmen auf 14 Personen angewachsen und seit ungefähr einem Jahr ist auch ZU-Alumnus Patrick Layer (BA CME 2015) mit von der Partie. Der Jugendtraum vom eigenen Bier wird zur Realität.


Einmal von Amsterdam nach Necker Island und zurück!

Diese bahnbrechende Idee schlägt Wellen. Anfang Februar wurde MiniBrew sogar mit einer Wild Card in das Finale der von Richard Branson ins Leben gerufene XTC (Extreme Startup Challenge) gekürt. Somit durfte MiniBrew im Finale des weltweit größten Startup-Wettstreits um die Krone des innovativsten jungen Unternehmen kämpfen. Trotz der atemberaubenden Zeit auf Sir Richards Bransons Privatinsel Necker Island hat es leider nicht zur Krönung gereicht. MiniBrew hält dies jedoch nicht vom Ziel ab, lokales frische Craft Bier weltweit erhältlich zu machen. Join the #beervolution!

Für weitere Informationen bitte einfach Alumnus Patrick Layer unter kontaktieren oder auf die Webseite schauen: www.minibrew.io

MiniBrew
MiniBrew Team

Laura Cordes (BA CME 2011) und Gardoré

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„Gardoré“: Der erste kuratierte Online-Shop für Damen-Businesskleidung | März 2017


Auf Gardore.com finden Frauen von Experten ausgewählte Businessmode zahlreicher Marken erstmalig an einem zentralen Ort. Gemeinsam mit Stilberaterinnen hat ZU-Absolventin Laura Cordes (BA CME 2011) den Online-Shop erschaffen, um Frauen den Kauf passender Business-Kleidung zu erleichtern.

Hinter Gardoré steckt die Tatsache, dass Frauen den Einkauf von Business-Kleidung als anstrengend, schwierig und unerfreulich empfinden. Diese Erfahrung hat Laura Cordes während ihrer Zeit als Unternehmensberaterin nach ihrem CME-Studium an der ZU selbst gemacht. „Passform, Funktionalität und Dresscode müssen berücksichtigt werden. Außerdem bekommt die Wirkung der Kleidung eine andere Bedeutung,“ so die Gründerin. Hinzu kommt, dass viele Frauen im Job so eingebunden sind, dass ihnen wenig Zeit zum Einkaufen bleibt und es „den einen Laden“ für Business-Mode nicht gibt.

Mit Gardoré hat sich Laura Cordes genau diesen Herausforderungen angenommen. Neben verschiedenen Kategorien in Bezug auf Dresscode, Stil und Passform bietet der Online-Shop auch Inspiration durch Outfitvorschläge und Stiltipps im Blogbereich. „Bei uns gibt es nur Kleidung, die sich auch wirklich für den Business-Alltag eignet“, verspricht die 29-Jährige. Die Mission ist dabei klar definiert: „Wir wollen Frauen dabei helfen, ihr perfektes Business- Outfit zu finden. Denn das passende Outfit wirkt nicht nur positiv nach außen, es bestärkt auch nach innen.“

Die hohe Nachfrage zeigt, dass Gardoré den Nerv der Kundinnen getroffen hat. Und auch Unternehmens-Experten bestätigen das wirtschaftliche Potential des Online-Shops. Im Dezember 2016 gewann Laura Cordes den GründerCup in ihrer Geburtsstadt Kiel.

Um den Wünschen der anspruchsvollen Zielgruppe bestmöglich gerecht zu werden, hat Laura Cordes mittlerweile ein siebenköpfiges Team um sich versammelt. Mit an Bord sind ebenfalls ZU-Alumna Lydia Glup (BA CME 2012) als Kreativdirektorin und ZU-Alumnus Martin Cordes (BA CME 2014) als Marken- und Kommunikationsspezialist. Moderne Technologien und eine flexible Arbeitsweise ermöglichen es, dass sich die Mitarbeiter über die Länder Deutschland, Schweden, Dänemark, Spanien und Kanada verteilen. Ambitioniert, international, selbstbewusst – das Team hinter Gardoré gehört durchaus selbst zur Zielgruppe und versteht die Kundinnen dementsprechend gut.


gardore.com

Für weitere Informationen, Interviewanfragen und Bildmaterial steht Martin Cordes gerne zur Verfügung:

Gardore_Laura Cordes
Gardore_Laura Cordes

Felicia Schneiderhan (BA PMG 2011) und 30SecondsToFly

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Claire by 30SecondsToFly | Corporate Travel Manager powered by Artificial Intelligence | Dezember 2016

Jedes Jahr geben Unternehmen weltweit mehr als eine Trillion USD für Geschäftsreisen aus. Trotz seiner Größe wird dieser Markt von einer kleinen Anzahl gigantischer Reiseagenturen dominiert, deren Geschäftsmodell sich seit mehr als 50 Jahren nicht verändert hat.

Dank der wachsenden Verfügbarkeit von Daten, steigender Effizienz von Rechenleistung und Fortschritten im Bereich Machine Learning haben wir nun die Möglichkeit das veraltete Agenturmodell zu überholen und den Service einer Reiseagentur zu automatisieren und damit skalierbar zu machen.

30SecondsToFly hat einen der ersten künstlich-intelligenten Reiseassistenten entwickelt. Unsere Technologie Claire bucht und koordiniert Geschäftsreisen für Unternehmen. Claire lernt die Reiserichtlinien der Firmenkunden und die Reisepräferenzen der Mitarbeiter. Auf dieser Basis vergleicht Claire hunderte von möglichen Reiseoptionen und optimiert diese zu “Smart Itineraries”. Reisende können mit Claire via SMS, Facebook, Slack und Skype in freier Sprache kommunizieren, was das (Um)Buchen auf wenige Minuten reduziert. Das Management hat derweil Einblick in Reisestatistiken und kann so Reiseausgaben gezielt verringern. Da Claire hochgradig automatisiert ist, fallen für unsere Firmenkunden keine Transaktionskosten an.

30SecondsToFly mit Sitz in New York und Bangkok wurde von ZU-Alumna Felicia Schneiderhan (BA PMG 2011) und Riccardo Vittoria im Juli 2015 gegründet. Wir glauben, dass die Tage von statischer Enterprise-Software gezählt sind. In der Zukunft werden Unternehmen so genannte A.I. Assistenten anheuern, die ganze Aufgabenbereiche von Mitarbeitern lernen und Stück für Stück übernehmen. Unsere Technologie Claire ist ein A.I. Assistent hochspezialisiert auf Geschäftsreisen.

30SecondsToFly ist weltweit an der Spitze einer handvoll Startups, die Artificial Intelligence nutzen, um den Geschäftsreise-Sektor zu revolutionieren. 30SecondsToFly hat starken Rückhalt aus der Reiseindustrie. Das Unternehmen zählt unter anderem JetBlue Ventures, El Al und SITA zu seinen Investoren.


https://www.30secondstofly.com/

Team 30SecondsToFly
Logo 30SecondsToFly

Enri Chantal Strobel (BA CME 2014) und HorseAnalytics

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HorseAnalytics | August 2016


Der Pferdesport ist weltweit eine mehrere hundert Billionen $ schwere Sport- und Freizeitindustrie (EU 100 /US 300 Billionen $) und spätestens nach den Olympischen Spielen ist klar: Deutschland ist eine der stärksten Reitnationen (6 Medaillen). So verwundert es auch nicht dass der Reitsport direkt nach Fußball die umsatzstärkste Sportart in Deutschland ist.


Dennoch gab es kaum mehr nennenswerte Innovationen. Gerade für ein Land das seine eigene Vorreiterrolle im Reitsport, aber auch bei der Aufzucht und Ausbildung von Sportpferden, weiter behauptet möchte eine unbefriedigende Situation. HorseAnalytics tritt daher an das Synonym für Innovation im Pferdesport zu werden.


HorseAnalytics ermöglicht Pferdehaltern die Verbesserung von Haltung und Pflege Ihrer Lieblinge mittels Übertragung moderner Wearable Technologien und objektiver Auswertungsalgorithmen auf Pferde. Damit schließen wir einen „weißen Fleck“ in der IoT Landschaft und tragen die Quantified-Self-Bewegung in den Pferdestall.


Pferdebesitzer haben eine starke emotionale Bindung zu Ihrem Tier und sorgen sich häufig um dieses. Meist befindet sich ihr Pferd in der Obhut Dritter (Pensionsstall, Bereiter, Reitbeteiligung, …). Sie selbst sind statistisch nur 2-3 Stunden täglich im Stall und wissen in der restlichen Zeit nicht wie es Ihrem Pferd geht und ob es bestmöglich versorgt wird. Genau hier setzt HorseAnalytics an.


Zum 24/7 Monitoring wird das Wearable mit integrierter Sensoreinheit vom Pferd flexibel an Halfter oder Trense getragen. Dabei werden Bewegungsdaten gespeichert, die in der Cloud analysiert und kontextualisiert werden. Über eine zugehörige App können private Pferdebesitzer Bewegungsmengen und -intensitäten, zurückgelegte Distanzen und Aktivitätsphasen einsehen. Taktunreinheiten und Krankheitsanzeichen, wie Bspw. bei einer Kolik, können dabei ebenso erkannt werden, wie die Einhaltung von Weide- und Trainingszeiten. Eine Trainingsplanung (auch das wieder antrainieren rekonvaleszenter Pferde soll zukünftig begleitet werden) sowie das erstellen und verwalten von Memos und To Dos wird ermöglicht. Der Austausch mit anderen, an der Pferdepflege beteiligten, Personen wird unterstützt und Social Media-Kanäle und redaktionelle Inhalte eingebunden. Ein Profilvergleich mit anderen Pferden gleicher Rasse oder Nutzung wird zukünftig ebenfalls ermöglicht.


Weitere Produktiterationen sollen ein noch objektiveres Gesundheits- und Trainings-Monitoring ermöglichen und sogar für Veterinärmedizinische Anwendungen Verwendung finden. Im Vordergrund steht dabei immer das Wohlergehen des Pferdes.
Mit HorseAnalytics arbeiten wir eng mit unserer Zielgruppe zusammen und möchten daher jeden Pferdebesitzer einladen mit uns in den Diskurs zu treten und gemeinsam Horsemanship neu zu Definieren.


Ihr erreicht uns über folgende Seiten:
www.horse-analytics.com
www.facebook.com/horseanalytics
www.twitter.com/Horse_Analytics

HorseAnalytics

Vincent Osterloh (BA CME 2011), Till Kratochwill (BA CME 2010) und Reparando

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Herausragende Servicequalität im Smartphone-Reparaturmarkt | März 2016

Reparando ist ein mobiler Smartphone-Reparaturservice, der in zahlreichen Städten in Deutschland verfügbar ist. Gegründet wurde Reparando im Juli 2015 von den ZU-Alumni Vincent Osterloh und Till Kratochwill sowie von Jakob Schoroth. Um sich im Handyreparatur-Segment sinnvoll vom Wettbewerb zu differenzieren ist es entscheidend, ein Serviceerlebnis zu erschaffen, das Seinesgleichen sucht. Nur dann ist gewährleistet, dass wir unsere Kunden begeistern und damit eine entsprechend hohe Weiterempfehlungsrate erreichen können.

Was ist der Ansatz von Reparando um jeden einzelnen Kunden zu begeistern?
Wir setzen an zahlreichen Hebeln an um letztlich ein rundum tolles Kundenerlebnis zu bieten. Dazu gehört zum einen, dass wir, im Gegenteil zu vielen anderen überregionalen Dienstleistern und Plattformen, unsere Servicetechniker fest anstellen und nicht auf ein Freelancer-Modell setzen. So können wir sicherstellen, dass unser Geschäftsmodell auf einer rechtlich soliden Basis aufgebaut wird und unsere Unternehmenskultur in einem festen Team gelebt werden kann.

Für die Sicherung unserer Prozessqualität spielt unser Technologie-Backend eine große Rolle. Wir haben eine Software entwickelt, die es uns erlaubt, große Teile des Gesamtprozesses zu automatisieren. Dadurch sparen wir uns Prozesskosten und können gewährleisten, dass sich jeder Kunde selbst bei einer hohen monatlichen Anzahl an durchgeführten Reparaturen auf ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit verlassen kann.

Zuletzt ist es natürlich entscheidend, dass der Reparaturprozess beim Kunden vor Ort einwandfrei funktioniert. Hierfür schulen wir unsere Techniker sehr ausführlich und geben ihnen Gelegenheit mit von uns zur Verfügung gestellten Testgeräten ausführlich zu üben bevor es zum ersten Kundeneinsatz geht. Sehr wichtig ist uns auch die Schulung der Techniker in Bezug auf den Umgang mit den Kunden. Da die Techniker gegenüber dem Kunden die Marke Reparando repräsentieren ist dies besonders wichtig.

Wenn dann alle Puzzleteile perfekt zusammenpassen, bieten wir unseren Kunden das, was wir uns zum Ziel gesetzt haben: Ein herausragendes Kundenerlebnis im Smartphone-Reparaturmarkt.


Ansprechpartner
Vincent Osterloh, BA CME 2011
vincent.osterloh@reparando.net
www.reparando.net

Reparando GmbH
Wilhelmstr. 4a
70182 Stuttgart

Reparando | das Gründerteam

Tim Ebert (BA CME 2012) und feelgood@work

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feelgood@work | November 2015


Die Jobsuche ist so inspirierend und spannend wie der Zahnarztbesuch – das Internet kann mehr!


Die Art und Weise, wie wir heute einen Job suchen, erinnert an das Niveau des Online-Handels vor 10 Jahren. Wer kann von sich ehrlich behaupten, dass die Suche nach einem Job oder einem Arbeitgeber mit den heutigen Mitteln des Internets Spaß macht und mir die relevanten Informationen zu meinen Entwicklungsmöglichkeiten, zu Kollegen und zur Kultur liefert?


Die Jobsuche ist unserer Meinung nach in mehrfacher Hinsicht „broken“. Zum einen „sucht“ man eigentlich – und insbesondere unsere Generation - nicht linear nach einem Job im Sinne einer Stellenanzeige, einem textbasierten, meist wenig inspirierendem Forderungskatalog, sondern man versucht die Fähigkeiten und Interessen, die man mitbringt, mit angenehmen Arbeitsumgebungen und spannenden Aufgaben zu verbinden. Karriere bedeutet heute eher persönliches und fachliches Wachstum und gleicht eher einem Irrgarten als einer Leiter.


Und da haben wir’s. Die meisten Produkte im Markt fokussieren die „Suche“ anhand von Jobtiteln in einer Eingabemaske und nicht das spielerische und inspirierende „Entdecken“. Dies kann durch interessante Inhalte aus den Unternehmen erreicht werden, wie zum Beispiel durch eine Office Tour, Mitarbeiterinterviews, behind-the-scenes-Artikel und Fachartikel, die beschreiben, welche heißen Themen in einer produktiven und angenehmen Unternehmenskultur umgesetzt werden, die zu mir als Kandidat passt.


feelgood@work als „Westwing“ für Jobs


Wir wollen dies ändern. Aus persönlichem Anlass haben wir feelgood@work ins Leben gerufen. Wir haben als „designy“ Stellenbörse angefangen, auf der man gute Arbeitgeber entdecken kann, sehen uns aber heute in der nächsten Evolutionsstufe der Jobsuche als eine daten- und contentgetriebene Recruitment Marketingplattform, die mit zielgruppenrelevanten Inhalten rund um die Themen Technologie („nerd content“), Lifestyle und Karriere passiv suchende Kandidaten anspricht, die eine Karriere in der digitalen Wirtschaft anstreben. Diese Form der Kontaktaufnahme durch Content Marketing finden wir charmanter als häufig unangenehme Direktansprachen von Recruitern oder Headhuntern. Ich persönlich würde sagen, wir sind ein Art digitales und hochwertiges Karriere- und Fachmagazin für die digitale Wirtschaft - ein Westwing für Jobs.


Wenn ihr mehr erfahren wollt oder in der digitalen Wirtschaft Jobs sucht oder zu vergeben habt, sprecht mich gerne an. Wir sind immer auf der Suche nach lehrreichen Gesprächen und Kandidaten sowie Arbeitgebern, die etwas zu erzählen haben.

feelgood@work

Tobias Weimann (MA CME 2014), Mathias Gerhardt (BA CME 2014), Vanessa Frank (MA CME 2014) und LIBRI natural energy

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Energy Drink mal anders | September 2015


Wir kennen es alle – viele Hausarbeiten, lange Bib-Nächte, links und rechts wird es langsam leerer, die Konzentration sinkt – da hilft auch die schöne Aussicht nichts mehr. Um sich wach zu halten trinkt man viel zu viele nur aus Zucker und Wasser bestehende und so gar nicht lecker schmeckende Getränke, in stiller Hoffnung einen Kurzzeit-Push zu erhalten, der einen im Grunde auch nicht weiter hilft.

Es muss doch etwas geben...
... das länger wachmacht und die generelle Konzentrations- und Leistungsfähigkeit fördert ohne ungesund und papp-süß zu sein, dachten wir uns nach einer dieser langen Nächte und suchten die Zutaten hierfür in der Natur. Zunächst aus reinem Eigeninteresse wurde stundenlang recherchiert, Abend um Abend Tütenweise Bioextrakte und Bio-Säfte vermischt und mit einer Diamantenwaage abgewogen. So entstand schließlich die Rezeptur. „Energie, die bleibt“ ist das Versprechen unserer belebenden Bio-Fruchtsaftschorle. Die Idee kam überall gut an – wir hatten wohl den Nerv der Zeit getroffen; so kam schließlich die Entscheidung der tatsächlichen Abfüllung. Die Mehrweg-Glasflasche war für uns als Gründertrio ein absolutes Muss um geschmacksecht, nachhaltig und umweltbewusst ein ehrliches Gesamtkonzept zu verfolgen.


Energy Drink neu definiert
LIBRI natural energy ist kein gewöhnlicher Kurzzeit-Energy-Drink, sondern durch seine Kombination aus konzentrationsfördernden, stimulierenden und ausgleichenden Extrakten in dieser Form einzigartig. Die Idee, das typisch deutsche Gut der Fruchtsaftschorle als Basis für einen biologischen Energy Drink zu nehmen lag aufgrund der Zeit in der Bodensee-Region nahe. Auch geschmacklich war es uns wichtig, sich von typischen Energy Drinks komplett abzuheben. Die LIBRI-Schorle schmeckt herb und frisch anstatt künstlich und süß - auf jeden Fall unerwartet für einen Energy Drink. Pluspunkt: Sie ist kalorienarm und ohne künstliche Zusätze, Taurin oder Konzentrate. Und gerade deshalb eine ideale Basis für verschiedene Longdrinks; verträgt sich zum Beispiel wunderbar mit Gin, Wodka, Weißen Rum, z.B. als LIBRI-Mojito, oder Campari.

Den Namen des Drinks haben wir von einem absoluten Vorzeige-Energiebündel abgeleitet: dem Kolibri. Während des Flugs schlägt sein Herz bis zu 1.200x/Minute, mit seiner Ausdauer kann er bis zu 100 km/h und mit 40-80 Flügelschläge/Sekunde in alle Richtungen fliegen - noch dazu ist er besonders geistreich, denn zum Energie sparen merkt er sich jeden Kelch den er schon geleert hat. Durch diese Kombination von Effizienz, Energie und Leistungsfähigkeit gilt er für uns als Vorbild.

Wie geht es jetzt weiter?
Neben unserem Online-Shop bauen wir den Vertrieb vorerst regional auf. Mathias und Toby sind aus Ludwigsburg/Stuttgart, Vanessa ursprünglich aus Darmstadt, weswegen wir an diesen Standorten zunächst auf Bars und Restaurants, sowie die ersten Getränkehändler zugegangen sind. Momentan ist die Logistik für eine größere Expansionsstrategie noch zu schwierig, da Auslieferung und Rückführung der Flaschen für uns als Start-Up in großem Umfang kaum zu stemmen sind. Da das regionale Feedback aber bisher sehr positiv ist, gibt es für uns keinen Grund nicht auch bald auch überregional andere Städte in Angriff zu nehmen. Friedrichshafen steht da natürlich ganz oben auf unserer Liste, damit bald alle ZUler in den Genuss von LIBRI kommen.

Was ist Eure Vision?
Wir möchten die Menschen davon überzeugen, dass Energy Drinks etwas für jeden sind - wenn sie richtig gemacht sind. Es geht uns weniger darum, Kundenklau bei den großen Anbietern zu betreiben als vielmehr diejenigen Menschen von unserem Getränk überzeugen, die bisher auf Energy Drinks verzichteten weil sie ungesund und nur sehr kurzzeitig leistungssteigernd sind - diese Art Energy Drink sind wir nicht. Die Vision ist es daher, viele Leuten zu zeigen “Energy Drink geht auch anders - gesund und ehrlich eben.”


Für mehr Infos schaut doch einfach mal auf unserer Website oder bei FB
vorbei.

LIBRI natural energy
 

Jule Schröder (MA CCM 2007) und Kill Your Darling

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Kill Your Darling GbR | April 2015


Arbeit im 21. Jahrhundert hat sich verändert. Globalisierung, Digitalisierung, Generationenwechsel: wir leben in einer Welt, die schnelllebiger wird und uns vor neue Herausforderungen stellt. Design Thinking ist eine Methode, um diesen Veränderungen zu begegnen.
Jule Schröder, vor acht Jahren Studentin im Master CCM an der Zeppelin Universität, hat Design Thinking gelernt und verinnerlicht. Die Kulturmanagerin aus Eutin möchte eine Welt gestalten, die sich nachhaltiger präsentiert und stärker an menschlichen Bedürfnissen orientiert. Inspiriert von ihrer Zeit an der HPI School of Design Thinking in Potsdam, gründete sie die Innovationsagentur Kill Your Darling. Gemeinsam mit drei Freunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, möchte sie die Arbeitswelt aktiv mit gestalten: den Wandel leben und Innovation vorantreiben. Kill Your Darling berät Unternehmen bei der Entwicklung von nutzerzentrierten Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. 


Jule, unbefristete Vollzeitstelle, erfülltes Privatleben und eine schöne Wohnung in München. Klingt traumhaft. Warum hast du plötzlich einen anderen Weg eingeschlagen?


„Zum einen hab ich mich in meinem Job gelangweilt und nichts mehr dazu gelernt, zum anderen spüre ich einen inneren Drang nach Veränderung. Geld ist mir nicht so wichtig und ich trage die Gewissheit in mir, dass immer irgendwie alles gut geht. Ich wollte mich mit Innovation beschäftigen. Daher habe ich Design Thinking studiert. Ich wollte wissen: Wie entstehen eigentlich Ideen, wie gelangen wir zu innovativen Geschäftsmodellen? Daher habe ich nach vier Jahren meinen ersten Job in München gekündigt, ohne Zusage für einen Studienplatz an der D-School, ohne Plan B.“

Was ist Design Thinking für dich – in einem Satz?


„Nicht nur für mich persönlich ist Design Thinking tatsächlich lebensverändernd, sondern auch für alle, die damit in Berührung kommen: für Produkte, Dienstleistungen, die Art der Zusammenarbeit, Denkweisen, wahrscheinlich auch Beziehungen – ein allumfassendes Veränderungswerkzeug.“

Was ist dir wichtig im Berufsleben?


„Selbstbestimmtes Arbeiten, sowohl inhaltlich als auch zeitlich. Und, was ich tatsächlich schon im meinem vorherigen Job als Studiengangskoordinatorin und Dozentin hatte: Ich möchte anderen etwas beibringen, Wissen weitergeben. Und natürlich Abwechslung. Es darf keine Routine entstehen.“

Was bedeutet es für dich, Unternehmerin zu sein? 


„Gemeinsam mit meinen Mitgründern Verantwortung zu tragen und schon morgens im Bett gerne Mails zu lesen. (überlegt, lacht dann) Lustig, ich hab mich selbst noch gar nicht als Unternehmerin betrachtet. Das Spannende ist: plötzlich bist du auf einmal für alles allein verantwortlich, beziehungsweise du und dein Team. Für jeden Erfolg, für jeden Rückschlag. Jeder Kunden, jedes Projekt, jeder Euro auf dem Konto ist der eigene Verdienst.

Was möchtest du mit Kill Your Darling bewirken?


„Ich möchte den Design-Thinking-Gedanken in die Welt tragen und hoffe, dass die Art und Weise, wie wir Ideen entwickeln, hilfreich für unsere Kunden ist und mit unseren Workshops Veränderung bei ihnen ankommt.“

Veränderung bringt Innovation. Kill Your Darling treibt Wandel voran – weil manche Konzepte und Ideen verworfen werden müssen, damit Neues und Besseres entstehen kann. Nur das Segeln auf offener See, Jules persönlicher Darling, wird dem Innovationsdrang nicht so schnell zum Opfer fallen.

KYD
 

Moritz Jungmann (BA & MA PMG) und seen.by

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seen.by - Onlineshop für Fotokunst im Wandel | März 2015

Allein eine Firma, die bereits mit ihrem Geschäftsmodell einen Höhepunkt erreicht hat, wieder zurück in die Erfolgspur zu führen, ist ja bekanntlich keine einfache Aufgabe. Wenn es sich dabei um eine Unternehmung handelt, deren Alleinstellungsmerkmal nicht klar definiert ist, wird diese Aufgabe noch um einiges erschwert.

seen.by als Community für modern Ästhetik in Berlin vor fast einem Jahrzehnt gegründet, über Spiegel Online für kurze Zeit zu einer namenhaften Marke im Internet etabliert, nur um durch eine Übernahme des Heise Konzerns wieder zu einem Zwerg im Online-Business zu schrumpfen, steht für kurartierten community-created Content (Fotografien), der individuell vom Kunden in Format und Material zusammen gestellt und als Fotokunst und Wanddekoration gekauft werden kann.

Wir vertreten mit seen.by eine Community von über 4500 registrierten Mitgliedern, die eine Bilddatenbank von ca. 15.000 Bildern bestücken. seen.by honoriert dabei seine Fotografen mit 25% am Nettoverkaufspreis, der sich stets an Format und Material bemisst. Somit ist seen.by nicht nur eine der größten Fotografie-Communities, die seinen Usern eine Verkaufsplattform bietet, sondern auch der lukrativste Anbieter in diesem Segment.

Dabei ist natürlich offensichtlich, dass seen.by sich nicht auf dem klassischen Kunstmarkt, sondern im Raum “dekorative Kunst” bewegt. Trotzdem verfolgt seen.by das Ziel, sich in Zukunft dem Kunstmarkt zu nähern und wenn möglich seine großen Marktkonkurrenten (bspw. Lumas) in naher Zukunft ein wenig zu ärgern.

Damit wir uns unserem Ziel nähern können, gilt es zuerst dem Problem her zu werden, das auch alle anderen rein digital-betriebenen Handelsplattformen, die keinen starken Media-Partner zur Seite haben, stark beschäftigt: mehr Traffic.

Mit dem Relaunch des Shops (Dez 2014) haben wir bereits den ersten Schritt gemeistert. Jetzt wollen wir in den kommenden Monaten die Lücke auf dem Markt füllen, die bisher noch nicht besetzt wurde. seen.by wird seine redaktionelle Stärke weiter ausbauen und sich zu einem Portal weiterentwickeln, das die bedeutendsten Veränderungen auf dem Online-Kunstmarkt aufarbeitet. Da wir selbst um die Dimension einer solchen Aufgabe wissen, arbeiten wir im Moment mit Hochdruck daran einen Media-Partner für unser Idee zu gewinnen, der uns die dazu notwendige Sichtbarkeit ermöglicht.

Wir sind gespannt, ob wir in den nächsten Monaten die richtigen Weichen gestellt bekommen und das Abenteuer E-Commerce weiter bestreiten werden. Also, schaut doch mal bei uns vorbei, vielleicht habt ihr ja noch eine Wand zu Hause oder im Büro, die es noch zu dekorieren gilt.

Bei Fragen oder Anregungen einfach bei mir melden, Grüße euer Moritz

seenby.de
 

Max Kersting (BA PMG 2011) und room.me

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room.me | November 2014


“Craigslist will never be social.” (Start-Up Kollege aus Israel)

Überall auf der Welt leben Menschen in WG-Zimmern, allein in Deutschland sind es mittlerweile 5 Millionen WG-Bewohner, in den USA und Europa jeweils etwa 35 Millionen Bewohner. Und die einzige Lösung ist es bisher, Listen im Web oder an schwarzen Brettern zu durchforsten und über Freunde an WGs zu kommen.

Als ich letztes Jahr das Zimmer meiner ausziehenden Mitbewohnerin neu vergeben habe, wurde mir klar wie ineffizient der Suchprozess ist. Menschen reisen an, nehmen sich frei, zahlen Geld für Zug und Mitfahrgelegenheiten, um ein WG-Zimmer zu sehen und Menschen kennenzulernen, über die sie sehr wenig vorher wissen. Gleichzeitig wachsen in anderen Bereichen Community-Plattformen wie Airbnb oder OKcupid extrem erfolgreich aus dem Boden.

Nachdem klar wurde, dass auch in anderen Ländern einfache Listenfunktionen den Markt besetzen, haben wir – meine Mitgründer Benni, Felix und Wilko – uns entschieden room.me zu gründen, ein Portal mit dem Anspruch, online die passenden Mitbewohner („Roomies“) vorzuselektieren und so Transaktionskosten zu sparen. Wie eine Dating-Plattform, nur nicht für „Lovers“, sondern für „Roomies“.

Und dann ging alles ziemlich schnell: EU-Förderung und Angel Funding im Mai, erste Zeile Code im Juni, Aufnahme in den Axel Springer Plug and Play Accelerator im Juli, Produkttest im September (Closed Regional Beta), open Beta im November.

Was in Zukunft bringt liegt total im Nebel. Wir und unsere vier weiteren Mitarbeiter sind aber glücklich und stolz, wie weit wir es in kurzer Zeit geschafft haben.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, bei unserem Vorhaben, dann registriert euch auf www.room.me, gebt uns , überzeugt Freunde, ihre WG-Zimmer, die neu vergeben werden bei uns reinzustellen. Liked uns auf Facebook und lasst andere Leute von uns wissen. Eine Plattform funktioniert nur mit einer Community – mit euch.

room.me
 

Felix Ermer (BA CME 2012) und Brooklyn Soap

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Brooklyn Soap Company | November 2014

Wie ist die Idee entstanden?

Nach dem Studium machte ich gemeinsam mit meinem zukünftigen Mitgründer ein Praktikum in New York. Wir wohnten in Brooklyn und haben uns sehr von dem dortigen Spirit anstecken lassen: Ein Mix aus Individualismus, Kreativität, wenig Geld und großen Plänen. Ein optimaler Nährboden für kreatives Unternehmertum. Dort lernten wir Hersteller für Naturkosmetik kennen, welche uns ein vollkommen neues Bild von natürlichen Pflegeprodukten aufzeigten. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Liebe man als Hersteller in ein Produkt stecken kann und dass diese auch vom Kunden wahrgenommen wird. Uns wurde klar, dass wir mit dieser Einstellung auch in Deutschland Naturkosmetik aus der Bio-Langeweile loseisen könnten.

Was macht Brooklyn Soap Co. so besonders?

In der Körperpflege sind Marktzugänge erfolgsentscheidend. D.h. wir als Startup müssen unser Produkt um den Zielkunden herum aufbauen. Natürliche Männerpflege wird leider noch immer als Nische angesehen. Wir sehen den Grund dafür nicht in der geringen Nachfrage, sondern in dem unglaublich schlechten Angebot. Männern wird im Bereich Kosmetik & Körperpflege zu wenig zugetraut. Wir tragen unsere Produkte gezielter an die Zielgruppe heran, bspw. in Stores, in denen sie bereits Kunden sind, über Magazine und Blogs, die sie bereits abonniert haben, über Kooperationen mit Marken, die sie bereits kaufen. Ferner sehen wir herausragende Produktqualität als Selbstverständlichkeit an, nicht als USP. Wir legen Wert auf ansprechendes Design und eine selbstbewusste Kommunikation. Alle Produkte sind EU-weit über unseren Onlinestore erhältlich. Eine gute online Positionierung hilft uns sehr bei Verhandlungen mit stationären Retailern. Die Besonderheit an Brooklyn Soap liegt also in der Gänze des Konzeptes.

Wo stehen wir jetzt?

Wir verkaufen unsere Produkte nunmehr seit 10 Monaten. Wir zählen derzeit über 80 stationäre POS, Ziel sind 100 bis Ende 2014. Der Großteil der Händler sitzt natürlich in Deutschland und EU. Unser Fokus liegt dabei klar auf DACH. Unser Konzept wurde mit dem diesjährigen RedDot Design Award ausgezeichnet. Zusätzlich hatten wir eine Vielzahl an Nennungen in Zeitungen, Magazinen und Blogs. Noch in diesem Jahr werden wir die Linie erweitern und uns in komplett neuen Produktsegmenten positionieren.
Wir sehen dies allerdings vielmehr als erfolgreichen Markttest, den wirklichen Markteintritt schaffen wir erst mit einer breiteren Produktlinie. Derzeit investieren wir massiv in Product Development und die Skalierbarkeit des Konzeptes.

Wo wollen wir hin?

Finanzieller Erfolg im Körperpflegemarkt ist tatsächlich nur über die Masse möglich. Deshalb müssen wir langfristig in der Breite wachsen, d.h. sukzessive die Produktlinie erweitern, Produktionsstrukturen verbessern und größere Händler gewinnen. Wichtig dabei ist, den ursprünglichen Geist des Konzeptes nicht zu verlieren. Gerade aufgrund dessen, dass der Markt so eingesessen erscheint, sehen wir unglaubliche Marktlücken, die Platz für innovative Modelle bieten. Brooklyn Soap wird deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit nicht unser letztes Projekt auf dem Körperpflegemarkt bleiben.

Brooklyn Soap Company
 

Natalie Kho (MA CME 2013) und Cool Ideas Society

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Cool Ideas Society | September 2014


Nutze die Intelligenz der Vielen!
«Wenn Du eine Idee hast, bei der alle sagen, das schaffst Du nicht oder das funktioniert eh nicht, dann solltest Du zu Cool Ideas Society kommen. Geht nicht, gibt’s hier erstmal nicht. Dafür niveauvolle, kreative Hilfestellung um Deiner Idee auf die Füße zu helfen.»
- Pitcher aus Essen


Cool Ideas Society (CIS) ist eine soziale Open Innovation Plattform, die den „Raum der Möglichkeiten“ erkundet und kreative Stakeholderdialoge eröffnet. Bei Cool Ideas Society kommen 2 Arten von Menschen zusammen, diejenigen die eine Idee oder ein Projekt verfolgen (Ideengeber) und diejenigen die kollaborativ daran mitwirken wollen (Kreative). Hier bekommen also Menschen, die mit ihrer Idee, ihrem Traum oder ihrer aktuellen Herausforderung gerade nicht weiter kommen, mit professionellen Moderationstechniken neue Ideen, Impulse, coole Perspektiven und wertvollen Input. Die Gruppe der Kreativen verleiht durch ihre vielfältigen Erfahrungen, der Idee neuen Aufschwung und gibt dem Ideengeber viel Energie, neuen Mut und Inspiration.

«Das Besondere an den CIS-Abenden ist immer wieder die Diversität der Menschen, die hier zusammen kommen und – unterstützt durch die methodische Struktur – gleich ziemlich tief und intensiv in den Austausch und die gegenseitige, gedankliche Bereicherung einsteigen.»
- Marek, Für eine bessere Welt


Cool Ideas Society funktioniert nach dem Social Franchise Prinzip, sodass wir durch unsere regionale Aufstellung nicht nur die Realisierung lokaler Projekte fördern, sondern dazu beitragen, dass eine Gemeinschaft aus Menschen entsteht, die sich zuvor nicht getroffen hätte. 2005 in den Niederlanden gegründet, hat CIS heute weitere Ausläufer in Deutschland, Großbritannien, China und Mexiko. Alleine in Deutschland gibt es diese Dialoge in Köln, Essen, Berlin, Hamburg, München, in der Rhein-Main-Region und weitere Pläne für die Rhein-Neckar-Region und das Allgäu stehen bereits.

Einmal von Amsterdam via Peking nach Köln, bitte.

Eigentlich wäre der Weg für Cool Ideas Society von den Niederlanden nach Deutschland ein kurzer Weg gewesen. Doch manchmal ist der Weg das (Zwischen-) Ziel, und so wurde das co-kreative Format zunächst nach China exportiert. Projektverantwortliche und Impulsgeber haben es mit Begeisterung angenommen und in der Praxis weiterentwickelt. Das Prinzip, eine Idee zu entwerfen und bereit zu sein, sie im Entwicklungsprozess zu ändern oder komplett zu verwerfen, traf den Nerv der Zeit. Ebenso zufällig, wie Cool Ideas Society geboren wurde, brachte Natalie Kho Cool Ideas Society dann nach Deutschland.

«In einer Zeit, in der neue Strukturen gebraucht werden, aber nicht immer gleich zur Verfügung stehen legt CIS den Grundstein für ein neues Verständnis von nachhaltiger, fachübergreifender Vernetzung zwischen Menschen und Projekten. »
- Peter, The Journey Network


Schau mal vorbei: http://coolideassociety.com/germany/
Kurz und knapp auf den Punkt gebracht, Cool Ideas Society in einem Video: https://www.youtube.com/watch?v=G9iTRLt8WUM

Cool Ideas Societyzoom
 

Miriam Wilhelm (BA CCM 2007) und Tandemploy

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Tandemploy |  September 2014


Wie sieht Arbeit aus, die wirklich ins Leben passt? Die nicht nur so tut, sich tatsächlich unseren Bedürfnissen und Lebensphasen anpasst - und nicht zwangsläufig "entweder-oder" bedeutet? Wir selber haben uns viel mit diesen Fragen beschäftigt und festgestellt, dass sie sehr viele Menschen bewegen.

Die 40-Stunden-Woche mit Präsenzpflicht bis zum Lebensende kann zuweilen einengen oder sogar Angst machen. Und dennoch gab es bisher kaum wirkliche Alternativen - zwischen Teilzeit und Vollzeit kaum eine Option! (Und tolle Teilzeitjobs zu finden ist in etwa so schwierig und unwahrscheinlich, wie eine Nadel im Heuhaufen zu suchen).

Was also tun?

Unsere Antwort mit Tandemploy lautet: Jobsharing!

Jobs teilen - und zwar die, die man wirklich machen möchte! Das Ganze nennt sich Jobsharing - und wir unterstützen die Realisierung mit unserer Plattform tandemploy.com, die es schon in einer Beta-Version gibt und die sich gerade mit Leben füllt.

Als wir auf das Jobsharing Modell stießen, hat es einfach "klick" gemacht.
Das Arbeiten im Zweierteam macht nicht nur Spaß und ermöglicht das Weiterarbeiten in seinem Wunschjob, sondern schenkt vor allem Zeit: Zeit für die Familie, Freunde, Hobbies, weitere Projekte, Ehrenämter, lebenslanges Lernen und und und. Ein tolles Modell also für viele Lebensphasen, die in keinen Vollzeitjob passen.

Damit Jobsharing so einfach und wahrscheinlich wie möglich wird, unterstützen wir Menschen und Unternehmen auf allen Ebenen bei der Umsetzung: Bei uns finden Menschen den perfekten Partner zum Teilen einer Stelle - und treffen auf die Unternehmen, die wirklich flexibles Arbeiten im Jobsharing ermöglichen!

Wenn Du uns bei unserem Vorhaben, die Arbeitswelt menschlicher und lebensfreundlicher zu machen, unterstützen möchtest, kannst du das ab sofort im Rahmen unserer Crowdfunding-Kampagne auf Startnext tun! Teilen, liken, Fan werden, unterstützen - jeder kleine Beitrag hilft, gemeinsam etwas Großes zu bewegen!

Schau mal vorbei: www.tandemploy.com
Geschichten aus der Praxis gibt es auf unserem Jobsharing-Blog: www.zweiteilen.de

Kurz und knapp auf dem Punkt gebracht, Tandemploy in den n-tv Nachrichten:
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Jobsharing-ermoeglicht-flexibles-Arbeiten-article13355141.html

Tandemploy_working twowards a better worldzoom
 

Manouchehr Shamsrizi (BA PMG 2012) und Kryptos

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Kryptos | Revolution | Mai 2014

Vor etwa einer Woche erlebte der ehrenwerte Berliner Capital Club eine Premiere: auf Einladung des Berliner Rotary E-Clubs trugen vier Studenten zu einem Thema vor, von dem viele sagen es sei für unser Finanz- und Währungswesen so revolutionär wie es das TCP/IP-Protokoll, die 1981 standardisierte technische Grundlage des Internets, für die Wissensgesellschaft war: Dezentralisierte Kryptowährungen, von denen Bitcoin die erste und zurzeit Bekannteste ist.

Unter den Referenten war die ZU mit gleich drei ihrer Alumni Manouchehr Shamsrizi (PAIR), Jens Wiechers (CCM) und David Zimmerman (CME) prominent vertreten. Und da ZUler wissen, dass sich manche Themen nur interdisziplinär beobachten und transsektoral steuern lassen wurde das Team um die international renommierte Cybersecurity-Spezialistin Keyun Ruan, PhD und den Juristen Amadeus Waltz (Promotionsstudent der Bucerius Law School) ergänzt.


Gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern, Politik- und Unternehmensberatern gründeten sie den Verein Kryptos, deutschlandweit die erste NGO mit dem Ziel, die öffentliche Bekanntheit und Akzeptanz von kryptographischen Währungen zu fördern und den gesellschaftlichen Diskurs über Chancen und Risiken dieser neuen Zahlungsmittel voranzutreiben.

“There are three eras of currency: Commodity-based, Politically-based, and now, Math-based.” - Chris Dixon

Die schöpferischen – und im Schumpeterschen Sinne auch zerstörerischen – Potentiale von Kryptowährungen ergeben sich dabei gerade aus ihrer radikal neuen Natur als öffentliche Transaktionsbücher (engl. Blockchain), welche die klassischen Logiken des Umgangs mit Geld hinterfragen und, ähnlich der Auswirkungen standardisierter Kommunikationsprotokolle, wie sie die Basis des Internets darstellen, völlig neue Handlungsoptionen erlauben.
Der Austausch von Zahlungsmitteln ist durch das autopoietisch verteilte Netzwerk völlig ohne Rückgriff auf staatliche oder private Intermediäre, wie Banken, für jeden einzelnen möglich. Dies hat zwei Konsequenzen, zunächst bedeutet es, dass die Vertrauens-asymmetrie zwischen dem Einzelnen und diesen Intermediären überwunden wird, zum anderen, dass die Transaktionskosten, die vormals notwendig waren Geschäfte zu ermöglichen, entfallen.

Das Bitcoin-Netzwerk, inzwischen mit Bezug auf seine Rechenleistung das mächtigste Rechennetzwerk der Welt, stellt die Leistung aller Regierungs-, Forschungs- und Wirtschaftssupercomputer in den Schatten und erzeugt somit ebenfalls Betriebskosten, die sich jedoch selbst regulieren und mit Bezug auf die einzelne zu sichernde Kommunikation, ähnlich wie die nur theoretisch bezifferbaren Kosten einer Email, vernachlässigbar werden. Die Bedeutung die ein solches Einsparpotential für internationale wohltätige Organisationen, aber auch den Handel und Reisende allgemein, haben wird kann man kaum überbewerten.

Kryptowährungen haben das Potential zum Zahlungssystem des 21. Jahrhunderts zu werden, und darüber hinaus unser Verständnis aller Arten von individuellen vertrauensbasierten Transaktionen zu ändern, insbesondere der Finanztransaktionen. Dabei ist nicht sicher – sogar zweifelhaft – ob Bitcoin der Weisheit letzter Schluss sein wird, und doch erscheint es wahrscheinlich, dass die Bitcoin zugrundeliegende geniale technologische Idee in der Zukunft eine Vielzahl von Anwendungen finden wird.

Das Kryptos-Team engagiert sich an der Schnittstelle von Politik-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften mit diesen neuen Möglichkeiten und versucht sich am Aufbau von Anschlussfähigkeiten für das Thema. Schon wenige Wochen nach der Gründung, die insbesondere aus dem Hamburger Hub der Global Shaper des Weltwirtschaftsforums (Founding Curator: Lars Hinrichs | Deputy Hub Curator: Manouchehr Shamsrizi) heraus initiiert wurde, entwickelt Kryptos für seine Klienten und Partner in der DACH-Region Fundraisingstrategien auf „Dogecoin“-Basis, der persönlichen Lieblingswährung des Teams, informiert Entscheidungsträger auf nationaler und europäischer Ebene, um geeignete Grundlagen für die kommenden regulatorischen und finanzpolitischen Kontextualisierungen von Kryptowährungen zu ermöglichen, und bereitet mit einer bekannten Galerie ein Kunsthappening in Berlin vor.


Alles im Sinne der Einheit von Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Dienstleistung, die dem Gründerteam durch das Studium an der ZU auf den Weg gegeben wurde.

Shamsrizi_Kryptoszoom
 

Tim Ebert (BA CME 2012) und talent invest

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talent invest | Mai 2014

Wir ZU-Alumni kennen den Wert von Bildung und finanzieller und ideeller Förderung sehr gut. Aus diesem Grund habe ich das Start-up talent-invest mit ins Leben gerufen, das sich gerade noch in der Pilotierung befindet. Aktuell bieten wir, der Großteil des Teams sind selbst ZU’ler oder wie ich Alumni, unseren Service (nicht nur für ZU-Studierende) ehrenamtlich an.

Als eines von 114 Projekten haben wir es in den Wettbewerb „Act for Impact“ der Vodafone Stiftung geschafft. Vom 9.-19 Mai findet das öffentliche Voting auf Facebook statt, um den Sieger zu wählen – es geht um Aufmerksamkeit, aber auch um Geld. Wir freuen uns über jede Unterstützung, um talent-invest nach vorne zu bringen!

Wir, das sind Stipendiaten und Alumni der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, haben talent-invest.de als Social Business Start-up initiiert, weil wir fest davon überzeugt sind, dass das wahre Vermögen eines Menschen sein Talent ist und wir moderne Ansätze der Studienfinanzierung brauchen, von denen alle profitieren können.

talent-invest.de möchte mit dir die Studienfinanzierung verändern und ermöglicht dir daher Direkt-Investments in die Hochschulbildung ausgewählter Studierender. Wir glauben, dass sinnstiftendes Investieren und attraktive Zinsen keine Gegensätze sind und haben einen deutschlandweit einmaligen und prämierten Ansatz entwickelt, der es dir erlaubt, Chancen zu ermöglichen und gleichzeitig zu profitieren.

Unsere ausgewählten Studierenden haben ihr Potential in einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem absolvierten Studium bereits zeigen können und benötigen üblicherweise zwischen 5.000 bis 20.000 Euro Finanzierung für ihr Bachelor- oder Masterstudium. Ab einem Mindestinvestment von 500 Euro kannst du in einzelne oder mehrere Studierende investieren. Wie du unkompliziert und schnell zum Förderer wirst, erfährst du in der Abbildung oder direkt auf unserer Homepage.

Flyer talent-investzoom
 

Dina Tagabergenova (BA CME 2011) und Keepod

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Ein 7$ PC für jedermann! Ist das möglich?! | Februar 2014

Dina Tagabergenova (BA CME 2011) zeigt große Begeisterung für innovative Ideen und liebt Sachen selbst mitzugestalten. Im Folgenden erzählt sie uns von ihrem derzeitigen Engagement im Hi-Tech / Social Bereich.

„5 Milliarden Menschen – 70% der Weltbevölkerung – haben heutzutage immer noch keinen Zugang zu Personal Computing.“

Das war ein Satz welcher mich zum Nachdenken brachte. In einer Zeit wo Studenten um Steckdosen für Ihre Ladegeräte kämpfen und WiFi im gleichen Atemzug mit Wörtern wie Kaffee und Kuchen genannt wird, ist die Vorstellung erschreckend, dass die Realität hinter der Fensterfront von Starbucks & Co. ganz anders aussehen mag.

Die Jungs von Keepod, Nissan & Franky, wollen gegen dieses Ungleichgewicht etwas unternehmen. Ich will es auch. Und so dauerte es nicht lange bis wir Ende letzten Jahres in gemeinsamer Aktion das Projekt Keepod Unite ins Leben gerufen haben. Beginnen wollen wir in Mathare, einer Gruppierung von Slums in Nairobi, Kenia.

Was ist Keepod und wie wollen wir den Menschen vor Ort helfen?
Keepod ist ein Tech Startup, welches das erste bootable OS (Operating System) für den PC entwickelt hat und dieses über einen USB-Stick laufen lässt. Leave your computer. Take your OS lautet der Slogan. Der PC wird nur noch zu einer leeren Hülle, da alle Daten und Programme auf dem Stick gespeichert sind. Die Vorteile liegen auf der Hand. Man hat seinen PC immer in der Hosentasche dabei und ist damit nicht mehr an einen PC gebunden. Die Hardware selbst kann dagegen einer Vielzahl von Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Und das alles für einen Preis von 7$! Dank sei den Keepod-Jungs.
Wie wollen wir den Menschen in Mathare helfen? In Kooperation mit der NGO LiveInSlums wollen wir in der lokalen Bevölkerung 150.000 Keepod OSs verteilen. In einem lokalen Hub werden die notwendigen Hardware Geräte zur Verfügung gestellt und durch eine professionelle Betreuung garantiert, dass erstes Grundwissen im Bereich Computing vermittelt wird. Da das Keepod OS auf alten wie auch auf neuen PCs läuft und selbst immer auf der neuesten Version ist, stellen wir sicher, dass Menschen immer auf die neuste Technologie zurückgreifen können.

Was erhoffen wir uns damit?
Mit unserem Projekt Keepod Unite möchten wir vor allem die Effektivität lokaler humanitärer Unternehmungen und Aktivitäten von NGOs steigern und den Menschen vor Ort Zugang zu Wissen und Bildung geben. Sugata Mitra, Bildungswissenschaftler und Physiker, zeigte in seinem Projekt „Hole in the Wall“ dass vor allem Kinder in bildungsfernem Umfeld, angetrieben nur von ihrer Neugier, bereits nach wenigen Tagen das Grundwissen für den PC erwerben können. Sugata betont, dass die Effektivität eines Lehrers in diesen Regionen mit Hilfe einer existierenden Infrastruktur und dem Zugang zu Internet um das Hundertfache gesteigert werden kann. Mit Keepod möchten wir diese Infrastruktur zur Verfügung stellen und den Menschen helfen!

Das Keepod Unite Projekt betreibt derzeit bis Mitte Februar auf Indiegogo eine Crowdfunding Kampagne um das Projekt in Mathare zu reaisieren. Jeder Support zählt! Mehr Informationen gibt es unter den untenstehenden Links und auf Facebook // Twitter und dem Stichwort Keepod.
indiegogo.com/projects/keepod-unite
keepod.com

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