
Marlon Stämmler, Student IRGP | Foto:
Warum haben Sie sich für den Master IRGP beworben?
Ich habe mich für das IRGP-Programm entschieden, weil ich schon immer über die großen Fragen da draußen nachgedacht habe: Warum sind die Dinge heute so, wie sie sind? Was beeinflusst die globale Politikgestaltung? Wie kann ich die Zukunft mitgestalten?
Um ein erstes Verständnis für diese Art von Fragen zu erlangen, brauchte ich einen Ansatz, der verschiedene Perspektiven berücksichtigt, hinter den Vorhang der Dinge blickt und es mir ermöglicht, mich in einem anregenden Umfeld kritisch mit politischen Themen auseinanderzusetzen.
Erfüllt der Master IRGP Ihre Erwartungen? Was gefällt Ihnen besonders?
Der Lehrplan des IRGP bietet solide und interessante Grundvorlesungen. Darüber hinaus variieren die Wahlfächer jedes Semester und bieten eine gute Auswahl an relevanten Themen. Meine Lieblingskurse sind die so genannten "Selective Topics". Die Inhalte dieser Kurse werden von den Dozierenden und Studierenden gemeinsam im Vorfeld eines jeden Semesters festgelegt. In jedem Fall bieten diese Themen oft seltene Einblicke in spezielle Bereiche der internationalen Beziehungen und kommen bei den Studierenden gut an.
Was ist das Besondere an der ZU? Was gefällt Ihnen besonders gut?
Die ZU ist eine eher kleine, aber dafür umso gemütlichere Universität. Die Gesichter, die man tagtäglich sieht, sind vertraut, und man erlebt eine engere Bindung zu Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden als an größeren Einrichtungen. Dies führt auch zu einem integrativen Geist und einem familiären Gefühl. Wir haben hier viele verschiedene Studierende, aber wenn es hart auf hart kommt, halten wir zusammen. Wir haben auch viele Initiativen mit tollen Veranstaltungen, bei denen jeder mitmachen und am Uni-Leben teilnehmen kann.
Wie unterstützt die ZU die Studierenden?
Die ZU unterstützt ihre Studierenden sehr. Die Mitarbeitenden sind im Allgemeinen freundlich und immer da, wenn man Hilfe braucht. Neue Ideen sind immer willkommen, und man kann offen über sie diskutieren, sei es über Kursthemen und akademische Anpassungen, die Gründung einer neuen Initiative oder persönliche Themen.
Wie erreichen Sie Ihre Professor:innen?
Die Dozierenden sind im Allgemeinen sehr zugänglich und nah an den Studierenden. Sie haben immer ein offenes Ohr für uns Studierende und die kleinen Kurse sorgen dafür, dass die Professor:innen Zeit für jeden haben.
War es einfach, mit Ihren Kommiliton:innen in Kontakt zu kommen?
Während unserer Orientierungswoche lernt man viele neue Leute kennen. Aber natürlich hört das Knüpfen von Kontakten dort nicht auf. Die Kurse schaffen eine tolle Atmosphäre, um sich gegenseitig kennen zu lernen. Der beste Weg, Freunde zu finden, ist jedoch, an der Universitätskultur teilzunehmen und sich einigen Initiativen anzuschließen.
Wie gefällt Ihnen die Stadt Friedrichshafen?
Friedrichshafen ist eine beschauliche Stadt, die aber für ihre Größe sehr viel zu bieten hat. Der Bodensee bietet viele Möglichkeiten für Wassersport und Schwimmen, während die Berge viele Möglichkeiten zum Skifahren und Wandern bieten. Außerdem gibt es eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen in der Stadt und der Region. Partys werden meist von der Studierendenschaft organisiert, es gibt aber auch Veranstaltungen, bei denen sich Bürger:innen und Studierende treffen.
ZU-Interview: Alexander Bürgin
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