Verfasserin: Judith Reinbold
Laufzeit: 08/2022 (in Begutachtung)
In ihrer Dissertation befasst sich Judith Reinbold mit der journalistischen Darstellung und (De-)Legitimierung verteidigungspolitischer Entscheidungen, insb. von Militäreinsätzen. Im Zentrum steht die Analyse multimodaler Medienframes, also verbal und visuell vermittelter Interpretationsmuster, die sich über die Zeit hinweg kommunikativ verfestigen. Am Beispiel der Berichterstattung über die Beteiligung der Bundeswehr am UN Friedenseinsatz in Mali (MINUSMA) untersucht sie, wie Akteure verschiedener Nationen und sozialer Gruppen (Zivilbevölkerung, Rebellengruppen, Militär und Politik) dargestellt werden. Außerdem wird erörtert, welche Rolle der für den Kriegsjournalismus typische Rally-Around-The-Flag-Effekt spielt und ob sich mit Blick auf die mediale Repräsentation afrikanischer Länder Stereotypisierungs- und Othering-Tendenzen beobachten lassen.
Verfasser: Niklas Ullrich
Laufzeit: 09/2024 (fortlaufend)
In seiner Dissertation befasst sich Niklas Ullrich mit Künstlicher Intelligenz (KI) als Teil der fortschreitenden Digitalisierung. Im Rahmen organisationssoziologischer Mixed-Methods-Forschung wird am Fallbeispiel eines Großunternehmens untersucht, wie die Einführung von generativer KI vollzogen wird. Dies beinhaltet die (technische) Umsetzung, die technologischen Herausforderungen, die kommunikative Begleitung des Prozesses sowie die Unterstützung der Mitarbeitenden. Dadurch sollen Einsichten zu Auswirkungen von KI (auf Interaktion und Organisation und Arbeitsprozesse) erarbeitet werden.