20 Thesen zur digitalen Zeitenwende

22.10.2024
Dresdner Forderungen 2.0
Dresdner Forderungen 2.0
20 Thesen zur Digitalen Zeitenwende

Deutschland am Wendepunkt: Die digitale Transformation als Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft


Die digitale Zeitenwende ist entscheidend für Deutschlands Zukunft. Während die digitale Transformation in vielen Bereichen unserer Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung als notwendiger Fortschritt betrachtet wird, bleiben die erhofften Ergebnisse zur Staatsmodernisierung bislang aus. Stattdessen ist Deutschland mit einer Reihe von Krisen konfrontiert: Einer Vertrauenskrise in Staat und Verwaltung, steigenden Staatsschulden, der unaufhaltsamen Klimakrise sowie den drängenden Herausforderungen des demografischen Wandels und eines gravierenden Fachkräftemangels. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Konflikts haben zudem schmerzlich gezeigt, dass Staat und Gesellschaft unzureichend auf Krisen vorbereitet sind und es bislang an der Umsetzung der notwendigen Schlussfolgerungen fehlt.


Die Digitalisierung als Lösungsansatz für viele dieser Probleme konnte ihre Potenziale noch nicht voll ausschöpfen. Während andere Nationen die Chancen der Digitalisierung gezielt nutzen und davon profitieren, verliert Deutschland zunehmend an Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Daher ist es an der Zeit neue Impulse zu setzen und die Digitalisierung als zentrale Antwort auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit zu verstehen.


Die „Dresdner Forderungen 2.0“ formulieren 20 Thesen, die den Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft weisen und dabei die aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Krisen im Blick behalten. Diese Thesen sind das Ergebnis eines Austausches einer Arbeitsgruppe innerhalb der Fachgruppe Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik unter Koordinierung von Prof. von Lucke.


Im Mittelpunkt der „Dresdner Forderungen 2.0“ stehen die fünf zentralen Handlungsfelder Strategie und Leitbilder, Standardisierung und Prozessmanagement, Personal und Qualifikation, Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit sowie Technologie und Infrastruktur. Das Leitmotiv „Digital by Default“ soll dabei als zentrale Orientierung gelten und den Rahmen für die notwendigen strukturellen Veränderungen bilden. Dies bedeutet, dass digitale Lösungen und Prozesse als Standard und erster Ansatz für die Erbringung von Verwaltungsleistungen und die Gestaltung von Arbeitsabläufen betrachtet werden. Analoge Alternativen sollten nur dann genutzt werden, wenn digitale Lösungen nicht möglich oder sinnvoll sind. Ziel ist es, den Zugang zu öffentlichen Verwaltungsleistungen zu vereinfachen, Effizienz zu steigern und die Digitalisierung fest in allen Bereichen der Verwaltung und Wirtschaft zu verankern.


Die „Dresdner Forderungen 2.0“ greifen damit die bereits formulierten “Dresdner Forderungen” aus dem Jahr 2021 auf und aktualisieren sie im Hinblick auf die erforderliche digitale Zeitenwende in Deutschland, insbesondere auch mit Blick auf die anstehenden Wahlen.


Die Fachgruppe Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik engagiert sich intensiv dafür, diese 20 Thesen in den kommenden Monaten auf allen Ebenen zu diskutieren und deren konsequente Umsetzung zu fördern. Die Thesen entstanden in vielfältigen Diskussionen unter den Mitgliedern, Freunden und Partnern der Gesellschaft für Informatik, die sich gemeinsam für eine zukunftsfähige und digitale Transformation Deutschlands einsetzen.


Dresdner Forderungen 2.0:
20 Thesen zur digitalen Zeitenwende in Deutschland:

Zeit, um zu entscheiden

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