Die Zukunft der Mobilität ist in aller Munde. Smart und jederzeit verfügbar soll sie sein, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, gleichzeitig bezahlbar sein und selbstverständlich nachhaltig: Ein Gegenentwurf zu verstopften Straßen, unpünktlichen Eisenbahnen und klimaschädlichen Langstreckenflügen. Güterzüge anstelle von Lkw. Fahrradfahren statt SUV. Weniger Eigentum, mehr Sharing Economy.
Um in dieser „schönen neuen Welt der Mobilität“ die Orientierung zu behalten, ist es wichtiger denn je, nicht modischen Parolen nachzulaufen. Dazu bedarf es einer sorgfältigen, fakten- und theoriebasierten Analyse der Welt von Verkehr, Transport und Logistik und ihrer verkehrspolitischen Rahmenbedingungen.
So stellt sich beispielsweise die Frage, unter welchen Bedingungen und mit welchen Folgen für Wirtschaftsstrukturen und Wohlstand eine sogenannte Verkehrswende realisierbar ist. Insbesondere das klimapolitische Ziel der Dekarbonisierung des Verkehrs wirft zahlreiche schwierige Fragen auf: Welche Rolle spielt der Emissionshandel im Vergleich zu anderen politischen Instrumenten? Sollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ab 2035 um nicht mehr zugelassen werden, wie derzeit von der EU vorgesehen? Sind batterieelektrische Fahrzeuge der richtige Weg und sollten diese subventioniert werden? Welche alternativen Energieträger kommen im Güter- oder Luftverkehr in Frage? Welche
Antworten auf diese und viele verwandte Fragen sind für die Zukunft der Mobilität essenziell. Den zentralen Herausforderungen in diesem Feld widmet sich der ZEPPELIN-Lehrstuhl für Wirtschafts- und Verkehrspolitik unter der Leitung von Prof. Alexander Eisenkopf.
Die genannten Themenfelder beschreiben beispielhaft wesentliche Agenden des ZEPPELIN-Lehrstuhls für Wirtschafts- und Verkehrspolitik. Darüber hinaus werden generelle wirtschaftspolitische Fragestellungen insbesondere aus dem Bereich der Ordnungs- und Regulierungspolitik adressiert. Die unter Leitung von Prof. Eisenkopf betriebenen Forschungsprojekte integrieren ökonomische, ökologische, technische und planerischen Aspekte dieser Themenfelder. Prof. Eisenkopf ist in zahlreichen wissenschaftlich beratenden Gremien aktiv und ein gefragter Experte zu aktuellen verkehrs- und wirtschaftspolitischen Fragen.


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