
Friedrichshafen. Der Stiftungsvorstand der ZU-Stiftung, Trägerin der Zeppelin Universität (ZU), hat Professorin Dr. Stephanie Heinecke zur neuen Geschäftsführerin der ZU bestellt. Zuletzt war sie Chief Operating Officer der Carl Remigius Fresenius Education Group und damit Teil des Vorstandes einer der größten privaten Bildungsgruppen in Deutschland. Stephanie Heinecke übernimmt mit Wirkung zum 1. August 2026 das Amt der Alleingeschäftsführerin der ZU von Thomas Brandt.
„Die Zeppelin Universität steht seit vielen Jahren für akademische Exzellenz und innovative Bildungsansätze, die Studierende dazu befähigen, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit der Präsidentin Professorin Dr. Anja Achtziger und dem gesamten Team die nächsten Entwicklungsschritte der Universität zu gestalten, ihre besondere Positionierung weiter auszubauen und die Voraussetzungen für ihren langfristigen Erfolg zu schaffen. Für die vertrauensvollen Gespräche der vergangenen Wochen danke ich allen Beteiligten herzlich“, sagt Heinecke mit Blick auf ihre neue Aufgabe und ihren Wechsel an den Bodensee.
Stephanie Heinecke, geboren 1983 in München, studierte Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und schloss ihr Studium mit einem Magisterabschluss ab. Nach dem Studium arbeitete sie bei der Unternehmensberatung Altman Solon, einer international führenden Strategieberatung für Telekommunikation, Medien und Technologie. Parallel zu ihrer Beratungstätigkeit verfasste sie berufsbegleitend ihre Dissertation an der LMU. Anschließend verfolgte sie die wissenschaftliche Karriere weiter, indem sie einen Ruf an die Hochschule Fresenius annahm. Seit 2017 war sie Professorin für Kommunikationswissenschaft und Studiendekanin für Psychologie und Digitale Transformation sowie Sportmanagement. Erfahrungen in der Hochschulleitung sammelte sie als Vizepräsidentin für Campusstudium und Qualitätsentwicklung und als Interimspräsidentin. 2024 wurde sie als Chief Operating Officer Teil des Vorstandes der Carl Remigius Fresenius Education Group. In ihren Aufgabenbereich fiel die kaufmännische und operative Steuerung der Hochschulen und Berufsfachschulen sowie die Programmentwicklung und zukunftsgerichtete Aufstellung der Lehr- und Lernangebote.
„Wir als Stiftungsvorstand der ZU-Stiftung sehen in Stephanie Heinecke die ideale Kandidatin für das Amt der Geschäftsführerin der Zeppelin Universität. Im gesamten Verfahren hat sie uns menschlich wie fachlich überzeugt. Frau Heinecke verfügt über eine umfassende und langjährige Expertise im Management privater Hochschulen und Universitäten und kennt deren spezifische Herausforderungen in einer sich schnell wandelnden Welt sehr gut“, erklärt Dr. Andreas Kamm, Vorstandsvorsitzender der ZU-Stiftung. Auch ZU-Präsidentin Professorin Dr. Anja Achtziger freut sich auf die Zusammenarbeit: „Stephanie Heinecke bringt viel mit, was für unsere Universität wichtig ist: langjähriges kaufmännisches und operatives Verständnis sowie breite Managementerfahrung.“
Mit der Amtsübernahme von Professorin Dr. Stephanie Heinecke endet die Amtszeit von Thomas Brandt, der das Amt des Geschäftsführers interimsmäßig über mehr als ein Jahr ausgeübt hatte. „Es war mir eine große Ehre und Freude, gemeinsam mit so wunderbaren Kolleginnen und Kollegen daran zu arbeiten, die Zeppelin Universität als besonderen Ort für Studium und Wissenschaft zu bewahren, aber auch neue, zukunftsweisende Ideen für die Universität auf den Weg zu bringen“, betont Brandt.
„Als ZU-Stiftung danken wir Thomas Brandt für sein außerordentliches Engagement, würdigen seinen besonderen Einsatz in einer Zeit des Übergangs der Universität und wünschen ihm für seinen Ruhestand nun alles Gute“, so Dr. Andreas Kamm.
Gratulation zur Wahl: die neue ZU-Geschäftsführerin Professorin Dr. Stephanie Heinecke (2. v. l.) mit dem Vorsitzenden des ZU-Stiftungsvorstands Dr. Andreas Kamm, ZU-Präsidentin Professorin Dr. Anja Achtziger, dem Mitglied des ZU-Stiftungsvorstands Dr. Karoline Bader-Pfeffer und Interimsgeschäftsführer Thomas Brandt (v. l.). (Foto: ZU/Dr. Fabian Sennekamp)



