Karen van den Berg

Große Kunst

Hyperwachstum in der Studiopraxis

Für die Kunstbiennalen des 21. Jahrhunderts sind spektakuläre und raumgreifende Installationen stilprägend. Künstlerstudios gleichen mehr und mehr mittelständischen Unternehmen. Auf der Hinterbühne haben sich indes hochgradig spezialisierte Fabrikations­betriebe herausgebildet, in denen Heerscharen von Künstler:innen und Handwerker:innen den international gefeierten Stars zuarbeiten.


Die Studie  „Große Kunst“ gewährt Einblicke in den Maschinenraum der gegenwärtigen Kunstfabrika­tion. Sie zeichnet die Folgen und Effekte eines managerial turn in den Künsten nach und legt Fallstudien zur Studiopraxis von El Anatsui, Olafur Eliasson, Katharina Grosse, Damien Hirst, Jeff Koons und einzelnen Kunstfabrikationsfirmen vor. Dabei zeigt sich, dass die schieren Größendimensionen immer neue Professionalisierungsschübe zur Folge haben und nicht nur den Produktionsapparat verändern, sondern auch die Idee selbstbestimmter künstlerischer Arbeit überhaupt.


Karen van den Berg: „Große Kunst – Hyperwachstum in der Studiopraxis“, tentare Verlag, Freising, 384 Seiten, ISBN: 978-3-911804-02-8

Große Kunst
Zeit, um zu entscheiden

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