Die Mitarbeitenden am Lehrstuhl befassen sich u. a. mit dem Thema KI in Organisationen. Es stößt aber nicht nur in der Wissenschaft auf großes Interesse, auch im Privaten werden Fragen zu den Auswirkungen von KI kontrovers
diskutiert. Was kann und was darf KI? Wie wird sie unseren Lebensalltag
in Zukunft verändern? Werden manche Berufe bald ganz verschwinden?
Dem geht Journalistin Sara Weber in ihrem jüngst bei
Kiepenheuer & Witsch erschienen Sachbuch „Das kann doch jemand anderes
machen! Wie KI uns alle sinnvoller Arbeiten lässt“ auf den Grund. Die Autorin hat sich in
den vergangenen Jahren intensiv mit der Arbeitswelt der Zukunft befasst und zeigt,
dass KI durchaus Risiken birgt – aber eben auch neue Möglichkeiten eröffnet. Sie
erleichterte manchen Arbeitsprozess und nimmt uns lästige Aufgaben ab. Damit
bleibt Pflegekräften mehr Zeit für mental care und dem Personal im Einzelhandel
für Kundenkontakt. Ärzt:innen können sich statt Abrechnungen und
Archivierung wieder der Diagnostik widmen und Vorgesetzte haben mehr
Zeit für die Mitarbeitenden. Weber fasst die geläufigen Argumente der öffentlichen
Debatten kompakt zusammen und macht auf die Vielschichtigkeit des Themas aufmerksam.
Zugleich bieten ihre Recherchen spannende Einblicke in die Praxis und zeigen,
wie KI schon heute in Schulen, Großkonzernen, Krankenhäusern und kleinen
Familienbetrieben zum Einsatz kommt.
Die vollständige Buchrezension von Judith Reinbold finden Sie
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