Heute ist vom Lehrstuhl für Public Management & Public Policy die „Public Pay Studie 2026: Top-Managementvergütung öffentlicher Unternehmen, Perspektiven für digitale Governance und nachhaltige Vergütungsstrukturen (P-Pay)“ veröffentlicht worden. Deutschlandweit berichten Medien wie u.a. das Handelsblatt, die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sowie die Zeitung für Kommunalwirtschaft (ZfK).
Die vollständige Studie und weitere frei verfügbare Studien des Lehrstuhls können Sie hier abrufen. Weiter unten in den News finden Sie auch Zitate für die Medien.
Die Befunde verdeutlichen: Über Transparenzgesetze und Public Corporate Governance Kodizes sollten überall vollständige Vergütungstransparenz inkl. Altersversorgung und Vergleichsgruppen für die Vergütungshöhe realisiert werden. Es braucht Fair Pay statt Neiddebatten – und konkrete Maßnahmen für schnelle Verbesserungen.
Einige Kernbefunde:
Vergütungstransparenz ist bedeutend
für Rechenschaft, Legitimität und Vertrauen und bietet große Potenziale für
Organisationskultur und positive Übertragungseffekte. Transparente
Vergütungsberichterstattung ist keine unnötige Bürokratie, sondern ein zentraler
Werte- und Demokratiebeitrag. Die Public Pay Studie möchte eine Grundlage für
eine praxisorientierte Weiterentwicklung von Gesetzen und PCGKs sowie für den
gesellschaftlichen Diskurs liefern. Ebenso soll die Studie Impulse für eine
faktenbasierte und werteorientierte Entscheidungs- und Transparenzkultur im
öffentlichen Sektor und für Chancengerechtigkeit geben. Sie möchte einen
wissenschaftlich fundierten Beitrag zur Versachlichung der Diskussion zu Fair
Pay ohne ideologisierte Neiddebatten über die Vergütung der Top-Managementmitglieder
öffentlicher Unternehmen leisten.
Mein Team und ich danken LAB & Company, insbesondere Klaus Aden, Heike Schoon-Pernkopf und Elke Vorholt, für die gemeinsame Studie in den letzten Jahren und die Begleitung der Diskussion in der Praxis. Für die Organisations- und Politikgestaltung und den Erkenntnisfortschritt ist ein Zusammenwirken von universitärer Forschung und Praxis in der Diskussion um angemessene Top-Managementvergütung und Vergütungstransparenz in öffentlichen Unternehmen besonders relevant.
Zitate von Prof. Dr. Ulf Papenfuß für die Medien:
| „Über Transparenzgesetze und Public Corporate Governance Kodizes sollten überall vollständige Vergütungstransparenz einschließlich Altersversorgung und eine Vergleichsgruppe für die Vergütungshöhe realisiert werden.“
| „Die Top-Managementvergütung ist ein Kristallisationspunkt guter Unternehmensführung. Übergreifend braucht es Fair Pay und keine Neiddebatten.“