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Stephan A. Jansen, Eckhard Schröter, Nico Stehr (Hg.)

Fragile Stabilität – stabile Fragilität

In modernen Gesellschaften wächst einerseits die Fähigkeit des Individuums, nein zu sagen. Andererseits ist in den letzten Jahrzehnten die Machbarkeit der Verhältnisse – zumindest aus der Sicht der das zwanzigste Jahrhundert prägenden großen Institutionen der modernen Gesellschaft – zu einer sehr viel zweifelhafteren Erwartung und selteneren Erfahrung geworden. Damit ist die generelle These von der Fragilität der modernen Gesellschaft formuliert, also die wachsende Unfähigkeit staatlicher sowie anderer großer gesellschaftlicher Institutionen gegenwärtig – und voraussichtlich auch in Zukunft – ihren Willen durchzusetzen. Es kommt, je nach unserem Standort in der Gesellschaft, zu einer stabilen Fragilität oder der fragilen Stabilität der sozialen, politischen, kulturellen und ökonomischen Verhältnisse.


Mit Beiträgen von Dirk Baecker, Eva Becker, George Basile, Rainer Böhme, Andrew Haldane, Dirk Heckmann, Stephan A. Jansen, Bob Jessop, Andreas Langenohl, Maren Lehmann, Scott G. McNall, Claus Offe, Thomas Pfister, Bruno Preilowski, Christian Schmidt, Nico Stehr, Gunther Teubner, Marcel Tyrell, Helmut Willke.


Stephan A. Jansen, Eckhard Schröter, Nico Stehr (Hg.): „Fragile Stabilität – stabile Fragilität“, Springer VS, Heidelberg, 352 Seiten, ISBN-10: 3658022477, ISBN-13: 978-3658022471