Was verändert sich, wenn Beziehungen zum Ausgangspunkt ökonomischen Denkens werden? Diese Frage hat die vierte Conference on Relational Economics and Organizational Governance geprägt, die vom 10. bis 11. September 2026 an der ISM University of Management and Economicsin Vilnius stattgefunden hat. Unter dem Leitthema „Relational Pathways to a Global Economy“ hat das LEIZ die Konferenz gemeinsam mit der ISM University ausgerichtet.
Prof. Dr. Johannes Glückler hat die Konferenz mit einem Blick auf die Schattenseiten von Innovation eröffnet. Prof. Dr. Josef Wieland hat mit einer relationalen Sicht auf die globale Weltraumökonomie angeschlossen und die Weltwirtschaft als Netzwerk von Netzwerken beschrieben, in dem Unternehmen als Knotenpunkte globaler Machtgeometrien wirken.
Die Weltraumökonomie haben auch Jonas Stark und Dr. Jessica Schwengber aufgegriffen und relationale Zugänge zu diesem jungen Feld vorgestellt. Dr. Sabine Wiesmüller, Prof. Dr. Matthias Weiß und weitere Vortragende haben untersucht, wie künstliche Intelligenz und Digitalisierung Governance verändern.
Zu neuem Autoritarismus, Demokratie und globaler Governance haben unter anderem Prof. Dr. Kenneth Gergen, Prof. Dr. Jacob Dahl Rendtorff und Dr. Matthias Niedenführ beigetragen. Ein weiterer Strang hat globale Wertschöpfung von Südafrika bis Bhutan behandelt.
Zum Abschluss hat Ieva Martinaitytė durch die Ausstellung „I Am Plural“ geführt, die die Künstlerin selbst eingeleitet und mit den Themen der Konferenz verbunden hat.


