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Oktober 2019

10 Do
artsprogram
artsprogram Das artsprogram etabliert künstlerische Praxis als Bestandteil von Lehre und Forschung an der ZU. Es lädt Künstler, Studierende, Wissenschaftler und Gäste zu Begegnungen zwischen Gegenwartskunst und Wissenschaften ein.
19.00 – 22.00 Uhr
Friedrichshafen | ZF Campus, White Box
Ausstellungseröffnung | „Der verstehende Blick – Fotografien von Pierre Bourdieu“
Ein Interaktives Archiv zum fotografischen Gesamtwerk des französischen Soziologen, konzipiert von der Kooperative für Darstellungspolitik, Berlin.

Die Fotografien, die Pierre Bourdieu im Rahmen seiner ethnologischen und soziologischen Forschungsarbeiten während des Befreiungskrieges in Algerien gemacht hat, ermöglichen es uns, einen neuen Zugang zu seinem Blick auf die gesellschaftliche Welt zu gewinnen. Beim intensiven und ausgiebigen Gebrauch der Kamera ging es ihm um eine distanziert-reflexive Objektivierung sozialer Wirklichkeit und die Konversion seines Blicks auf sie. Bourdieus visuelle Soziologie ist trotz der globalen Ausstrahlung seiner Werke bis zum heutigen Tage weitgehend im Verborgenen verblieben. Das Gesamtkonvolut von mehr als Tausend fotografischen Zeugnissen, das an der ZU ab dem 10. Oktober erstmals vollständig öffentlich zugänglich gemacht wird, wartet noch auf eine angemessene Sichtung und Analyse.

Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation des artsprogram der ZU mit der Stiftung Bourdieu und der Camera Austria.

Gefördert durch Fränkel Stiftung und Hypo-Kulturstiftung.
 

Sprache
Deutsch
Veranstaltungsart
Öffentlich
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Ein Interaktives Archiv zum fotografischen Gesamtwerk des französischen Soziologen, konzipiert von der Kooperative für Darstellungspolitik, Berlin.

event_location

White Box

event_dates
Do, 10.10.2019, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Die Fotografien, die Pierre Bourdieu im Rahmen seiner ethnologischen und soziologischen Forschungsarbeiten während des Befreiungskrieges in Algerien gemacht hat, ermöglichen es uns, einen neuen Zugang zu seinem Blick auf die gesellschaftliche Welt zu gewinnen. Beim intensiven und ausgiebigen Gebrauch der Kamera ging es ihm um eine distanziert-reflexive Objektivierung sozialer Wirklichkeit und die Konversion seines Blicks auf sie. Bourdieus visuelle Soziologie ist trotz der globalen Ausstrahlung seiner Werke bis zum heutigen Tage weitgehend im Verborgenen verblieben. Das Gesamtkonvolut von mehr als Tausend fotografischen Zeugnissen, das an der ZU ab dem 10. Oktober erstmals vollständig öffentlich zugänglich gemacht wird, wartet noch auf eine angemessene Sichtung und Analyse.

Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation des artsprogram der ZU mit der Stiftung Bourdieu und der Camera Austria.

Gefördert durch Fränkel Stiftung und Hypo-Kulturstiftung.