artsprogram
Objekte aus der Performance von Camille Kaiser & Lara Paratte im Kunstraum Kreuzlingen
Die Performance als Kunst ist vor 100 Jahren aus dem Geist von Dada entstanden. Auch heute noch gibt das Genre, das vor allem durch seine Spontaneität und Live-Situation lebt, Anlass zum Staunen, Lachen, Fragen. Die Ausstellung im Kunstraum Kreuzlingen gibt während der ganzen Ausstellungsdauer laufend Einblicke in einen permanenten Schreib- und Notierungsprozess zum Thema Performance. Die Ausstellungsinhalte umfassen Skripte als Relikte von Performances oder Partituren für Performances. Das Vor, Während und Danach einer Performance wird in drei separaten Bereichen in Raum und Zeit untersucht. Eine Lese- und Stöberecke für den kontemplativen Rückzug steht bereit, sowie eine Probierplattform, um Skripte zu testen oder diskutieren.
Zu sehen sind Arbeiten unter anderem von Apresperf/Andrea Saemann, David Bonvin, Hanne Darboven, Esther Ferrer, Petra Koehle/Nicolas Vermot-Petit Outhenin, Marion Ritzmann, Dorothea Rust, Christoph Rütimann, Salon Nomade Archive, Martina-Sofie Wildberger, Camille Kaiser/Lara Paratte.
Die Kuratorin Sibylle Omlin lädt die Teilnehmer an der Exkursion ein, mit ihr die Ausstellung zu entdecken, zu diskutieren und ein Performance-Skript der bekannten Performance-Künstlerin Esther Ferrer zu erproben. Zum Abschluss des Nachmittags gibt es ein gemeinsames Essen, gekocht von der Kuratorin.
Die Exkursion findet im Rahmen einer Kooperation mit dem artsprogram der ZU statt und wird von der Kuratorin Ulrike Shepherd begleitet.
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