Auf dieser Seite
Fragen?
Ihre Frage:
 
06.02.2014

„Meisterwerke“-Vorlesungsreihe an der Zeppelin Universität befasst sich mit Computerspielen als Kunstform

Friedrichshafen. Wie Computerspiele inzwischen zur eigenen Kunstform geworden sind, darum geht es in der nächsten Veranstaltung der öffentlichen Vorlesungsreihe „Meisterwerke ohne Meister“ am Dienstag, 11. Februar, an der Zeppelin Universität (ZU). Beginn ist um 19.30 Uhr auf dem ZU-Campus am Seemooser Horn.

Als Referent zu Gast ist Professor Dr. Thomas Hensel vom Fachbereich für Kunst- und Designtheorie an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim. Sein Vortrag trägt den Titel: „gaming’s Citizen Kane moment – a masterpiece oder: Wie das Computerspiel zur zehnten Kunst wurde“. Als Beispiel dient ihm dabei das Spiel „The Last of Us“ (Naughty Dog/Sony Computer Entertainment 2013), ein emotionaler Survival-Thriller, der den Spieler in das endzeitliche Nordamerika versetzt und sich millionenfach verkauft hat.

Hensel hat nach wenigen Semestern Unternehmensführung an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar sein Bakkalaureat in Philosophie an der Universität München absolviert. Auf seinen Magisterabschluss in Philosophie folgte die Promotion in Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Aby M. Warburg-Förderpreis des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind Medien- und Wissenschaftsgeschichte der Kunstwissenschaft, Game Studies und Malerei und Zeichnung der Dürerzeit. Seit Oktober ist er Professor für Kunst- und Designtheorie in Pforzheim. Zudem ist er an der Donau-Universität Krems tätig.

Anmeldungen zu der Veranstaltung werden entgegengenommen unter www.zu.de/veranstaltungen