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16.04.2018

Zeppelin Universität erhält Förderung durch das Land Baden-Württemberg von 1,37 Millionen Euro

Friedrichshafen/Stuttgart. Die Zeppelin Universität (ZU) erhält aus dem Fördertopf „Nichtstaatliche Hochschulen“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg in den kommenden drei Jahren Förderungen von insgesamt rund 1,37 Millionen Euro. Unterstützt werden damit vier Projekte zur Weiterentwicklung von Lehre und Forschung an der ZU.


„Die nichtstaatlichen Hochschulen beleben den Hochschulstandort Baden-Württemberg auf vielfältige Weise, etwa durch ihre Alleinstellungsmerkmale oder ihre Experimentierfreudigkeit. Durch ihre Nähe zum Arbeitsmarkt, eine individuelle Betreuung und flexible Studienformen gelingt es den privaten Hochschulen sinnvolle Ergänzungen zur Bereicherung der staatlichen Hochschullandschaft anzubieten. Deshalb unterstützen wir mit der Förderlinie ‚Nichtstaatliche Hochschulen‘ besonders innovative und beispielgebende Projekte und Konzepte“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.


„Die ZU steht seit jeher für hohe Qualität in der Lehre und innovative Lehrformate. Dies spiegelt sich in der großen Zufriedenheit unserer Studierenden und Spitzenplätzen in den einschlägigen Rankings“, erklärt dazu ZU-Präsidentin Prof. Dr. Insa Sjurts, „mit dieser Förderung können wir nun diese Stärken noch weiter ausbauen und zukunftsgerecht weiterentwickeln.“


„Dank der Unterstützung durch diese Landesförderung starten wir jetzt mit dem forschenden Lernen noch mehr durch. Zudem ermöglicht uns das Förderprogramm, mit individualisieren digitalen Lehrkonzepten und Planspielen einen kreativen und zur ZU passenden Weg des hybriden Lernens zu gehen, indem wir Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombinieren. Sehr gefreut haben wir uns auch über die Förderung des Kompass-Studiums, mit dem in Zukunft Studieninteressierte an der Schwelle zum Studieneinstieg noch besser abgeholt werden können“, sagt Professor Dr. Alexander Eisenkopf, Vizepräsident Lehre an der ZU, angesichts der erfolgreichen Einwerbung.


Im Einzelnen handelt es sich um folgende Projekte:


  • „Kompass-Studium“: Es bietet künftig Studieninteressierten im Rahmen eines spezifischen zweisemestrigen Programms Einblicke in fachliche wie methodische Grundlagen der an der ZU angebotenen Fächergruppen. Es zahlt auf die vermehrten persönlichen Unsicherheiten hinsichtlich der Studienwahl und der Bildungsbiographien ein und senkt die Eintrittsbarrieren für den Studieneinstieg. Bewilligt wurden dazu Fördermittel in Höhe von rund 213 000 Euro.
  • „Forschendes Lernen“: Ziel des Projekts ist es, das forschende Lernen zu stärken durch gezielte Maßnahmen in drei Bereichen: 1. Stärkung des internationalen Austauschs; 2. Verankerung in der Studieneingangsphase der Masterstudiengänge (als kohortenintegrierendes Pflichtmodul); 3. Individualisierung der begleitenden Methodenvermittlung. Bewilligt wurden dazu Fördermittel in Höhe von rund 480 000 Euro.
  • „E-Portfolio für individualisiertes Lernen und Forschen“: Individualisierbare digitale Lehrelemente im Bereich Methoden der Datenerhebung und -auswertung sollen die Studierbarkeit verbessern. Dafür wird ein studienbegleitendes E-Portfolio mit Online-Tests, Podcasts, Tutorials, FAQs, Foren und Chats aufgebaut, das unterschiedliche Lerntypen auf ihre jeweils präferierte Art und Weise fördert. Bewilligt wurden dazu Fördermittel in Höhe von rund 420 000 Euro.
  • „PlanspielLab (PLab) – Planspielzentrum an der ZU“: Planspiele stellen partizipative Lehr- und Lernmethoden dar, die tiefgehende Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Themen ermöglichen, und im angelsächsischen Raum bereits Teil universitärer Lehrstrukturen sind. Das Projekt dient dem Aufbau eines Planspielzentrums (PLab) an der ZU. Das PLab soll als neue organisationale Einheit Planspiele entwickeln, vorhandene Angebote koordinieren und Dozierende schulen. Bewilligt wurden dazu Fördermittel in Höhe von rund 257 000 Euro.