17.04.2024

BürgerUniversität der Zeppelin Universität mit Generalleutnant und NATO-Kommandeur Alexander Sollfrank

Friedrichshafen. Die Zeppelin Universität (ZU) setzt ihre Reihe BürgerUniversität in diesem Frühjahrssemester am Mittwoch, 8. Mai, mit dem deutschen Generalleutnant und NATO-Kommandeur Alexander Sollfrank fort. Anlässlich des kürzlich begangenen 75. Jahrestages der Gründung des Bündnisses geht es ab 19.15 Uhr auf dem ZF Campus der ZU im Fallenbrunnen um das Thema „Weil Demokratie Wehrhaftigkeit braucht“.

Spricht und diskutiert an der BürgerUniversität der Zeppelin Universität über die Wehrhaftigkeit der Demokratie: Generalleutnant und NATO-Kommandeur Alexander Sollfrank. (Foto: Gina Seegert)


Gerade einmal fünf Jahre ist es her, als sich der französische Präsident Emmanuel Macron kritisch über den Zustand der NATO äußerte und dem Verteidigungsbündnis wegen „keinerlei Koordination bei strategischen Entscheidungen zwischen den USA und ihren NATO-Verbündeten“ den „Hirntod“ bescheinigte. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat alles verändert: Die NATO-Mitgliedstaaten sind seither näher zusammengerückt und treten geschlossener auf. Mehr noch haben die Beitritte Schwedens und Finnlands die Position des Militärbündnisses gestärkt.


Der 75. Jahrestag der NATO bietet jedoch nicht nur Grund zum Feiern, sondern auch Grund zur Sorge. Denn sollte Donald Trump sich bei der im November anstehenden US-Präsidentschaftswahl durchsetzen und ins Weiße Haus einziehen, ist der Fortbestand der NATO ernsthaft gefährdet. Ist die Allianz für die Zukunft gewappnet? Kann Europa sich selbst schützen? Welche Rolle spielt Deutschland für die NATO und was müssen wir tun, um diesen Anforderungen gerecht zu werden? Wie wehrhaft ist Deutschland und wie viel Wehrhaftigkeit verträgt überhaupt die Demokratie?


Um diese und weitere Fragen geht es unter anderem im Vortrag von und im Gespräch zwischen Alexander Sollfrank und Professor Dr. Simon Koschut, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Sicherheitspolitik, sowie Chiara Trautner, stellvertretende Vorsitzende des Club of International Politics e.V. und studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Internationale Sicherheitspolitik.


Alexander Sollfrank, geboren 1966, aufgewachsen im oberpfälzischen Weiden, startete 1986 seine Bundeswehrlaufbahn im Panzergrenadierbataillon 112. Er befehligte Truppen auf verschiedenen Ebenen, diente als Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK), der Gebirgsjägerbrigade 23 und des Gebirgsjägerbataillons 232. Auslandseinsätze führten ihn 1993/94 nach Somalia (UNOSOM II), 2007 nach Bosnien-Herzegowina (EUFOR) und in den Kosovo (KFOR) sowie 2008/09 nach Afghanistan (ISAF). Darüber hinaus studierte er Staatswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München und schloss den Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg ab.


Als Stabsoffizier diente Alexander Sollfrank unter anderem im Bundesministerium der Verteidigung, im Einsatzführungskommando der Bundeswehr, im Kommando Heer sowie im Stab der damals in Sigmaringen stationieren 10. Panzerdivision. Zeitweise beriet er den Generalinspekteur der Bundeswehr in Fragen der Weiterentwicklung der operativen Führung. Seit März 2022 ist Alexander Sollfrank Kommandeur des Joint Support and Enabling Command und des Multinational Joint Headquarters in Ulm.


Weitere Informationen und Anmeldung unter zu.de/veranstaltungen

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