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26.02.2014

Bürgeruniversität der Zeppelin Universität über „Deutschland in den Augen der Welt“

Friedrichshafen. „Deutschland in den Augen der Welt“ ist das Thema der nächsten Bürger-Universität der Zeppelin Universität (ZU) am Donnerstag, 6. März. Zu Gast ist ab 19.15 Uhr auf dem ZU-Campus am Seemooser Horn Dr. Christoph Beier, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Wie wird Deutschland eigentlich in der Welt wahrgenommen? Welche Kompetenzen werden der Bundesrepublik zugesprochen, und welche Rolle soll sie in der Welt spielen? Dies ließ die GIZ in 21 Ländern in einer Studie zur Wahrnehmung Deutschlands untersuchen. Denn diese Fragen sind von besonderer Bedeutung für die deutsche Politik und Wirtschaft in der Ausgestaltung internationaler Zusammenarbeit. Die Ergebnisse zeigen ein facettenreiches Bild von deutschen Stärken und Schwächen, von zukünftigen Chancen, aber auch von Risiken. Die teils überraschenden Erkenntnisse und ihre Bedeutung für die internationale Zusammenarbeit zum Klimaschutz, zur Armutsbekämpfung und Friedenssicherung, zur Schaffung von Beschäftigung bis hin zur Überwindung europäischer Krisen diskutiert Christoph Beier mit Prof. Dr. Helmut Willke, Inhaber des Lehrstuhls für Global Governance an der ZU.


Diskutiert mit ZU-Professor Helmut Willke über „Deutschland in den Augen der Welt“: Dr. Christoph Beier

Beier, geboren 1962 in Gräfelfing im Landkreis München, hat Geographie, Politik, Ethnologie und Agrarwirtschaft an der Technischen Universität München studiert. Nach diversen Gutachtereinsätzen für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) begann Christoph Beier seine berufliche Laufbahn im Saarland als Projektleiter für Industrieansiedlung bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung. 1990 wechselte er in das Ministerium für Wirtschaft und war von 1990 bis 1991 als Referent unter anderem für Europapolitik und regionale Entwicklungsprogramme zuständig. Anschließend arbeitete Beier bis 1996 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, an der er promovierte. Für seine Doktorarbeit zur „Dezentralisierung in Indonesien“ erhielt er 1995 den Ruth-Massenberg-Preis für die beste Dissertation der Universität. In dieser Zeit war Christoph Beier mehrfach als Gutachter für die GTZ vor allem in Südostasien tätig.


Bevor er 1998 als wissenschaftlicher Referent an den Bochumer Lehrstuhl zurückkehrte, ging er zunächst für zwei Jahre mit der GTZ nach Indonesien. Dort beriet er das Innenministerium in Dezentralisierungsfragen. 2000 kam Christoph Beier dann endgültig zur GTZ und leitete zunächst den Bereich Planung und Entwicklung. Seit jener Zeit ist er Mitglied des Oberen Führungskreises der GTZ. 2003 übernahm er als Leiter den Bereich Mittelmeer, Europa, Zentralasien sowie das Geschäftsfeld Deutsche Öffentliche Auftraggeber. Ab 2007 stand Christoph Beier als Leiter dem Bereich Asien/Pazifik, Lateinamerika/Karibik vor. 2010 war er Geschäftsführer der GTZ. Ab 2011 ist er stellvertretender Vorstandssprecher der GIZ und als Chief Operating Officer (COO) seit 2012 verantwortlicher Vorstand für die vier Regionalbereiche der GIZ sowie die Geschäftseinheiten Migration, Globale Partnerschaften und Entwicklungsorientierte Not- und Übergangshilfe (ENÜH)/UNHCR.