Master in General Management

Wirtschaftswissenschaften für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler

"Mit einem Bachelor in Wirtschaftspsychologie kam ich an die ZU, um im Master zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und unternehmerischem Pragmatismus zu studieren. Als Mitarbeiterin in Forschungsprojekten und der studentischen Unternehmensberatung Whyknot e.V. spielte die interdisziplinäre Verknüpfung von Theorie und Praxis eine wichtige Rolle. Die Arbeit an dem "dazwischen" hat mir gefallen: Heute arbeite ich bei der Daimler AG als Doktorandin, um eine doppelte Promotion in Betriebswirtschaftslehre und Psychologie zu absolvieren."

Fabiola Gerpott | MA Absolventin 2013 und Promovendin in Wirtschaft & Psychologie Bremen und Harvard

Das gibt es an deutschen Universitäten sehr selten. Warum eigentlich? Ein Master in Wirtschaftswissenschaften für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler benötigt viel Zutrauen von Dozierenden und Studierenden: Zutrauen in Ihre Vielfalt – denn bei uns studieren Biologinnen und Biologen gemeinsam mit Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieuren oder Juristinnen und Juristen sowie Absolventinnen und Absolventen anderer Fachrichtungen.


Zutrauen in die Produktivität Ihrer Hintergründe und Erfahrungsschätze – denn wie bereichernd können Ihre akademischen Heimaten und Ihre praktischen Erkenntnisse für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften sein? Zutrauen in eine intelligente Verbindung von Grundlagenvermittlung und individuellen Vertiefungsmöglichkeiten – denn Sie benötigen beides.


Ihre besondere Analyse- und Reflexionsfähigkeit ermöglicht es Ihnen als Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs, bei komplexen Fragestellungen das Wesentliche zu erkennen und auch mit unvollständiger und widersprüchlicher Information umzugehen. Sie werden in die Lage versetzt, gesellschaftlich relevante ökonomische Probleme multidisziplinär zu analysieren und mit innovativen wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.


Unser Anspruch

Fragen?
Ihre Frage:

Der Master in General Management ist ein wissenschaftlicher Studiengang mit theoretisch fundiertem Praxisbezug. Ziel ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten der Studierenden aus dem Erststudium um eine breit angelegte und an ausgewählten Positionen vertiefte Managementkomponente zu ergänzen und zu einem interdisziplinären Kompetenzprofil zu verknüpfen.


Mit diesem besonderen Profil trägt der Masterstudiengang den gestiegenen Anforderungen an heutige Führungskräfte Rechnung, die sich aus einem immer schneller und immer nachhaltiger verändernden Umfeld von Organisationen ergeben. Die besondere Forschungsorientierung des Masterstudienganges qualifiziert darüber hinaus für eine weiterführende Betätigung im wissenschaftlichen sowie im privaten Sektor.


Der Master in General Management qualifiziert für Managementaufgaben an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Fachbereichen/-abteilungen und den klassischen wirtschaftswissenschaftlichen Aufgabengebieten. Damit werden Berufsfelder adressiert, die sonst typischerweise von Masterabsolventinnen und Masterabsolventen aus integrierten Studiengängen in Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsjura, Wirtschaftspsychologie etc. bedient werden.


Für Absolventinnen und Absolventen in Fächern ohne ein solches integriertes Angebot bietet der Masterstudiengang einen exklusiven Zugang.

 

Schwerpunkte des Masterstudiengangs GEMA

Fragen?
Ihre Frage:

Nach einem siebenwöchigen Vorpraktikum im In- oder Ausland, das Ihnen einen ersten praktischen Einblick bietet, werden in einem umfangreichen Pflichtbereich die notwendigen wirtschaftswissenschaftlichen und methodischen Kenntnisse und Fertigkeiten ausgebildet.


Darauf aufbauend, findet im Wahlpflichtbereich eine inhaltliche Vertiefung statt und optional eine individuelle Schwerpunktsetzung im Rahmen unserer Tracks:


  • Family Business & Innovation,
  • Finance & Entrepreneurship,
  • Governance & Leadership,
  • Mobility & Sustainable Transport.

Ein wichtiges Element bei der gezielten Verknüpfung zwischen den bereits vorhandenen mit den neu zu erwerbenden Kompetenzen ist das über drei Semester angelegte interdisziplinäre Forschungsprojekt.


Im Rahmen dieses verpflichtenden Moduls bearbeiten studentische Teams eine originär wirtschaftswissenschaftliche Fragestellung. Dabei ist das Thema der Arbeit in einem Kontext angesiedelt, der deutliche Bezüge zu den Fachdisziplinen aufweist, in denen die Studierenden ihr jeweiliges Erststudium absolviert haben. Auf diese Weise wird ein Brückenschlag zwischen den teilweise unterschiedlichen Forschungskulturen gelegt und die Befähigung zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit im Bereich der Wirtschaftswissenschaften gezielt gefördert.

 

Wir haben uns beim Master in General Management nochmals die Frage gestellt ...

Fragen?
Ihre Frage:

... ob ein Master eigentlich Persönlichkeitsentwicklung oder Personalentwicklung sein sollte?

Wir versuchen es mal mit Persönlichkeitsentwicklung. Auch wenn die Generation Y ja interessanterweise nach Arbeitsmarktmotiven studiert – angeblich. Prinzipiell brauchen Sie ja gar keinen Master. Zumindest nicht für Ihre Karriere. Der Master ist also kein rein berufsqualifizierender Abschluss, sondern vielmehr ein Raum der Möglichkeiten, um noch etwas an sich zu arbeiten und die Betriebswirtschaftslehre in ihrer Breite kennenzulernen, bevor Sie in Wirtschaft, Kultur und Politik wirksam werden.


... ob er eigentlich wissenschaftsorientiert oder praxisorientiert sein sollte?
Wir haben uns für ein wissenschaftsorientiertes Programm für eine bessere Praxisorientierung entschieden. Denn wir glauben, dass Wissenschaftsorientierung nicht nur helfen kann, die nächsten Probleme im späteren Job zu lösen, sondern vor allem die Probleme dieser nächsten Lösungen zu sehen.


... ob er wirklich für Absolventinnen und Absolventen aller nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Programme sein sollte?

Wir haben uns für ein Programm entschieden, das Bachelorabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen offensteht. Denn wir wissen, wie bereichernd die Perspektiven aus unterschiedlichen Richtungen sein können, wenn wir Diversitätsmanagement, ökonomische Entscheidungstheorien oder Führungsfragen analysieren. Und wir haben ein Gefühl für die biografische Besonderheit von nicht-konsekutiver Bildung.


... ob Interdisziplinarität wirklich heißt, zwischen allen Stühlen zu sitzen?
Wir sind uns sicher: Nein. Denn durch Interdisziplinarität werden Stühle verbunden, Menschen zusammengebracht sowie Theorien und Methoden orchestriert und nutzbar gemacht, um Spezialist für Ihr Thema zu werden. Wir verstehen Interdisziplinarität somit als entschiedene Entscheidung für Themen und Phänomene. Und Generalistinnen und Generalisten als Expertinnen und Experten durch Vielfalt für ein komplexes Phänomen, zum Beispiel Sozialunternehmertum oder Geschäftsmodell-Innovationen.

Infomaterial | Downloads

Kontakt für Bewerber

Dierolf, Nadine
Bewerberberatung & Auswahlverfahren | Beraterin BA- und MA-Programme
Tel:+49 7541 6009-1142
Fax:+49 7541 6009-3009
Raum:FAB 3 | 0.31


Programmverantwortung

Häcker-Kruck, Isabell Dr
Programmdirektorin Corporate Management & Economics
Tel:+49 7541 6009 1207
Fax:+49 7541 6009 1199
Raum:FAB 3 | 0.69


Rehder, Anika
Programmdirektorin Corporate Management & Economics | CME
Tel:+ 49 7541 6009-1805
Fax:+ 49 7541 6009-1199
Raum:FAB 3 | 0.69


Programmbeirat

Der kritische Blick von außen auf unser Studienprogramm ist ein zentraler Bestandteil unseres Qualitätssicherungskonzepts. Expertinnen & Experten aus Wissenschaft und Praxis werden als externe Gutachterinnen & Gutachter in allen Belangen rund um die Weiterentwicklung und Neukonzeption der Studien- und Prüfungsordnung eingebunden.

Aktuell besteht der Programmbeirats aus:
| Dr. Christa Hainz
| Prof. Dr. Ansgar Belke
| Dr. Christoph Kneip
| Prof. Dr. Reinhard H. Schmidt

Aktuelles

 
  • Fürs Klima nichts gewonnen
    Fürs Klima nichts gewonnen

    Das Prinzip der CO2-Bepreisung ist einfach: Wer in Deutschland mit dem Treibhausgas die Atmosphäre verschmutzt, der soll an die Kasse gebeten werden. Auch ...

  • Meine Daten, mein Netzwerk, mein Block
    Meine Daten, mein Netzwerk, mein Block

    Wie sieht die Zukunft der Blockchain aus? Kann sie zu einer Technologie heranwachsen, die nicht nur die Kommunikation, Wirtschaft, Politik und Kunst, sondern ...

  • Max Webers später Triumph
    Max Webers später Triumph

    Wenn Menschen Mist bauen, müssen sie dafür geradestehen. Maschinen haben da mehr Glück. Sie werden zwar nach ethischen Prinzipien programmiert, doch haften ...

ältere Beiträge

Weiterführende Seiten