Master in Wirtschaftswissenschaften

Corporate Management & Economics | CME

Interdisziplinäre Entscheiderfähigkeit in Wirtschaft


Entscheider und Unternehmer werden mehr denn je mit Anforderungen konfrontiert, die sich mit den klassischen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen allein nicht mehr lösen lassen. Die herkömmliche Management-Ausbildung stößt deshalb an ihre Grenzen, so auch die Einschätzung des renommierten kanadischen Management-Theoretikers Henry Mintzberg und des Stanford-Ökonomen Jeffrey Pfeffer. So bedauert dann auch ironisch „The Economist“ in seiner Jahresausgabe 2010: „The decline of the MBA will cut off the supply of bullshit at source.“, S. 122.

Für Vor-, Nach- und Querdenker: Unser CME-Master zur Vertiefung.


Aber wie jetzt? Für die neuen Herausforderungen – unabhängig von unvermeidbaren Krisen – sind kommunikations-, kultur- sowie politikwissenschaftliche Erweiterungen zwingend: Medialisierungen mit einem „CEO-Branding“ sowie die nationalkulturell erfolgte Abstimmung von „Product-, Equity- und Employer-Branding“ zählen ebenso zu den Herausforderungen heutiger Top-Entscheider wie der Umgang mit politischen Netzwerken, Regulierungs- und Deregulierungsentwicklungen, Privatisierungen und Public Private Partnerships.

Die ZU reagierte 2003 auf diese Herausforderungen durch eine für deutsche Verhältnisse neuartige forschungsorientierte unternehmerische Generalisten-Ausbildung. Die Neuartigkeit liegt dabei in der Verbindung von Betriebs- und Volkswirtschaft mit Kultur-, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Aspekten der Politik- und Verwaltungswissenschaft. Das ist auch der Grund, warum wir mit studentischer Heterogenität Freude haben.

Ein fragwürdiges Programm für die Wirtschaft. Antworten hatten wir ja schon genug.

Die Professoren müssten es ja eigentlich am besten wissen: Was sind die wichtigsten acht Fragen, mit denen sich der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften beschäftigt?


Zukunftsfähige Organisationen
Wie sehen zukünftige Organisationen aus – nach Jahren der permanenten Reorganisation? Vernetzt oder familiär?

Globale Kapitalmärkte
Wie sehen die neuen Finanzmarktinstitutionen aus? Wie lassen sich diese angemessen regulieren?

Entrepreneurship
Wie könnte eine Unternehmerwissenschaft des 21. Jahrhunderts aussehen? Was zeichnet die nächsten Geschäftsmodelle des Sozialen, des Kulturellen, des Politischen aus?

Familienunternehmen
Wie sieht eine besondere Betriebswirtschaftslehre für Familienunternehmen aus? Wie kommunizieren, organisieren, finanzieren, wachsen und wie scheitern diese?

Management von Innovation und Technologie
Wie kann das Management fremder Kreativität gelingen? Welche „Sozialen Innovationen“ brauchen wir für technologische Entwicklungen?

Marketing und Märkte
Sind Märkte moralisiert oder ärgern sie sich „grün“ und „blau“? Stellen die verhaltenswissenschaftlichen und neuroökonomischen Analysen ein nachhaltiges Erklärungsparadigma dar?

Mobilität und Wertschöpfungsnetzwerke
Welche Modi und Modelle der Mobilität werden effizient, umwelt- und gesellschaftsverträglich sein? Wie könnte die Zukunft der globalen Produktion aussehen?

Zukunft der Zivilgesellschaft
Wie verteilen sich zukünftig die Aufgaben zwischen Markt, Staat und Unternehmen? Welche Bedeutung gewinnen Sozialunternehmen?


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Kontakt für Bewerber

Diesch, Petra MA
Bewerberberatung & Auswahlverfahren | Beraterin MA-Programme
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Fax:+49 7541 6009-3009
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Programmverantwortung

Schütter, Heike Dr
Programmdirektorin Corporate Management & Economics | CME und General Management | GEMA
Tel:+ 49 7541 6009-1805
Fax:+ 49 7541 6009-1199
Raum:FAB 3 | 0.69


Programmbeirat

Der kritische Blick von außen auf unser Studienprogramm ist ein zentraler Bestandteil unseres Qualitätssicherungskonzepts. Experten aus Wissenschaft und Praxis werden als externe Gutachter in allen Belangen rund um die Weiterentwicklung und Neukonzeption der Studien- und Prüfungsordnung eingebunden.

Aktuell besteht die Gutachtergruppe des Programmbeirats aus:
| Dr. Christa Hainz
| Dr. Eric Fellhauer
| Dr. Christoph Kneip
| Prof. Dr. Reinhard H. Schmidt

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