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Digitale Lehre

Die Informationen auf dieser Seite richten sich an Lehrpersonen an der ZU.


Der Frühjahr 2020 hat uns gelehrt, dass es hilfreich ist, wenn man ein paar Ideen, wie man distance learning gestalten kann, parat hat. Für das Fall Semester 2020 plant die ZU aktuell mit einer eingeschränkten Präsenzlehre (d.h. weitgehend Präsenzseminare unter Einhaltung von Hygienevorschriften mit der Ergänzung um digitale Lehrangebote) - natürlich mit der Option eines Umstiegs auf einen vollständigen digitalen Lehrbetrieb bei einem plötzlichen Anstieg von bestätigten Covid-19-Fällen. Daher scheint es - in diesen Zeiten von Corona - sinnvoll, sich zum Thema digitale Lehre auszutauschen, fortzubilden usw.


Mit dieser Seite wollen wir versuchen Informationen für Lehrende an der ZU etwas zu bündeln und einen Überblick über weitere Informationsseiten zu geben. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wir sind auch keine offizielle Stelle, die Entscheidungen trifft. Die Inhalte, die wir hier sammeln, sollen Antworten auf Fragen geben, die uns in Gesprächen mit Lehrenden begegnet sind.

Weitere Informationen (zuletzt aktualisiert 02.07.)

Allgemeine Informationen zu Corona und zum Umgang der ZU mit der Pandemie finden Sie auf der Seite https://www.zu.de/universitaet/corona-information.php


Ausführliche Informationen zu Prüfungsformen, eine Übersicht über die Corona-bezogene Kommunikation zum Thema Lehre der letzten Monate insbesondere vom Vizepräsidenten Lehre und Didaktik und auch FAQ-Sammlung finden Sie in SystemeOne (interner Link).

Tools und Funktionalität (zuletzt aktualisiert 18.06.)

Stefanie Zeller ist Ansprechpartnerin für das E-Learning-Angebot an der ZU und steht auch sehr gerne für ein persönliches Gespräch und Beratung zur Verfügung. Einfach eine E-Mail an

 
Ilias

Die ZU nutzt als Lernplattform Ilias, welches über https://learning.zu.de erreichbar ist und in dem sich alle Studierende und Lehrende der ZU einloggen können. Diese Plattform ist deshalb besonders wichtig, weil hier sämtliche Tutorials zur Nutzung von Ilias und Big Blue Button hinterlegt sind. Ilias können Sie selbst für die Lehre so nutzen, dass Sie zum Beispiel (nur um ein paar Beispiele zu nennen) Lehr- und Lernmaterialien hinterlegen können, ein Forum einrichten können, um Themen und Fragestellungen zu erörtern oder Materialien für Gruppenarbeiten strukturiert zur Verfügung stellen können. Es gibt noch zahlreiche andere Nutzungsmöglichkeiten.

Einen Überblick darüber gibt ein in Ilias angelegter Beispielkurs (interner Link in Ilias) oder die Tutorials  (interner Link in Ilias).


Big Blue Button (BBB)

Big Blue Button ist das Videokonferenztool, welches die ZU für Lehrveranstaltung und Meetings nutzt. Wichtig ist: Die IT empfiehlt als Webbrowser für BBB Google Chrome.

Über https://zu-meetings.de/ erreichen Sie BBB. Weitere Infos zur Nutzung gibt es hier (interner Link in Ilias) unter Lernvideos.
Informationen für Studierende zur Nutzung von BBB wie zum Beispiel auch die Zugangspasswörter finden sich auch hier in Ilias zentral zusammengefasst (interner Link in Ilias).
BBB hat viele Funktionalitäten und Möglichkeiten wie geteilte Notizen, wo gemeinsam an einem Schriftstück gearbeitet werden kann, Chatfunktion, Breakout-Räume, über die Studierende für Gruppenarbeiten zugeteilt werden können. Hier gibt es hilfreiche Einführungsvideos für die unterschiedlichen Funktionalitäten.
Aber natürlich können Sie noch andere Tools zusätzlich verwenden. Eine hilfreiche Übersicht gibt es hier.

Best-Practice-Austausch (zuletzt aktualisiert 02.07.)

Bild: Verena Moosmann

Virtueller Lehrendenaustausch
Alle sind anders mit dem Wechsel zum distance learning umgegangen und haben unterschiedliche Strategien und Möglichkeiten ausprobiert. Manche Dinge haben dabei überraschend gut funktioniert, andere weniger. Wollen Sie sich hierüber austauschen? Wenn Sie Interesse an einem digitalen Treffen mit Kolleginnen und Kollegen haben, schreiben Sie eine E-Mail an . Wenn sich ein paar interessierte Personen gefunden haben, koordinieren wir einen Termin für ein virtuelles Treffen.

Hochschuldidaktische Fortbildungen (zuletzt aktualisiert am 16.06.)

Aktivierung in der Onlinelehre
Inhalt: Was Präsenzveranstaltungen an der Hochschule von Onlineveranstaltungen über Videokonferenztools wie Big Blue Button unterscheidet, ist ein grundsätzlich anderer Rahmen, der anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Eine besondere Herausforderung ist die Ermüdung, die einsetzt, wenn man zu lange vor dem Bildschirm sitzt. Daher sind aktivierende Elemente in der Onlinelehre essenziell, um die Studierenden an der Stange zu halten.

In diesem Onlinetraining lernen Dozierende, wie sie mit interaktiven und spielerischen Elementen die Lehre lebendiger gestalten können.


Dauer:      2 Stunden
Datum:     16.07.2020, 13.30 bis 15.30 Uhr
Referent:  Roberto Hirche
Ort:           Virtuelles Planspiellabor https://gamma.zu-meetings.de/b/nad-7jh-6xx
Anmeldung unter

Plan- und Rollenspiele im digitalen Raum
Inhalt: In Onlineveranstaltungen über Big Blue Button neigt man schnell zu einseitigen Vorträgen, da von Studierenden häufig wenig Rückmeldungen kommen. Eine Möglichkeit, Studierende stärker einzubinden und zu aktivieren, ist der Einsatz von Plan- und Rollenspielelementen. Der digitale Raum macht es zwar oft schwer, Planspiele vollständig wie im realen Raum umzusetzen, aber einzelne Elemente und Aspekte können durch die gegebenen Möglichkeiten digitaler Kooperationstools sehr gut implementiert werden. Damit ein Plan- oder Rollenspiel auch wirklich mit einem Lernerfolg einhergeht, ist ein gutes und detailliertes Debriefing im Anschluss notwendig. In diesem Onlinetraining zeigen wir Lehrenden, wie sie Plan- und Rollenspielelemente in der virtuellen Lehre umsetzen können und wie ein gutes und lehrreiches Debriefing aussehen sollte.


Dauer:         2 Stunden
Datum:        09.07.2020, 13.30 bis 15.30 Uhr
Referentin:  Dr. Nadine Meidert
Ort:              Virtuelles Planspiellabor https://gamma.zu-meetings.de/b/nad-7jh-6xx
Anmeldung unter

Tipps und Hinweise (aktualisiert am 04.07.)

In einem Konzept, das vom Teaching Council verabschiedet wurde und am 25.06. von Jan Söffner per E-Mail verschickt wurde, werden didaktische Möglichkeiten vorgestellt und empfohlen, die die Kursgröße im digitalen Raum besser handhabbar machen

Dabei sind ein paar Grundsätze zu beachten:

  • Die Umgestaltung der Lehre bietet eine Chance für Innovationen in der Lehre. Qualifikationsziele bzw. Qualitätsstandards, die in den Modulhandbüchern definiert sind, müssen beibehalten werden.
  • Vertraglich vereinbarte Kontaktzeiten (in Abgrenzung zu Selbstlernzeiten) müssen eingehalten werden (allerdings muss diese Kontaktzeit nicht nur audio-visuell sein, sondern kann auch schriftlich sein (z.B. in Form einer moderierten Forumsdiskussion)
  • Vorgegebene SWS bzw. Lehreinheiten sind weiterhin einzuhalten.
  • Kreative Modelle in Didaktik oder Anwesenheitsmodus (siehe unten) sind überall erwünscht, müssen aber vorab mit SPC und/oder ProDis abgeklärt werden.


Folgende didaktische Konzepte sind denkbar und werden empfohlen.

  • Kleingruppen-Diskussion mit Vorbereitung (Modell Tröndle/Deveraux): Seminaraufgaben werden gestellt und ins Online-Forum schriftlich gepostet, wo sie – moderiert von der Dozentin oder dem Dozenten – von allen Teilnehmenden kommentiert werden. Die Präsenz-Diskussion wird dadurch kürzer und besser vorbereitet.
  • Humboldt-Diskussion: Den Studierenden wird vor der Diskussion nur das Thema an die Hand gegeben. Die Erarbeitung einer Fragestellung und dazugehöriger Forschungsliteratur obliegt ihnen selbst; sie tragen also vor der Präsenz-Diskussion Fragen und Antworten zusammen und kommentieren sich dabei (moderiert durch die Dozierenden) gegenseitig.
  • Oxford Tutorial: Die Dozentin oder der Dozent stellt eine Aufgabe, das Resultat wird in ein Online-Forum eingegeben und je zwei Studierende diskutieren 45‘ darüber mit dem oder der Betreuer*in, wobei scharfe Kritik geübt wird.
  • Zeppelin Tutorial: Kurse werden verwandelt in betreute kleine Forschungsprojekte für Kleingruppen (kleinere und nicht interdisziplinäre Zeppelin-Projekte im Zwei- oder Dreiwochenrhythmus). Die Ergebnisse werden mit den Dozierenden in einer vollen Sitzung diskutiert (während die anderen Gruppen an ihrem jeweiligen Projekt gestaffelt arbeiten).
  • Aufteilung der TN eines Kurses in zwei Gruppen: Abwechselnd nimmt eine Gruppe am Präsenz-Unterricht teil während die andere online zugeschaltet ist. Dies ist – wenn möglich – zu vermeiden.

Kontakt

Meidert, Nadine Dr
Leitung Planspiellabor | Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
Tel:+49 7541 6009-1373
Raum:FAB 3 | 2.61
   |   Veröffentlichungen

Moosmann, Verena
Assistenz Planspielzentrum
Tel:+49 7541 6009-1378
Raum:FAB 3