Die Kompass-Studierenden

Kompass-Studierende aus unterschiedlichen Jahrgängen teilen mit uns ihre persönlichen Beweggründe und Erfahrungen während des Orientierungssemesters:

Tika

Tika ist mit zwei Brüdern in Freiburg aufgewachsen. In der Schule engagierte sie sich im Chor und in der SMV und verbrachte die 10. Klasse in England. Im Abiturjahrgang organisierte sie mit zwei Freundinnen den Abiball. „Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“ Nach der Schule begann Tika ein Au-pair in Madrid, das sie aufgrund von Corona aber frühzeitig beenden musst. „Dann bin ich zurückgekommen und wusste erst mal nicht so genau, was ich machen sollte.“ Die Zeppelin Universität kannte sie bereits von der LakeMUN, einer Simulation von Verhandlungen der Vereinten Nationen für Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen ihres Seminarkurses in der 11. Klasse hatte Tika bereits verschiedene Model United Nations-Konferenzen im In- und Ausland besucht. „Ein Bekannter von mir hat auch das Kompass-Studium gemacht und es mir empfohlen, als er mitbekommen hat, dass ich nicht so richtig eine Idee hatte, wie es weitergehen soll.“


Tika, Teilnehmerin im Spring Semester 2021

Was fällt Tika ein, wenn sie ans vergangene Semester denkt? „Man wurde sehr gut begleitet und konnte nicht viel falsch machen. Und ich war positiv überrascht von den Einführungswochen. Natürlich war es schade, dass alles online war, aber man hat trotzdem ganz gut Leute kennengelernt.“ Außerdem wohnte Tika mit einer weiteren Kompass-Studentin in einer WG, die beiden hatten zufällig je ein Zimmer in der Wohnung zur Zwischenmiete bezogen. Das machte den Einstieg noch ein bisschen leichter. Der Auszug von zu Hause war für Tika trotzdem eine Umstellung, sie sagt: „Es ist gut, dass man schon mal ausgezogen ist, bevor dann alles auch 100% zählt. Da sind ja auch ganz viele Sachen neu.“


Die Kurse im Orientierungssemester beschreibt Tika als eine gute Mischung aus Pflichtkursen und Wahlmöglichkeiten. „Die Kompass-Kurse musste man sich nicht selbst suchen, die wurden einem quasi ‚präsentiert‘ und das fand ich gut so.“ Tika gefiel auch, dass sie selbst entscheiden konnte, wie viele Prüfungen sie schreiben wollte. „Dadurch konnte man ganz gut steuern, wie viel Stress man sich machen wollte und wie man die erste Klausurenphase verbringt.“ Tika belegte zu Semesterbeginn eine Einführung in Politikwissenschaften im Blockformat, sodass sie das zugehörige Paper schon im Semester „abgehakt“ hatte. In der eigentlichen Prüfungsphase schrieb sie dann eine Klausur und das verpflichtende Essay zu einem selbstgewählten Thema im Kompass-Kurs „Idee der Universität“. Nun sitzt sie noch an ihrer ersten Hausarbeit: „Da sind die Richtlinien ja deutlich strenger als beim Paper oder dem Essay. Ich weiß noch nicht genau, wie die Struktur sein soll und bin gespannt, ob ich das so hinbekomme, wie es erwartet wird.“ Bei Schreiben wird sie aber unterstützt von einem „Hausarbeits-Coach“. Zum ersten Mal konnten sich alle Studierenden im ersten Semester oder Kompass-Studium in eine Liste eintragen und bekamen dann Studierende aus höheren Semestern zugeordnet, die bei Fragen zum Thema Hausarbeit helfen. Für Tika eine tolle Unterstützung: „Das ist ganz cool, man hat nicht das Gefühl, alleine schauen zu müssen, wie das geht.“

„Wenn man nicht weiß, was man machen soll, dann ist das Kompass-Studium auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, sich ein bisschen auszuprobieren. Egal, ob es dann fachlich in diese Richtung geht oder nicht – es ist keine Zeitverschwendung!“



Tikas Zukunftspläne nach dem Kompass-Studium liegen in einem anderen Fachbereich als denen der ZU: Sie bewirbt sich an verschiedenen Universitäten für Ernährungswissenschaften, die Favoriten sind Halle und Potsdam. „Das ist ja schon sehr anders, aber das Kompass-Studium hat mich noch mal darin bestärkt, dass ich eher etwas Naturwissenschaftliches machen will als etwas Geisteswissenschaftliches.“ Politik findet sie immer noch spannend, aber eben nicht in Form eines Studiums. Der Vorschlag, Ernährungswissenschaften zu studieren, kam ursprünglich aus einer privaten Berufs- und Studienberatung, Tika brachte das Thema aber auch in die Einzelcoachings im Kompass-Studium ein. „Sibylle Reiter hatte dann noch andere Ideen und Impulse dazu und das hat mir auch noch mal etwas gebracht.“ Darin, dass sie studieren will, hat das Kompass-Studium Tika aber bestärkt: „Ich habe jetzt eine große Motivation, richtig loszulegen.“ Dass sie schon mal Kurse besucht und Prüfungen geschrieben hat, gibt Tika das Gefühl, beim Start ins Bachelorstudium nicht ganz „ins kalte Wasser geschmissen“ zu werden. Ihr ist aber auch bewusst, dass die ZU sich von staatlichen Universitäten unterscheidet: „Man wird hier schon sehr gut an die Hand genommen und bekommt immer schnell eine Antwort bei Fragen. Bei meinen Brüdern habe ich mitbekommen, dass man an anderen Unis eher auf sich allein gestellt ist.“ Vor allem im „Corona-Semester“ war für Tika die kleine Größe der Jahrgänge ein großer Vorteil, weil sie so schon nach der Einführungswoche einen guten Überblick über alle Studienstarterinnen und -starter hatte.
Und was ist nun Tikas Fazit zum Kompass-Studium? „Wenn man nicht weiß, was man machen soll, dann ist das Kompass-Studium auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, sich ein bisschen auszuprobieren. Egal, ob es dann fachlich in diese Richtung geht oder nicht – es ist keine Zeitverschwendung!“

Martin

Auf die Frage, was Martin in seiner Schulzeit geprägt hat, hat er schnell eine Antwort: das Klavier. „Ich habe viel Klavier gespielt, auch bei Wettbewerben. Zusätzlich habe ich auch Unterricht gegeben. Zwischenzeitlich hatte ich mal sieben Schüler“, erzählt er. Martin gibt auch gerne zu, dass ihm als Schüler vor allem die Aktivitäten Spaß bereiteten, die über den Unterricht hinausgingen. Im Stuttgarter Kepler-Seminar beschäftigte er sich beispielsweise am Wochenende mit Chemie oder Physik. „Viele im Kepler-Seminar haben auch bei Jugend forscht mitgemacht – aber ich war an der Stelle mit Jugend musiziert schon ausgelastet!“ Seine vielseitigen Interessen stellten Martin nach dem Abitur aber vor ein Problem: Wohin sollte es gehen?

Martin entschied sich zunächst für ein Mathestudium in München, da er in der 10. Klasse schon eine Vorlesungsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler besucht hatte. „Während der Online-Phase wegen Corona hatte ich auf einmal mehr Freiräume, weil man nicht mehr unbedingt in den Vorlesungen präsent sein musste. Ich habe angefangen, mich mit 3D-Druck zu beschäftigen und habe viel am Gründerzentrum der Uni in München gemacht.“ Dort tauschte Martin sich beispielweise mit anderen zu Themen des Umweltschutzes aus und sie versuchten, Ideen umzusetzen. „Und dann habe ich gemerkt, dass meine Interessen gar nicht mehr so richtig bei meinem Studium liegen.“ Ein Jahr studierte Martin noch weiter Mathematik, aber er merkte: Andere Interessen blieben dabei auf der Strecke und die Perspektiven nach dem Studium passten ebenso wenig zu dem, was ihn begeisterte.


Martin, Teilnehmer im Spring Semester 2021

Martin machte sich also wieder auf die Suche – diesmal mit anderen Fragen als direkt nach dem Abitur. „Ob man sich für ein Fach interessiert oder nicht, das weiß man glaube ich eigentlich schon ganz gut. Die Frage ist: Wie wird das Fach umgesetzt, wie sieht die Lehre aus?“ Die ZU hatte er ein paar Jahre zuvor schon auf einer Bildungsmesse kennengelernt und so stieß er aufs Kompass-Studium. Heute sagt er: „Ich bin wirklich sehr glücklich mit den letzten Monaten. Nach der Erfahrung, dass es eben ein Jahr lang nicht richtig gepasst hat, habe ich mich hier sehr aufgehoben gefühlt und viel mitgenommen.“ Der Kompass-Kurs Lesen und Verstehen vermittelte ihm beispielsweise ein ganz neues Bewusstsein für seine bisherige „Lese-Existenz“, also die Frage, welche Texte und welches Verhältnis zum Lesen ihn geprägt haben. Manche Diskussionen über Texte im Deutschunterricht der Oberstufe hat er noch gut im Kopf. „Das war so inspirierend! Es hört sich vielleicht ein bisschen kitschig an, aber ich frage mich, was passiert wäre, wenn ich das nicht gehabt hätte.“ Bei einer Vortragsreihe hörte Martin einen soziologischen Vortrag zum Thema Apokalypse, der ihm sehr gut gefallen hat. „Das sind Fächer, die man in der Schule gar nicht hat, und ich habe richtig Lust bekommen, da weiterzumachen und tiefer einzusteigen.“
Neben den Kursen konnte Martin auch sein Interesse an Startups weiterverfolgen, indem er sich bei Tatendrang engagierte, einer studentischen Initiative zum Thema Gründung und Unternehmertum. „Natürlich war das durch Corona ein bisschen eingeschränkt. Der geplante Pitch Brunch findet erst nächstes Semester statt, aber in Vorbereitung darauf haben wir uns ein paar Mal getroffen.“

„Die Atmosphäre in den Kursen ist vollkommen anders als in meinem ersten Studium. Die Studierenden melden sich oft zu Wort, stellen Fragen und es wird viel diskutiert. Man ist fachlich und persönlich auf einer Wellenlänge.“


Neben fachlichen Aspekten fallen Martin aber noch mehr Dinge ein, die ihm im Kompass-Studium gefallen haben: „Die Atmosphäre in den Kursen ist vollkommen anders als in meinem ersten Studium. Die Studierenden melden sich oft zu Wort, stellen Fragen und es wird viel diskutiert. Man ist fachlich und persönlich auf einer Wellenlänge.“ Die ZU habe sich sehr dafür eingesetzt, dass die Studierenden trotz Corona ankommen und sich untereinander kennenlernen. An der staatlichen Universität sei es dagegen deutlich anonymer zugegangen. „Außerdem habe ich gemerkt, dass der Ort, an dem man studiert, doch einen Unterschied macht. Das habe ich in meine Entscheidung fürs Kompass-Studium gar nicht mit einfließen lassen, weil ich gedanklich vor allem beim Fachlichen war.“ Aber die Möglichkeiten, sich zum Beispiel zum Lesen einfach mal an den See zu setzen, mache doch einen Unterschied.

Und wie sehen Martins Pläne nach dem Kompass-Studium aus? Aktuell macht er noch ein Praktikum in Berlin – auch dort hat er schon Leute getroffen, die an der ZU studieren. „Und ich sitze gerade an der Bewerbung für den Wirtschafts-Bachelor der ZU. Ich habe das Mathe-Studium damals ja nicht ohne Grund ausgewählt und mit Wirtschaft lässt sich das super kombinieren.“

Olivia

Olivia wuchs in Berlin und Wiesbaden auf. Die Schulzeit beschreibt sie als Mischung aus Fächern, die sie gerne mochte, und solchen, die sie nicht so sehr interessierten. „Aber im Endeffekt geht man aus der Schule raus und hat eigentlich wenig Plan davon, was man machen möchte. Natürlich kennt man so ein paar Standard-Studienfächer, aber es gibt so viele Möglichkeiten: Ausbildung, Fachhochschule oder Universität.“ Im Kompass-Studium fand sie eine Struktur, die ihr erst einmal zeigte, welche Möglichkeiten für ein Studium es gibt. „Das ist das perfekte Angebot für Leute wie mich, die so ein bisschen planlos oder in der Findungsphase sind“, sagt sie.

 

Olivia, Teilnehmerin im Spring Semester 2021

Das Orientierungssemester vermittelte Olivia einen Eindruck vom Thema Studieren im Allgemeinen: In den Kompass-Kursen Argumentieren & Schreiben, Lesen & Verstehen und Idee der Universität erlernte sie Fähigkeiten, die sie in verschiedenen Studienfächern einsetzen kann: „Wie schreibe ich eine Hausarbeit oder ein Essay? Was gehört da rein und was auf keinen Fall?“ Aber auch außerhalb der Kurse gab es einiges zu lernen: „Die Frage, wie man die richtige Balance zwischen Sozialleben und Lernen findet, war für mich auch ein spannendes Thema.“ 

Aber auch fachspezifisch fühlte sich Olivia im Kompass-Studium an die Hand genommen. Die Grundlagenkurse in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Kultur, die sie belegte, gaben ihr vor allem einen guten Überblick: „Du merkst erstmal, wie alles aufgebaut ist: Welche Kurse sind typisch für die Kulturwissenschaft? Was gehört zu Marketing? Was sind wichtige politische Begriffe?“
Olivia nahm zusätzlich auch an Kursen für fortgeschrittene Semester teil. Einerseits fand sie das sehr spannend, andererseits aber auch anspruchsvoll: „Ich hatte einen Kurs auf Englisch über die Politik der EU. Es war interessant zu sehen, wie die Studierenden dort arbeiten, denken und diskutieren. Aber man muss sich schon sehr reinarbeiten und ich habe gemerkt, dass das eigentlich doch nicht mein Interessenschwerpunkt ist.“ Das Kompass-Studium bot ihr also Möglichkeiten, sich fachlich auszuprobieren, für die in einem Bachelorstudium so kein Platz mehr ist.
Olivia erzählt, dass einige ihrer Freunde ihr Studium gleich zu Beginn wieder abbrachen, weil es doch die falsche Wahl war. „Ich finde das nicht schlimm, daraus lernt man ja auch.“ Es sei aber eine andere mentale Belastung, wenn man merke, dass das gewählte Studium doch nicht das richtige ist. „Im Kompass-Studium kannst du dir einfach erst mal ein Bild von verschiedenen Möglichkeiten machen und über deine Ziele nachdenken. Du hast eine super Betreuung und bekommst einen Überblick, was alles zum Studieren gehört.“ 


Olivia hat ein Fach gefunden, das sie begeistert: „Ich habe definitiv gemerkt, dass ich in die wirtschaftliche Richtung gehen möchte. Und das Kompass-Studium hat mir Lust gemacht, zu studieren.“ Der Umgang der Studierenden untereinander und die Betreuung an der ZU gefielen Olivia gut: „Man hört immer viel von der ‚ZU-Familie‘, aber es stimmt einfach. Die ZU ist eine kleine Uni mit einer engen Gemeinschaft und jeder fühlt sich für jeden ein bisschen verantwortlich. Das war ein wahnsinnig schönes Erlebnis.“ Olivia hat sich intensiv mit den Unterschieden zwischen öffentlichen und privaten Universitäten beschäftigt und sich letztendlich für eine staatliche Universität entschieden. Auch, da sie sich nur auf Wirtschaft konzentrieren möchte und an der ZU der Fokus auf Interdisziplinarität liegt.


„Ich gehe viel fokussierter und geradliniger in mein Studium, ich bringe ein besseres Verständnis mit und lasse mich nicht verrückt machen von organisatorischen Fragen.“


Mit dem Wissen aus dem Kompass-Studium konnte Olivia deutlich gezielter auf die Suche nach einem passenden Studiengang gehen: „Ich habe mir Module und Kurse an anderen Universitäten angeschaut und ich habe gemerkt, dass ich das viel besser einordnen kann und schon weiß, was da ungefähr verlangt wird.“ Durch den Kontakt mit Studierenden aus höheren Semestern während des Orientierungssemesters lernte sie auch andere wichtige Aspekte eines wirtschaftlichen Studiums kennen, zum Beispiel, welche Praktika interessant und zielführend sind. In ihr erstes Bachelor-Semester wird Olivia jetzt anders starten als ins Orientierungsstudium. „Ich gehe viel fokussierter und geradliniger rein, ich bringe ein besseres Verständnis mit und lasse mich nicht verrückt machen von organisatorischen Fragen.“ Dadurch, dass sie schon Einführungskurse besucht und Prüfungen geschrieben hat, sieht sie auch den Vorteil, dass sie einen fachlichen Vorsprung hat und mehr Kapazitäten dafür bleiben, sich an der neuen Universität zu integrieren oder Aktivitäten übers Studium hinaus zu verfolgen. Bevor es im Herbstsemester losgeht, möchte Olivia aber noch ihren ursprünglichen Plan für die Zeit nach dem Abitur nachholen: Einen Spanischkurs und reisen.


Auf die Frage, was sie Interessierten am Kompass-Studium sagen würde, antwortet Olivia direkt: „Wenn du von der Schule kommst und wie die meisten noch ein bisschen planlos durch die Weltgeschichte tingelst, dann mach das auf jeden Fall, wenn es dir möglich ist. Es gab ja auch Kompass-Studierende, die das mit Stipendium gemacht haben. Es hilft dir in jedem Fall weiter und wird ein halbes Jahr sein, auf das du gerne zurückblickst, in dem du Freundschaften gewinnst und eine Zeit am See hast, die unbeschreiblich schön ist.“

Elsa

Elsas Interesse an Politik ist durch verschiedene Erfahrungen entstanden: Mit 14 war sie für einen Schüleraustausch in Brasilien und lernte eine neue Kultur und ein Land mit sehr ausgeprägten sozialen Unterschieden kennen. In ihrer Heimatstadt Wuppertal engagierte sie sich bei der Kindertafel: „Da merkt man schon, was für ein Glück man mit seinem Elternhaus hat. Und diese sozialen Fragen sind ja auch eine Seite von Politik.“ In der Oberstufe absolvierte sie dann noch ein Praktikum im Bundestag. In der Schule gefiel Elsa die Tatsache, dass es viele verschiedene Fächer gab und man nicht jeden Tag das Gleiche machte. „An der ZU ist das ja auch ein bisschen so und das hat ganz gut zusammengepasst.“


Elsa, Teilnehmerin im Spring Semester 2021

Den Übergang von der Schule ins Studium nahm Elsa als riesige Umstellung wahr: „Nach acht gemeinsamen Jahren kennt man sich einfach gut, alle wissen, wie man tickt, und man ist schon lange nicht mehr nervös, wenn man im Unterricht etwas sagt.“ In der ersten Woche des Kompass-Studiums hatte sie vor Nervosität dann erst mal schlaflose Nächte. Auf einmal war nichts mehr vertraut; wenn sie irgendwo hinkam, kannte sie niemanden. Aber sie erzählt: „Wir hatten ja am Anfang des Kompass-Studiums einen Coaching-Workshop und dann am Ende noch mal. Da konnte man so richtig sehen, wie wir uns eingefunden haben und zusammengewachsen sind.“ Elsas prägendster Eindruck von der ZU: „Hier sind einfach alle so aufgeschlossen und hilfsbereit!“ Sie berichtet vom gemeinsamen Lernen in fast fremden WG-Küchen, als die Räume der Uni wegen Corona noch geschlossen sind. Vom Mitarbeiter der Unibibliothek, der ihr beim ersten Besuch alles erklärt. Oder von einer Mitstudentin, die sie im Online-Seminar per privatem Chat ermuntert, als sie sich in einem Bachelorkurs für höhere Semester zu Wort meldet, was sie große Überwindung kostet. „Ich habe gemerkt, dass es mir wichtig ist, in einem Umfeld zu studieren, wo man sich kennt und miteinander vertraut ist.“ 


Die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Kurse zu besuchen, hat Elsa am Kompass-Studium besonders gut gefallen: „Ich hatte zum Beispiel VWL und Kulturwissenschaften – viel verschiedener geht es wahrscheinlich nicht!“ Die Kompass-Gruppe hat sich regelmäßig getroffen, aber bei den Kursen konnte auch jeder „sein eigenes Ding“ machen. „Ich hatte das Gefühl, dass die Koordinatorin uns ‚Küken‘ dabei immer gut im Blick hatte und es war super, sie als Ansprechpartnerin zu haben.“ Gleichzeitig fühlte Elsa sich als Kompass-Studentin auch gut in die Gruppe der Erstsemester integriert: „Man hatte nie das Gefühl, man ist ‚nur‘ Kompass-Studentin, sondern es haben sich alle zusammengefunden.“


„Es war richtig gut, alles erst mal ohne Druck zu machen. Schlussendlich habe ich gemerkt, dass man schon irgendwie alles hinbekommt – und dass ich viel mehr kann, als ich dachte.“

Aus dem Kompass-Studium nimmt Elsa vor allem ein neues Selbstbewusstsein mit: „Es war richtig gut, alles erst mal ohne Druck zu machen. Wenn mal etwas schwierig war, dann dachte ich: Es ist ja nur das Orientierungssemester. Und schlussendlich habe ich gemerkt, dass man schon irgendwie alles hinbekommt – und dass ich viel mehr kann, als ich dachte.“ Neben dem Unileben gilt das vor allem fürs alleine Wohnen: „Einmal war ich total krank und hatte nichts zu essen zu Hause. Oder mein Fahrrad ist kaputtgegangen. Am Anfang war das für mich die totale Katastrophe. Aber beim zweiten Mal habe ich dann einfach einen anderen Kompass-Studenten gefragt und er hat mir beim Reparieren geholfen.“


Und wie sieht es jetzt zum Ende des Kompass-Studiums aus? „Gerade ist sehr viel ungewiss in meinem Leben“, gibt Elsa zu. Das Kompass-Studium habe ihr viele neue Möglichkeiten aufgezeigt und sie über den Tellerrand schauen lassen. „Ohne das Kompass-Studium hätte ich wahrscheinlich einfach Jura studiert und wäre damit zufrieden gewesen. Ich stehe jetzt wieder vor der Entscheidung für ein Studium, aber ich bin viel reicher an Erfahrungen.“ Im Kompass-Studium berichtete eine Absolventin von ihrem Traineeship bei der Europäischen Kommission, bei der auch viele Juristinnen und Juristen tätig sind. Das Arbeitsfeld fand Elsa sehr interessant. „Ich muss mich jetzt zwischen Jura und den Fächern der ZU entscheiden. Aber das Treffen hat mir gezeigt, dass das ja auch ein bisschen in die gleiche Richtung gehen kann, was die beruflichen Perspektiven angeht.“ Eine endgültige Entscheidung hat Elsa noch nicht getroffen: „Einerseits fühle ich mich hier sehr wohl und habe viele Freunde gefunden. Der Zusammenhalt hier hat mir richtig gut gefallen. Aber die Aussicht auf eine andere Stadt und eine neue Uni ist auch sehr reizvoll – und ich bin mir nicht sicher, ob ich Jura nicht doch ein bisschen spannender finde.“


Johanna


Johanna lebte bis zum Abitur 2020 mit ihren Eltern und zwei Brüdern in Münster. In der Oberstufe absolvierte sie ein Auslandsjahr am Stonyhurst College, einem Jesuiteninternat in der Nähe von Manchester. „Das Internatsleben hat mir sehr gut gefallen und ich habe mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt zusammengelebt“, erzählt sie. Diese intensive gemeinsame Zeit mit unterschiedlichen Menschen hat Johanna besonders geprägt und sie hat dieses Gefühl im Studienalltag an der ZU wiedergefunden.

Johanna, Teilnehmerin im Fall Semester 2020


Im Abitur belegte Johanna die Leistungskurse Englisch und Sozialwissenschaften. „In den sozialwissenschaftlichen Fächern haben wir viel über globale Prozesse und über soziale Ungleichheit gesprochen, aber auch über politische Systeme und über Wirtschaft. Das hat mein Interesse geweckt, sodass ich dachte: Wirtschaftswissenschaften könnten was für mich sein.“ Aber auch das Fach Ernährungslehre und die Beschäftigung mit biochemischen Prozessen, Krankheiten und Therapien lagen Johanna, sodass ein Medizin-Studium ebenfalls eine Option war. Sie beschloss, sich nach dem Abitur ein Jahr Zeit für die Orientierung zu nehmen: Ein halbes Jahr lang wollte sie im Kompass-Studium die Wirtschaftswissenschaften kennenlernen und danach ein Praktikum im medizinischen Bereich absolvieren.


Johanna gibt zu, dass sie anfangs ein wenig voreingenommen war, weil die ZU eine private Universität ist. Doch sie hat sich vom ersten Tag an wohlgefühlt: „Ich wurde positiv überrascht: Die Leute hier sind alle sehr offen und sehr sympathisch. Außerdem gefällt es mir, mit Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen in Kontakt zu kommen.“ Diese interdisziplinäre Ausrichtung hat auch Johannas fachliche Orientierung im Kompass-Studium bereichert: Obwohl ihr primäres Interesse den Wirtschaftswissenschaften galt, belegte sie eine breit gefächerte Auswahl an Kursen. So entdeckte sie zusätzlich ihr Interesse an Politik und internationalen Beziehungen. Der Vorteil an der ZU: „Ich muss mich nicht dafür entscheiden, nur Wirtschaftswissenschaften zu studieren, sondern ich kann sagen: Ach, ich wähle auch mal ein Politik-Fach dazu. Und das fand ich einfach cool!“


Und was hat Johanna das Kompass-Studium noch gebracht? Als Herausforderung erlebte sie vor allem die Tatsache, dass man sich stärker selbst organisieren muss als in der Schule. Besonders in Bezug auf Prüfungen war das Kompass-Studium ein guter Raum, um sich auszuprobieren. In der Schule wusste Johanna, wie viel Aufwand für eine Klausur nötig war, „aber in der Uni ist das erst mal anders. Durch das Kompass-Studium konnte ich die Klausuren ohne Notendruck schreiben. Ich weiß jetzt, wie viel ich lernen muss, wie ich am besten vorgehe, wie ich jede Vorlesung vor- und nachbereite.“ Und die Noten, mit denen sie zufrieden ist, kann sie sich in einem nachfolgenden Studium anrechnen lassen. 

"Ich weiß jetzt, wie viel ich lernen muss, wie ich am besten vorgehe, wie ich jede Vorlesung vor- und nachbereite."



Außerdem hat Johanna an der ZU sehr schnell Anschluss gefunden. Eigeninitiative sei gefragt, aber „jeder kennt jeden, es ist eine große Community. Alle sitzen im selben Boot und man fühlt sich direkt gut aufgehoben, weil alles so nah beieinander ist.“ Das glich auch aus, dass Friedrichshafen laut Johanna „eine kleine Stadt ist“, die fernab ihrer Heimat liegt, „dafür aber am wunderschönen Bodensee“. Johanna erzählt: „Irgendwann war ich an einem Punkt, an dem ich dachte: Ich will die ZU gar nicht mehr verlassen.“ Und so änderte sie ihren ursprünglichen Plan und studiert seit dem Spring Semester 2021 den wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor Corporate Management & Economics (CME) an der ZU.


Ein Kurs aus dem Kompass-Studium wird sie auch noch weiter begleiten: In „Grundlagen des Unternehmertums“ arbeiteten die Studierenden in Kleingruppen Ideen für Start-ups aus. Johanna erarbeitete mit einem weiteren Kompass-Studenten und einer Kommilitonin aus dem ersten Bachelor-Semester ein Konzept für eine Kultur-App, die Veranstaltungen regional und nach den eigenen Vorlieben filtert und anzeigt. Johanna berichtet: „Am Anfang war das nur so eine Idee, und dann ging es einfach immer weiter und weiter. Mir ist aufgefallen, dass ich darin voll aufgehe: im Team arbeiten, kreativ sein.“ Die Dreiergruppe bewarb sich mit der Idee beim PioneerPort, dem Gründungszentrum der ZU, und kann nun ein Semester lang die dortigen Arbeitsräume und das Wissen anderer Start-Ups nutzen, um das Konzept weiter auszuarbeiten. Da Johanna im Kompass-Studium schon erste Prüfungen absolviert hat, hat sie jetzt im ersten Bachelor-Semester mehr Zeit, um sich auf dieses Projekt zu konzentrieren.

Generell blickt sie dem Studium entspannt entgegen: „Ich freue mich auf meinen ‚richtigen‘ Studienstart und weiß jetzt schon, was mich erwartet.

Patrick


Fast hätte Patrick die Wahl, was er nach dem Schulabschluss macht, in Kanada getroffen. In der Schulzeit verbrachte er dort ein Jahr in einem Internat. „Ich war 15, bin dort 16 geworden und in dem Alter wird man da schon ein bisschen ins kalte Wasser geschmissen. Aber die Zeit hat mich persönlich weitergebracht und ich habe wichtige Lebenserfahrung gesammelt.“ Er überlegte, in Kanada zu bleiben und dort seinen Abschluss zu machen, kehrte dann aber doch an sein Gymnasium außerhalb von München zurück.

Patrick, Teilnehmer im Fall Semester 2020


Patrick wusste schon in der Schule, wo seine Vorlieben liegen: Er interessierte sich von Anfang an für Sprachen und lernte neben Latein und Englisch auch Französisch. Gute Noten hatte er außerdem in den Fächern Geschichte und Sozialkunde. Aber Noten allein spiegelten seine Interessen nicht wider, denn: „In Wirtschaft war ich nicht so gut, aber es hat mir immer gefallen“.


Diese Interessenschwerpunkte brachte er auch in einem Projekt ein, das in Bayern in der Oberstufe gefordert ist. Mit weiteren Schülerinnen und Schülern organisierte er eine Talkshow zum Thema „Wertewandel in der heutigen Gesellschaft“. Patrick übernahm die Moderation und erzählt: „Ich hatte großen Spaß daran, aber es war auch eine Überwindung, vor 200 Leuten zu sprechen. Und es waren ja auch wichtige Persönlichkeiten dabei.“ Auf dem Podium saßen neben Joschka Fischer Susanne Porsche, Autorin eines Buchs über Werte, sowie Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank.


An die ZU kam Patrick über seine Schwester, die dort Sociology, Politics, & Economics studierte. Sie riet ihm, gleich ein Bachelor-Studium aufzunehmen, da ein Wechsel des Studienfachs notfalls auch nach dem ersten Jahr noch problemlos möglich ist. Er entschied sich dann aber doch für das Kompass-Studium, da dieses allgemeiner ausgerichtet ist. Denn Patrick hatte auch noch ein weiteres Interessengebiet: „Ich fand auch Jura immer interessant, aber hatte keine richtige Vorstellung davon, wie eine berufliche Karriere dort aussehen kann. Jura ist ja so ein bisschen alltagsferner, weil man weniger Berührungspunkte damit hat als zum Beispiel mit Medizin.“ 


Im Kompass-Studium deckte Patrick dann alle seine Interessengebiete durch Einführungs- und Vertiefungskurse ab: „Ich habe mehrere Wirtschaftskurse belegt, neben einer Einführung in BWL zum Beispiel auch ‚Innovation and Technology Management‘. Außerdem einen Politikkurs und eine soziologische Veranstaltung zum Thema Sozialer Wandel.“ Besonders begeistert hat Patrick aber der Kurs „Grundlagen des Rechts“, sodass er sich schon während des Kompass-Studiums weiter zum Jura-Studium informierte – und sich in den Voraussetzungen wiederfand. Das breite Fächerspektrum der ZU findet Patrick eigentlich eine „super Sache“. Er hat für sich selbst aber herausgefunden, dass er etwas anderes möchte: „Ich brauche mehr so eine gerade Linie, die mir ein Jurastudium auch bietet. Dass ich diese Erkenntnis gewonnen habe, ist super wertvoll.“

"Das Kompass-Studium hat mir auf jeden Fall auf dem Weg zu meinem Studium geholfen - auch wenn ich mich für einen Fachbereich entschieden habe, den es an der ZU nicht gibt."



Und was nimmt Patrick noch aus dem Kompass-Studium mit? „Das Kompass-Studium hat mir auf jeden Fall auf dem Weg zu meinem Studium geholfen – auch wenn ich mich für einen Fachbereich entschieden habe, den es an der ZU nicht gibt. Ich glaube, es wird jedem helfen, der noch nicht weiß, was er will und noch keinen Plan hat.“ Das Orientierungssemester erleichtert auch den Übergang von der Schule an die Universität: „In der Schule bekommt man eher vorgesetzt, was man lernen soll, und spuckt das dann wieder aus. An der Uni muss man sich Stoff selbst erarbeiten und kann teilweise auch beeinflussen, in welche Richtung sich ein Kurs entwickelt.“ Die ZU hat Patrick als sehr diskussions- und debattenfreudig erlebt. „Es ist eine gute Sache, dass man seine eigene Meinung einbringen kann – auch wenn manchmal vielleicht ein bisschen zu viel diskutiert wird.“ Und er berichtet von einer besonderen Willkommenskultur: „In der Schule interessieren einen die jüngeren Schüler nicht. Ich denke, an Unis und vor allem an der ZU sind Dinge wie Alter, Aussehen oder Meinung keine Hürde, mit jemandem gut auszukommen, weil alle sehr offen sind.“


Patrick nahm das Kompass-Studium gemeinsam mit einem Freund auf und beide merkten, dass das halbe Jahr an der ZU sie auch persönlich verändert hat: „Wir haben beide etwas Neues gemacht, neue Erfahrungen gesammelt. Natürlich sind wir jetzt keine anderen Menschen als davor, aber es hat definitiv eine Entwicklung stattgefunden.“

Katharina

In der Schulzeit verbrachte Katharina sechs Monate in Australien – eine sehr prägende Zeit für sie: „Man war auf sich allein gestellt und musste eine gewisse Selbstständigkeit entwickeln. Und ich habe Englisch gelernt, was ich als eine der tollsten Sachen wahrnehme.“ Nach der Rückkehr nach Deutschland hat Katharina dann auch ihre weiteren Pläne international ausgerichtet: Sie wechselte die Schule, um neben dem deutschen Abitur das International Baccalaureate (IB) zu absolvieren. Fürs Studium wollte sie wieder ins Ausland oder zumindest einen Studiengang wählen, der englischsprachige Kurse und die Möglichkeit zum Auslandsaufenthalt bietet.

Katharina, Teilnehmerin im Fall Semester 2020

Aber nach dem Abitur wollte Katharina nicht direkt anfangen, zu studieren, weil sie sich noch unsicher war: „Hauptsächlich wollte ich mich zwischen internationalen Beziehungen und Jura entscheiden.“ Außerdem wollte sie erst einmal sehen, ob eine Universität zu ihr passt oder vielleicht doch eher ein duales Studium oder eine Ausbildung. Am Kompass-Studium gefiel Katharina, dass es thematisch genau die Fachgebiete umfasste, die sie interessierten: „Ich wusste, dass ich hier nicht nur etwas lerne, was später mit meinem möglichen Berufsfeld zu tun hat, sondern dass das für mich auch allgemeinbildend einen Mehrwert hat.“ 


Den Start ins Kompass-Studium hat Katharina in sehr guter Erinnerung. Vor dem eigentlichen Studienstart lernten sich die Kompass-Studierenden eine Woche lang in der Kleingruppe kennen. „Wir haben das immer unsere ‚Home Base‘ genannt. Dadurch, dass wir uns schon kannten, konnten wir viel entspannter in den Uni-Alltag starten.“


Und wie würde Katharina die Studierenden und das Studium an der ZU beschreiben? Sie schwärmt: „Ich habe selten einen Haufen so ehrgeiziger, selbstbewusster und zielorientierter Menschen getroffen, die gleichzeitig sehr sozial sind. Jeder hat etwas zu erzählen, keine Geschichte ist gleich. Das finde ich super spannend!“ Das Kompass-Studium bietet deshalb laut Katharina die Chance, enge Freundschaften sowohl in der Kompass-Gruppe als auch mit Bachelorstudierenden zu schließen. Das Universitätsgebäude bildet den Mittelpunkt des studentischen Lebens. „Dort trifft sich alles, sowohl Lernen als auch Freundschafen und Ideen. Selbst als es in den Corona-Lockdown ging und man sich nur noch zum Lernen in die Uni gesetzt hat, war da trotzdem ein Gefühl von Zusammensein, trotz Maske und Distanz.“


Beim Besuch der Lehrveranstaltungen merkte Katharina schnell, für welche Kurse sie gerne Texte las, mit welchen Themen sie sich gerne auseinandersetzte – und womit nicht. Das Kompass-Studium bietet Raum für dieses fachliche Austesten. „Wenn sich dann Interessenschwerpunkte verschieben, muss man nicht gleich ein ganzes Studium abbrechen.“ Für Katharina spielte aber nicht nur die fachliche Orientierung eine Rolle: „Man kann auch viel über seine zukünftige Lebensweise herausfinden. Ist eine Kleinstadt wie Friedrichshafen etwas für mich? Wie finde ich es, alleine zu leben? Für mich war zum Beispiel auch eine Frage: Möchte ich überhaupt so weit weg von meiner Heimatstadt Münster leben?“

"Das Kompass-Studium hat mir Zeit gegeben, über meine Studienentscheidung nachzudenken, ohne Zeit zu verlieren."


Auf die Frage, was Katharina das Kompass-Studium gebracht hat, antwortet sie: „Das Kompass-Studium hat mir Zeit gegeben, über meine Studienentscheidung nachzudenken, ohne Zeit zu verlieren.“ Jura war für Katharina immer eine „sichere Option“ gewesen, aber im Kompass-Studium ist ihr bewusst geworden, dass sie auch ein Jura-Studium nutzen würde, um im internationalen Umfeld tätig zu werden. Das Orientierungssemester gab ihr die Sicherheit, diesen Weg jetzt direkt einzuschlagen: Seit dem Spring Semester 2021 studiert sie den Bachelor Politics, Administration & International Relations (PAIR) an der ZU. Sie betont aber: „Auch wenn man feststellt, dass keines der Fächer der ZU zu einem passt, bringt das Kompass-Studium etwas.“ Ihr Mit-Student Patrick entschied sich zum Beispiel im Anschluss für ein Jura-Studium.

Und was würde Katharina zukünftigen Kompass-Studierenden raten? Für sie waren vor allem die Kurse für höhere Semester aufschlussreich, da diese das spätere Studium gut widerspiegeln. Dort hat sie außerdem auch kritischere Stimmen kennengelernt: „Im ersten Semester haben die Leute vielleicht noch die ‚rosarote Brille‘ auf. Studierende aus höheren Semestern neigen eher dazu, sich auch mal kritisch zu äußern, was ich wirklich hilfreich fand.“ Und sie rät dazu, sich nicht nur fachlich auszuprobieren: „Wenn dich zum Beispiel jemand fragt, ob du beim Cheerleading mitmachen willst oder zu einer Party kommen möchtest, geh einfach hin und probier es aus – dafür ist diese Zeit da.“

Luisa

Luisa liebt es, Neues zu entdecken. In Apt (Frankreich) geboren, führte ihr Weg jedoch zunächst an den beschaulichen Ammersee, wo sie zusammen mit drei Geschwistern in einer „kreativen, aber auch unternehmerischen Familie“, wie sie selber sagt, aufwuchs. Dort hat sie ab der ersten Klasse die Waldorfschule besucht – eigentlich eine positive Erfahrung: „Ich bin immer gerne in die Waldorfschule gegangen, weil man über den Horizont hinausschauen konnte und sich auch im praktischen Tun erprobt hat. Auch die soziale Komponente war stark vertreten, von Theaterprojekten bis hin zu Klassenfahrten“, so Luisa.

Luisa, Teilnehmerin im Fall Semester 2019 | Foto: ZU/Moritz Schön


Luisas Leben nahm eine Wendung, als sie vor ihrem 10. Schuljahr vom Schulschiffprojekt „High Seas High School – Das segelnde Klassenzimmer“ der Hermann Lietz Schule Spiekeroog erfuhr. Das bedeutet: Sieben Monate zusammen mit 29 anderen Schülerinnen und Schülern, vier Lehrern und einem Teil der Stammcrew auf einem Traditionssegler zweimal quer über den Atlantik. Dabei ging es von Kiel über Belgien, über Spanien bis nach Teneriffa und schließlich einmal über den Atlantik bis nach Costa Rica, wo die Schülerinnen und Schüler wahlweise einen Monat bei Gastfamilien untergekommen sind oder aber eine eigenständig geplante Reise durch das Land durchgeführt haben. Dann ging es weiter nach Kuba über die Bahamas, Bermudas und Azoren zurück nach Deutschland.

Diese Erfahrung hat auch Luisas weitere Schullaufbahn beeinflusst. Nach ihrer Rückkehr besuchte sie für sechs Wochen das zugehörige Nordsee-Internat: „Dabei habe ich erfahren, dass ich beim Lernen eine Herausforderung brauche. Dass man selbst etwas erforschen und erarbeiten musste, auch in kleinen Gruppen, hat mir dabei besonders gut gefallen“. Nach einem Jahr an ihrer alten Waldorfschule wagte Luisa schließlich den Schritt und entschied sich dafür, eine Schule in Hamburg zu besuchen – über 800 km weit weg von ihrem Zuhause. Dort legte sie nach zwei Jahren das Abitur ab. Die Zeit hat Luisa auch persönlich geprägt: „Ich war früher super schüchtern – besonders durch das Projekt ‚High Seas High School‘, aber auch die Zeit, in der ich ganz alleine in Hamburg gelebt habe, bin ich reifer und erwachsener geworden. Ich habe keine Probleme mehr, auf Menschen zuzugehen. Das kommt mir jetzt noch zugute“.

In einem Berufsberatungsgespräch wurde ihr schließlich die Zeppelin Universität empfohlen: „In dieser Zeit interessierte mich sowohl ein wirtschaftswissenschaftliches Studium als auch Medizin. Ich wusste aber, ich will an eine kleine Universität und ich will sofort anfangen – auch, um zu sehen, was Studieren überhaupt bedeutet. Dadurch bin ich dann auf das Kompass-Studium gekommen: Es bietet mir den Freiraum, verschiedene Studiengänge erstmal wirklich kennenzulernen. Auch wenn ich bereits vor dem Kompass-Studium wusste, dass eine Laufbahn im wirtschaftlichen Bereich für mich gegebenenfalls in Frage kommt, wollte ich noch mal in meinem Interesse bestätigt werden. Da ich momentan auch viele Kurse der höheren Semester im Studiengang „Corporate Management & Economics“ besuche, kann ich besser abschätzen, ob das wirklich mein Studiengang ist, den ich die nächsten drei bis vier Jahre studieren möchte. Darauf baut man ja schließlich auch sein Leben auf“.

„Es ist egal, ob du dich mit Erstsemestern oder mit Achtsemestern unterhältst – alle sind offen und kommen auf dich zu."



Dass sie sich bei ihrer Entscheidungsfindung gut aufgehoben fühlt, dafür sorgt laut Luisa vor allem die familiäre Größe der Universität: „Ich schätze die Seminargrößen – es ist einfach sehr persönlich. Die Professoren nehmen es positiv auf, wenn du bei den Seminaren anwesend bist und auch aktiv teilnimmst. Man ist einfach keine Nummer und sitzt in einer Vorlesung mit 500 anderen Leuten, wie das an anderen Unis doch teilweise ist.“ Auch das Umfeld begeistert die 19-Jährige: „Es ist egal, ob du dich mit Erstsemestern oder mit Achtsemestern unterhältst – alle sind offen und kommen auf dich zu. Das studentische Leben ist außerdem super abwechslungsreich gestaltet: Es gibt so viele Events, Initiativen‚ Global Talks‘ etc. – man hat immer was zu tun“.


Und was sagt Luisa zu den Wirtschaftswissenschaften an der ZU? Hält der Studiengang CME, was er verspricht? „Ich finde die Themen und die Bandbreite an Kursen im Kern interessant – natürlich sind die Grundlagenkurse manchmal ein bisschen trocken. Besonders der Erstsemester-Kurs ‚Betriebliches Rechnungswesen‘ bei Professor Görlich schafft da aber den Spagat – bei ihm merkt man einfach, dass er alle Studenten mitnehmen und für das Thema begeistern möchte. Auch ‚Mikroökonomie‘ bei Professor Eisenkopf und ‚Einführung in die Volkswirtschaftslehre‘ sind super interessant.“


Über den Besuch der Kurse hinaus engagiert sich Luisa bereits in einigen studentischen Projekten: So wirkt sie aktuell beim Projekt Startup-Village der studentischen Gründer-Initiative Tatendrang mit. Ziel ist es, sechs verschiedene StartUps für die Karrieremesse Zutaten im März nächsten Jahres zu akquirieren. Dabei lernt sie viel darüber, wie man mit Unternehmen in Kontakt tritt. Ihrer künstlerischen Ader – sie hat über mehrere Jahre aktiv Geige und Klavier gespielt – lässt sie im ZUIChor freien Lauf.


Wem würde Luisa nun das Kompass-Studium weiterempfehlen? „Eigentlich jedem, ob jetzt direkt nach dem Abi oder nach einem Gap Year. Man hat glaube ich einen leichteren Start in das Studienleben durch das Kompass-Studium, aber eben auch, wenn man sich generell unsicher ist, ob Studieren etwas für einen ist und ob man sich mit einem bestimmten Studiengang identifizieren kann“.

Linus

Linus ist der jüngste Teilnehmer im Programm, hat aber mit seinen 18 Jahren schon Einiges an Auslandserfahrung gesammelt. In Hamburg besuchte Linus zunächst ein humanistisches Gymnasium. Mit 14 Jahren ist er dann nach England gegangen, um die ICGSE – ein Pendant zur Mittleren Reife – kompakt in einem Jahr zu absolvieren. Begeistert von seiner Erfahrung dort entschied er sich, für zwei weitere Jahre zu bleiben, um das International Baccalaureate (IB) am „UWC Atlantic College“ zu machen. Das hohe Leistungsniveau war für Linus dabei zunächst ungewohnt verglichen mit seiner alten Schule – und eine richtige Herausforderung. Dafür wurde ihm das Einleben in einem Wohnheim zusammen mit 20 anderen Schülerinnen und Schülern und einer fürsorglichen Hausmutter leicht gemacht.

Linus, Teilnehmer im Fall Semester 2019 | Foto: ZU/Moritz Schön


Fachlich hat es Linus schon immer in zwei unterschiedliche Richtungen gezogen: „Geistes- und Sozialwissenschaften, so wie Geschichte, Wirtschaftswissenschaften oder Politik faszinieren mich sehr. Ich lese zum Beispiel viel über deutsche oder britische Geschichte. Andererseits haben mich in der Schule auch die naturwissenschaftlichen Fächer zum Lernen animiert. Solange man sich nicht für ein Studium entscheiden muss, ist so eine Vielfalt an Interessen eine gute Sache, aber sobald das Abitur naht, steht man etwas ratlos da.“

Über den Tipp eines Bekannten erfuhr Linus dann vom Kompass-Studium. „Ich habe eigentlich nur Positives über die ZU, sowohl von Eltern als auch Studierenden, gehört.“ Im Kompass-Studium sah er eine Möglichkeit, in einem Semester Klarheit zu bekommen: „Ich kannte die ZU vorher gar nicht, aber das Konzept des Programms hat mich überzeugt“, sagt Linus. Auch das idyllische Umfeld am Bodensee war ein Grund für Linus, ein Semester lang nach Friedrichshafen zu kommen.

„Ich kannte die ZU vorher gar nicht, aber das Konzept des Programms hat mich überzeugt.“



„Besonders das Format ‚Reading & Reasoning‘ spricht mich an, weil es mir geholfen hat, nach meiner langen Zeit in England wieder in das Denken und Schreiben auf Deutsch zu kommen“. Während seiner Zeit auf dem College nahm Linus zudem bereits an „Model United Nations“ teil, also einer Simulation für Schülerinnen und Schüler, in denen die Arbeit der Vereinten Nationen nachgestellt wird. „Im Planspiel über das Pro und Contra zum Bau einer Windkraftanlage, das wir in ‚Reading & Reasoning‘ hatten, konnte ich da direkt anknüpfen“, sagt Linus. Auch die besonderen Lehr- und Lernkonzepte an der ZU begeistern Linus: „Das Angebot der „StudentStudies“ – also die Möglichkeit, dass Studierende sich selbst ein Thema aussuchen können, das sie interessiert und dann selbst einen Dozierenden und Teilnehmende dafür organisieren – das ist eine geniale Idee“, so Linus.


Da Linus sich vor Aufnahme eines Studiums gerne weiter orientieren möchte, denkt er aktuell darüber nach, nach dem Kompass-Studium noch das studium MINT, ein Orientierungssemester der Technischen Universität München, anzuhängen. „Für alle, die wie ich überprüfen möchten, ob ein geistes- und sozialwissenschaftliches Studium grundsätzlich in Frage kommt, kann ich das Kompass-Studium auf jeden Fall empfehlen“.

Hannah

Hannah ist in Stuttgart aufgewachsen und verbrachte ihre Grundschulzeit auf einer „ziemlich strengen Grundschule“, wie sie selber sagt. Dadurch wurde sie schon früh mit hohen Leistungserwartungen konfrontiert. „Zu diesen Erwartungen kam auch noch mein hoher Anspruch an mich selbst. Ich habe mich in allen Fächern sehr angestrengt und so auch ein großes Spektrum an Interessen entwickelt.“ Besonders Sprachen sind Hannahs Terrain: Sie lernte gleichzeitig Englisch, Französisch und Spanisch. Auch das Interesse an Literatur und der Popkultur macht Hannah aus: Um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen, beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit intensiv mit englischsprachiger Literatur und Musik.

Hannah, Teilnehmerin im Fall Semester 2019 | Foto: ZU/Moritz Schön


Nach dem Abi wollte Hannah erst einmal einen Überblick über die Vielfalt an Studienmöglichkeiten bekommen. Sie spricht von einer Art inneren Blockade: „Ich hatte nicht die eine Richtung, in die ich gehen wollte, sondern habe mich von vielen Wegen und Möglichkeiten angezogen gefühlt und war zum Teil wirklich überfordert. Ich wollte in der Zeit nach dem Abi irgendetwas machen, das mir Spaß macht, aber gleichzeitig hatte ich den Anspruch, mich auf ein späteres Studium vorzubereiten, mich zu orientieren“. Hannah entschied sich deshalb, für ein halbes Jahr an einem Programm der „DO School“ in Berlin teilzunehmen. „‘Vom Denken ins Handeln kommen‘, das war das Motto“, sagt Hannah. Als Beispiel nennt Hannah ein Projekt, in dem es darum ging, ein Konzept für eine Nachrichtenapp für Jugendliche zu entwickeln, die durch einen anderen Ton und Fokus der Berichterstattung dazu motivieren sollte, sich vor Ort für politische Themen einzusetzen und zu engagieren.


Im Programm erfuhr sie von der alternativen Unternehmensberatung „TheDive“, die zugleich das MagazinNeue Narrative“ verlegt. Das Ziel des Magazins, „Geschichten aus einer neuen, egofreien Arbeitswelt“ zu erzählen, hat Hannah überzeugt – also bewarb sie sich dort für ein dreimonatiges Praktikum als Redakteurin. „Schreiben hat mir schon immer Spaß gemacht und durch das Praktikum habe ich gemerkt, dass ich es mir gut vorstellen könnte, später im journalistischen Bereich zu arbeiten.“


Während ihres Praktikums wurde Hannah dann auf die ZU aufmerksam. „Ich fand es erstaunlich, wie genau die Inhalte der ZU auf meine Interessensgebiete passen“, sagt Hannah, „Ich wusste seit einer Weile, dass ich mich für Kultur, Wirtschaft und politische Themen interessierte, aber nie, was ich davon wirklich vertiefen will – also dachte ich, ich probiere das jetzt im Kompass-Studium einfach mal aus“.


Zu ihren ersten Eindrücken sagt Hannah: „Man bekommt einen guten Einblick in die Fachbereiche, ihre Methoden und aktuelle Diskurse. Wir reden in der Veranstaltung ‚Einführung in kulturwissenschaftliche Fragestellungen‘ gerade über Rechtspopulismus und lesen Philosoph*innen wie Édouard Glissant. Dann schauen wir aber auch Musikvideos, zum Beispiel ‚Deutschland‘ von Rammstein, und beschäftigen uns mit Wahlwerbespots. Diese Vielfalt gefällt mir sehr gut“. Neben ihrer Vorfreude auf den anstehenden Schreibworkshop mit Karin Schwind war Hannah auch vom Rhetorik-Kurs bei Professor Görlich überzeugt: „Herr Görlich war immer sehr gut vorbereitet und man hat gemerkt, dass er sich wirklich für Rhetorik begeistert. Der Rahmen war also vorhanden – trotzdem hatten wir im Seminar immer die Möglichkeit, zu entscheiden, welche Themen wir letztendlich behandeln möchten. Zum Beispiel schreiben wir jetzt eine Überzeugungsrede, können aber selbst bestimmen, zu welchem Thema.“ Herausfordernd findet sie die Masse an wissenschaftlichen Texten, die man an der Uni bewältigen muss: „Ich habe dann auch den Anspruch, das gut zu machen – dadurch habe ich im Kompass-Studium aber auch gelernt, Prioritäten zu setzen“.

„Das Kompass-Studium ist eine gute Mischung aus direkt mit dem Studieren anfangen und einer Studienvorbereitung."



Was sagt Hannah nun über ihre Entscheidung zum Kompass-Studium? Alles richtig gemacht? „Das Kompass-Studium ist eine gute Mischung aus direkt mit dem Studieren anfangen und einer Studienvorbereitung. Man hat beides – man ist sowohl mit den Erstis zusammen und hat als immatrikulierte Studentin oder immatrikulierter Student einen gleichwertigen Status, man fühlt sich integriert. Andererseits hat man aber Kurse speziell für die Kompass-Studierenden. Was ich auch gut fand, ist, dass es nur ein halbes Jahr dauert – man kann in ein paar Monaten schon einen guten Eindruck gewinnen“.

Gemäß des Programmtitels hat sich bei Hannah tatsächlich eine Art innerer Kompass ausgebildet: „In den anderthalb Jahren nach dem Abi habe ich generell viel über mich gelernt und intensiv darüber nachgedacht, was mir eigentlich wichtig ist – vielleicht auch, weil ich jetzt schon in vielen unterschiedlichen Kontexten gelebt habe. Im Kompass-Studium konnte ich diese Kriterien weiterentwickeln und habe jetzt mehr Werkzeuge zur Entscheidungsfindung als vorher. Ich kann mir jetzt ganz andere Fragen stellen als noch vor einem halben Jahr“.

Mehr Informationen zum Kompass-Studium

Sie haben Rückfragen zum Kompass-Studium oder möchten sich bewerben? Dann melden Sie sich bei unserer Ansprechpartnerin Frau Steigerwald.

Ansprechpartnerin

Hörenberg, Annika
Hörenberg, Annika
Studienentwicklung und -organisation "Kompass-Studium"
Tel:+49 7541 6009-2362
Raum:FAB 3 | 1.25
Zeit, um zu entscheiden

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