Tika

Ich habe jetzt eine große Motivation, richtig loszulegen.“

Tika, Teilnehmerin im Spring Semester 2021

Tika ist mit zwei Brüdern in Freiburg aufgewachsen. In der Schule engagierte sie sich im Chor und in der SMV und verbrachte die 10. Klasse in England. Im Abiturjahrgang organisierte sie mit zwei Freundinnen den Abiball. „Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“


Nach der Schule begann Tika ein Au-pair in Madrid, das sie aufgrund von Corona aber frühzeitig beenden musst. „Dann bin ich zurückgekommen und wusste erst mal nicht so genau, was ich machen sollte.“ Die Zeppelin Universität kannte sie bereits von der LakeMUN, einer Simulation von Verhandlungen der Vereinten Nationen für Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen ihres Seminarkurses in der 11. Klasse hatte Tika bereits verschiedene Model United Nations-Konferenzen im In- und Ausland besucht. „Ein Bekannter von mir hat auch das Kompass-Studium gemacht und es mir empfohlen, als er mitbekommen hat, dass ich nicht so richtig eine Idee hatte, wie es weitergehen soll.“

„Wenn man nicht weiß, was man machen soll, dann ist das Kompass-Studium auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, sich ein bisschen auszuprobieren. Egal, ob es dann fachlich in diese Richtung geht oder nicht – es ist keine Zeitverschwendung!“


Was fällt Tika ein, wenn sie ans vergangene Semester denkt? „Man wurde sehr gut begleitet und konnte nicht viel falsch machen. Und ich war positiv überrascht von den Einführungswochen. Natürlich war es schade, dass alles online war, aber man hat trotzdem ganz gut Leute kennengelernt.“ Außerdem wohnte Tika mit einer weiteren Kompass-Studentin in einer WG, die beiden hatten zufällig je ein Zimmer in der Wohnung zur Zwischenmiete bezogen. Das machte den Einstieg noch ein bisschen leichter. Der Auszug von zu Hause war für Tika trotzdem eine Umstellung, sie sagt: „Es ist gut, dass man schon mal ausgezogen ist, bevor dann alles auch 100% zählt. Da sind ja auch ganz viele Sachen neu.“


Die Kurse im Orientierungssemester beschreibt Tika als eine gute Mischung aus Pflichtkursen und Wahlmöglichkeiten. „Die Kompass-Kurse musste man sich nicht selbst suchen, die wurden einem quasi ‚präsentiert‘ und das fand ich gut so.“ Tika gefiel auch, dass sie selbst entscheiden konnte, wie viele Prüfungen sie schreiben wollte. „Dadurch konnte man ganz gut steuern, wie viel Stress man sich machen wollte und wie man die erste Klausurenphase verbringt.“ Tika belegte zu Semesterbeginn eine Einführung in Politikwissenschaften im Blockformat, sodass sie das zugehörige Paper schon im Semester „abgehakt“ hatte. In der eigentlichen Prüfungsphase schrieb sie dann eine Klausur und das verpflichtende Essay zu einem selbstgewählten Thema im Kompass-Kurs „Idee der Universität“. Nun sitzt sie noch an ihrer ersten Hausarbeit: „Da sind die Richtlinien ja deutlich strenger als beim Paper oder dem Essay. Ich weiß noch nicht genau, wie die Struktur sein soll und bin gespannt, ob ich das so hinbekomme, wie es erwartet wird.“ Bei Schreiben wird sie aber unterstützt von einem „Hausarbeits-Coach“. Zum ersten Mal konnten sich alle Studierenden im ersten Semester oder Kompass-Studium in eine Liste eintragen und bekamen dann Studierende aus höheren Semestern zugeordnet, die bei Fragen zum Thema Hausarbeit helfen. Für Tika eine tolle Unterstützung: „Das ist ganz cool, man hat nicht das Gefühl, alleine schauen zu müssen, wie das geht.“


Tikas Zukunftspläne nach dem Kompass-Studium liegen in einem anderen Fachbereich als denen der ZU: Sie bewirbt sich an verschiedenen Universitäten für Ernährungswissenschaften, die Favoriten sind Halle und Potsdam. „Das ist ja schon sehr anders, aber das Kompass-Studium hat mich noch mal darin bestärkt, dass ich eher etwas Naturwissenschaftliches machen will als etwas Geisteswissenschaftliches.“ Politik findet sie immer noch spannend, aber eben nicht in Form eines Studiums. Der Vorschlag, Ernährungswissenschaften zu studieren, kam ursprünglich aus einer privaten Berufs- und Studienberatung, Tika brachte das Thema aber auch in die Einzelcoachings im Kompass-Studium ein. „Sibylle Reiter hatte dann noch andere Ideen und Impulse dazu und das hat mir auch noch mal etwas gebracht.“ Darin, dass sie studieren will, hat das Kompass-Studium Tika aber bestärkt: „Ich habe jetzt eine große Motivation, richtig loszulegen.“ Dass sie schon mal Kurse besucht und Prüfungen geschrieben hat, gibt Tika das Gefühl, beim Start ins Bachelorstudium nicht ganz „ins kalte Wasser geschmissen“ zu werden. Ihr ist aber auch bewusst, dass die ZU sich von staatlichen Universitäten unterscheidet: „Man wird hier schon sehr gut an die Hand genommen und bekommt immer schnell eine Antwort bei Fragen. Bei meinen Brüdern habe ich mitbekommen, dass man an anderen Unis eher auf sich allein gestellt ist.“ Vor allem im „Corona-Semester“ war für Tika die kleine Größe der Jahrgänge ein großer Vorteil, weil sie so schon nach der Einführungswoche einen guten Überblick über alle Studienstarterinnen und -starter hatte.
Und was ist nun Tikas Fazit zum Kompass-Studium? „Wenn man nicht weiß, was man machen soll, dann ist das Kompass-Studium auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, sich ein bisschen auszuprobieren. Egal, ob es dann fachlich in diese Richtung geht oder nicht – es ist keine Zeitverschwendung!“

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