Olivia

„Ich gehe viel fokussierter und geradliniger rein, ich bringe ein besseres Verständnis mit und lasse mich nicht verrückt machen von organisatorischen Fragen“

Olivia, Teilnehmerin im Spring Semester 2021

Olivia wuchs in Berlin und Wiesbaden auf. Die Schulzeit beschreibt sie als Mischung aus Fächern, die sie gerne mochte, und solchen, die sie nicht so sehr interessierten. „Aber im Endeffekt geht man aus der Schule raus und hat eigentlich wenig Plan davon, was man machen möchte. Natürlich kennt man so ein paar Standard-Studienfächer, aber es gibt so viele Möglichkeiten: Ausbildung, Fachhochschule oder Universität.“ Im Kompass-Studium fand sie eine Struktur, die ihr erst einmal zeigte, welche Möglichkeiten für ein Studium es gibt. „Das ist das perfekte Angebot für Leute wie mich, die so ein bisschen planlos oder in der Findungsphase sind“, sagt sie.

 

„Ich gehe viel fokussierter und geradliniger in mein Studium, ich bringe ein besseres Verständnis mit und lasse mich nicht verrückt machen von organisatorischen Fragen.“


Das Orientierungssemester vermittelte Olivia einen Eindruck vom Thema Studieren im Allgemeinen: In den Kompass-Kursen Argumentieren & Schreiben, Lesen & Verstehen und Idee der Universität erlernte sie Fähigkeiten, die sie in verschiedenen Studienfächern einsetzen kann: „Wie schreibe ich eine Hausarbeit oder ein Essay? Was gehört da rein und was auf keinen Fall?“ Aber auch außerhalb der Kurse gab es einiges zu lernen: „Die Frage, wie man die richtige Balance zwischen Sozialleben und Lernen findet, war für mich auch ein spannendes Thema.“ 

Aber auch fachspezifisch fühlte sich Olivia im Kompass-Studium an die Hand genommen. Die Grundlagenkurse in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Kultur, die sie belegte, gaben ihr vor allem einen guten Überblick: „Du merkst erstmal, wie alles aufgebaut ist: Welche Kurse sind typisch für die Kulturwissenschaft? Was gehört zu Marketing? Was sind wichtige politische Begriffe?“
Olivia nahm zusätzlich auch an Kursen für fortgeschrittene Semester teil. Einerseits fand sie das sehr spannend, andererseits aber auch anspruchsvoll: „Ich hatte einen Kurs auf Englisch über die Politik der EU. Es war interessant zu sehen, wie die Studierenden dort arbeiten, denken und diskutieren. Aber man muss sich schon sehr reinarbeiten und ich habe gemerkt, dass das eigentlich doch nicht mein Interessenschwerpunkt ist.“ Das Kompass-Studium bot ihr also Möglichkeiten, sich fachlich auszuprobieren, für die in einem Bachelorstudium so kein Platz mehr ist.
Olivia erzählt, dass einige ihrer Freunde ihr Studium gleich zu Beginn wieder abbrachen, weil es doch die falsche Wahl war. „Ich finde das nicht schlimm, daraus lernt man ja auch.“ Es sei aber eine andere mentale Belastung, wenn man merke, dass das gewählte Studium doch nicht das richtige ist. „Im Kompass-Studium kannst du dir einfach erst mal ein Bild von verschiedenen Möglichkeiten machen und über deine Ziele nachdenken. Du hast eine super Betreuung und bekommst einen Überblick, was alles zum Studieren gehört.“ 


Olivia hat ein Fach gefunden, das sie begeistert: „Ich habe definitiv gemerkt, dass ich in die wirtschaftliche Richtung gehen möchte. Und das Kompass-Studium hat mir Lust gemacht, zu studieren.“ Der Umgang der Studierenden untereinander und die Betreuung an der ZU gefielen Olivia gut: „Man hört immer viel von der ‚ZU-Familie‘, aber es stimmt einfach. Die ZU ist eine kleine Uni mit einer engen Gemeinschaft und jeder fühlt sich für jeden ein bisschen verantwortlich. Das war ein wahnsinnig schönes Erlebnis.“ Olivia hat sich intensiv mit den Unterschieden zwischen öffentlichen und privaten Universitäten beschäftigt und sich letztendlich für eine staatliche Universität entschieden. Auch, da sie sich nur auf Wirtschaft konzentrieren möchte und an der ZU der Fokus auf Interdisziplinarität liegt.

Mit dem Wissen aus dem Kompass-Studium konnte Olivia deutlich gezielter auf die Suche nach einem passenden Studiengang gehen: „Ich habe mir Module und Kurse an anderen Universitäten angeschaut und ich habe gemerkt, dass ich das viel besser einordnen kann und schon weiß, was da ungefähr verlangt wird.“ Durch den Kontakt mit Studierenden aus höheren Semestern während des Orientierungssemesters lernte sie auch andere wichtige Aspekte eines wirtschaftlichen Studiums kennen, zum Beispiel, welche Praktika interessant und zielführend sind. In ihr erstes Bachelor-Semester wird Olivia jetzt anders starten als ins Orientierungsstudium. „Ich gehe viel fokussierter und geradliniger rein, ich bringe ein besseres Verständnis mit und lasse mich nicht verrückt machen von organisatorischen Fragen.“ Dadurch, dass sie schon Einführungskurse besucht und Prüfungen geschrieben hat, sieht sie auch den Vorteil, dass sie einen fachlichen Vorsprung hat und mehr Kapazitäten dafür bleiben, sich an der neuen Universität zu integrieren oder Aktivitäten übers Studium hinaus zu verfolgen. Bevor es im Herbstsemester losgeht, möchte Olivia aber noch ihren ursprünglichen Plan für die Zeit nach dem Abitur nachholen: Einen Spanischkurs und reisen.


Auf die Frage, was sie Interessierten am Kompass-Studium sagen würde, antwortet Olivia direkt: „Wenn du von der Schule kommst und wie die meisten noch ein bisschen planlos durch die Weltgeschichte tingelst, dann mach das auf jeden Fall, wenn es dir möglich ist. Es gab ja auch Kompass-Studierende, die das mit Stipendium gemacht haben. Es hilft dir in jedem Fall weiter und wird ein halbes Jahr sein, auf das du gerne zurückblickst, in dem du Freundschaften gewinnst und eine Zeit am See hast, die unbeschreiblich schön ist.“

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