Luisa

Das Kompass-Studium bietet ihr den Freiraum, verschiedene Studiengänge erstmal wirklich kennenzulernen.

Luisa, Teilnehmerin im Fall Semester 2019 | Foto: ZU/Moritz Schön

Luisa liebt es, Neues zu entdecken. In Apt (Frankreich) geboren, führte ihr Weg jedoch zunächst an den beschaulichen Ammersee, wo sie zusammen mit drei Geschwistern in einer „kreativen, aber auch unternehmerischen Familie“, wie sie selber sagt, aufwuchs. Dort hat sie ab der ersten Klasse die Waldorfschule besucht – eigentlich eine positive Erfahrung: „Ich bin immer gerne in die Waldorfschule gegangen, weil man über den Horizont hinausschauen konnte und sich auch im praktischen Tun erprobt hat. Auch die soziale Komponente war stark vertreten, von Theaterprojekten bis hin zu Klassenfahrten“, so Luisa.

„Es ist egal, ob du dich mit Erstsemestern oder mit Achtsemestern unterhältst – alle sind offen und kommen auf dich zu."



Luisas Leben nahm eine Wendung, als sie vor ihrem 10. Schuljahr vom Schulschiffprojekt „High Seas High School – Das segelnde Klassenzimmer“ der Hermann Lietz Schule Spiekeroog erfuhr. Das bedeutet: Sieben Monate zusammen mit 29 anderen Schülerinnen und Schülern, vier Lehrern und einem Teil der Stammcrew auf einem Traditionssegler zweimal quer über den Atlantik. Dabei ging es von Kiel über Belgien, über Spanien bis nach Teneriffa und schließlich einmal über den Atlantik bis nach Costa Rica, wo die Schülerinnen und Schüler wahlweise einen Monat bei Gastfamilien untergekommen sind oder aber eine eigenständig geplante Reise durch das Land durchgeführt haben. Dann ging es weiter nach Kuba über die Bahamas, Bermudas und Azoren zurück nach Deutschland.

Diese Erfahrung hat auch Luisas weitere Schullaufbahn beeinflusst. Nach ihrer Rückkehr besuchte sie für sechs Wochen das zugehörige Nordsee-Internat: „Dabei habe ich erfahren, dass ich beim Lernen eine Herausforderung brauche. Dass man selbst etwas erforschen und erarbeiten musste, auch in kleinen Gruppen, hat mir dabei besonders gut gefallen“. Nach einem Jahr an ihrer alten Waldorfschule wagte Luisa schließlich den Schritt und entschied sich dafür, eine Schule in Hamburg zu besuchen – über 800 km weit weg von ihrem Zuhause. Dort legte sie nach zwei Jahren das Abitur ab. Die Zeit hat Luisa auch persönlich geprägt: „Ich war früher super schüchtern – besonders durch das Projekt ‚High Seas High School‘, aber auch die Zeit, in der ich ganz alleine in Hamburg gelebt habe, bin ich reifer und erwachsener geworden. Ich habe keine Probleme mehr, auf Menschen zuzugehen. Das kommt mir jetzt noch zugute“.

In einem Berufsberatungsgespräch wurde ihr schließlich die Zeppelin Universität empfohlen: „In dieser Zeit interessierte mich sowohl ein wirtschaftswissenschaftliches Studium als auch Medizin. Ich wusste aber, ich will an eine kleine Universität und ich will sofort anfangen – auch, um zu sehen, was Studieren überhaupt bedeutet. Dadurch bin ich dann auf das Kompass-Studium gekommen: Es bietet mir den Freiraum, verschiedene Studiengänge erstmal wirklich kennenzulernen. Auch wenn ich bereits vor dem Kompass-Studium wusste, dass eine Laufbahn im wirtschaftlichen Bereich für mich gegebenenfalls in Frage kommt, wollte ich noch mal in meinem Interesse bestätigt werden. Da ich momentan auch viele Kurse der höheren Semester im Studiengang „Corporate Management & Economics“ besuche, kann ich besser abschätzen, ob das wirklich mein Studiengang ist, den ich die nächsten drei bis vier Jahre studieren möchte. Darauf baut man ja schließlich auch sein Leben auf“.


Dass sie sich bei ihrer Entscheidungsfindung gut aufgehoben fühlt, dafür sorgt laut Luisa vor allem die familiäre Größe der Universität: „Ich schätze die Seminargrößen – es ist einfach sehr persönlich. Die Professoren nehmen es positiv auf, wenn du bei den Seminaren anwesend bist und auch aktiv teilnimmst. Man ist einfach keine Nummer und sitzt in einer Vorlesung mit 500 anderen Leuten, wie das an anderen Unis doch teilweise ist.“ Auch das Umfeld begeistert die 19-Jährige: „Es ist egal, ob du dich mit Erstsemestern oder mit Achtsemestern unterhältst – alle sind offen und kommen auf dich zu. Das studentische Leben ist außerdem super abwechslungsreich gestaltet: Es gibt so viele Events, Initiativen‚ Global Talks‘ etc. – man hat immer was zu tun“.


Und was sagt Luisa zu den Wirtschaftswissenschaften an der ZU? Hält der Studiengang CME, was er verspricht? „Ich finde die Themen und die Bandbreite an Kursen im Kern interessant – natürlich sind die Grundlagenkurse manchmal ein bisschen trocken. Besonders der Erstsemester-Kurs ‚Betriebliches Rechnungswesen‘ bei Professor Görlich schafft da aber den Spagat – bei ihm merkt man einfach, dass er alle Studenten mitnehmen und für das Thema begeistern möchte. Auch ‚Mikroökonomie‘ bei Professor Eisenkopf und ‚Einführung in die Volkswirtschaftslehre‘ sind super interessant.“


Über den Besuch der Kurse hinaus engagiert sich Luisa bereits in einigen studentischen Projekten: So wirkt sie aktuell beim Projekt Startup-Village der studentischen Gründer-Initiative Tatendrang mit. Ziel ist es, sechs verschiedene StartUps für die Karrieremesse Zutaten im März nächsten Jahres zu akquirieren. Dabei lernt sie viel darüber, wie man mit Unternehmen in Kontakt tritt. Ihrer künstlerischen Ader – sie hat über mehrere Jahre aktiv Geige und Klavier gespielt – lässt sie im ZUIChor freien Lauf.


Wem würde Luisa nun das Kompass-Studium weiterempfehlen? „Eigentlich jedem, ob jetzt direkt nach dem Abi oder nach einem Gap Year. Man hat glaube ich einen leichteren Start in das Studienleben durch das Kompass-Studium, aber eben auch, wenn man sich generell unsicher ist, ob Studieren etwas für einen ist und ob man sich mit einem bestimmten Studiengang identifizieren kann“.

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