Johanna

Die interdisziplinäre Ausrichtung hat ihre fachliche Orientierung im Kompass-Studium bereichert.

Johanna, Teilnehmerin im Fall Semester 2020


Johanna lebte bis zum Abitur 2020 mit ihren Eltern und zwei Brüdern in Münster. In der Oberstufe absolvierte sie ein Auslandsjahr am Stonyhurst College, einem Jesuiteninternat in der Nähe von Manchester. „Das Internatsleben hat mir sehr gut gefallen und ich habe mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt zusammengelebt“, erzählt sie. Diese intensive gemeinsame Zeit mit unterschiedlichen Menschen hat Johanna besonders geprägt und sie hat dieses Gefühl im Studienalltag an der ZU wiedergefunden.

"Ich weiß jetzt, wie viel ich lernen muss, wie ich am besten vorgehe, wie ich jede Vorlesung vor- und nachbereite."



Im Abitur belegte Johanna die Leistungskurse Englisch und Sozialwissenschaften. „In den sozialwissenschaftlichen Fächern haben wir viel über globale Prozesse und über soziale Ungleichheit gesprochen, aber auch über politische Systeme und über Wirtschaft. Das hat mein Interesse geweckt, sodass ich dachte: Wirtschaftswissenschaften könnten was für mich sein.“ Aber auch das Fach Ernährungslehre und die Beschäftigung mit biochemischen Prozessen, Krankheiten und Therapien lagen Johanna, sodass ein Medizin-Studium ebenfalls eine Option war. Sie beschloss, sich nach dem Abitur ein Jahr Zeit für die Orientierung zu nehmen: Ein halbes Jahr lang wollte sie im Kompass-Studium die Wirtschaftswissenschaften kennenlernen und danach ein Praktikum im medizinischen Bereich absolvieren.


Johanna gibt zu, dass sie anfangs ein wenig voreingenommen war, weil die ZU eine private Universität ist. Doch sie hat sich vom ersten Tag an wohlgefühlt: „Ich wurde positiv überrascht: Die Leute hier sind alle sehr offen und sehr sympathisch. Außerdem gefällt es mir, mit Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen in Kontakt zu kommen.“ Diese interdisziplinäre Ausrichtung hat auch Johannas fachliche Orientierung im Kompass-Studium bereichert: Obwohl ihr primäres Interesse den Wirtschaftswissenschaften galt, belegte sie eine breit gefächerte Auswahl an Kursen. So entdeckte sie zusätzlich ihr Interesse an Politik und internationalen Beziehungen. Der Vorteil an der ZU: „Ich muss mich nicht dafür entscheiden, nur Wirtschaftswissenschaften zu studieren, sondern ich kann sagen: Ach, ich wähle auch mal ein Politik-Fach dazu. Und das fand ich einfach cool!“


Und was hat Johanna das Kompass-Studium noch gebracht? Als Herausforderung erlebte sie vor allem die Tatsache, dass man sich stärker selbst organisieren muss als in der Schule. Besonders in Bezug auf Prüfungen war das Kompass-Studium ein guter Raum, um sich auszuprobieren. In der Schule wusste Johanna, wie viel Aufwand für eine Klausur nötig war, „aber in der Uni ist das erst mal anders. Durch das Kompass-Studium konnte ich die Klausuren ohne Notendruck schreiben. Ich weiß jetzt, wie viel ich lernen muss, wie ich am besten vorgehe, wie ich jede Vorlesung vor- und nachbereite.“ Und die Noten, mit denen sie zufrieden ist, kann sie sich in einem nachfolgenden Studium anrechnen lassen. 


Außerdem hat Johanna an der ZU sehr schnell Anschluss gefunden. Eigeninitiative sei gefragt, aber „jeder kennt jeden, es ist eine große Community. Alle sitzen im selben Boot und man fühlt sich direkt gut aufgehoben, weil alles so nah beieinander ist.“ Das glich auch aus, dass Friedrichshafen laut Johanna „eine kleine Stadt ist“, die fernab ihrer Heimat liegt, „dafür aber am wunderschönen Bodensee“. Johanna erzählt: „Irgendwann war ich an einem Punkt, an dem ich dachte: Ich will die ZU gar nicht mehr verlassen.“ Und so änderte sie ihren ursprünglichen Plan und studiert seit dem Spring Semester 2021 den wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor Corporate Management & Economics (CME) an der ZU.


Ein Kurs aus dem Kompass-Studium wird sie auch noch weiter begleiten: In „Grundlagen des Unternehmertums“ arbeiteten die Studierenden in Kleingruppen Ideen für Start-ups aus. Johanna erarbeitete mit einem weiteren Kompass-Studenten und einer Kommilitonin aus dem ersten Bachelor-Semester ein Konzept für eine Kultur-App, die Veranstaltungen regional und nach den eigenen Vorlieben filtert und anzeigt. Johanna berichtet: „Am Anfang war das nur so eine Idee, und dann ging es einfach immer weiter und weiter. Mir ist aufgefallen, dass ich darin voll aufgehe: im Team arbeiten, kreativ sein.“ Die Dreiergruppe bewarb sich mit der Idee beim PioneerPort, dem Gründungszentrum der ZU, und kann nun ein Semester lang die dortigen Arbeitsräume und das Wissen anderer Start-Ups nutzen, um das Konzept weiter auszuarbeiten. Da Johanna im Kompass-Studium schon erste Prüfungen absolviert hat, hat sie jetzt im ersten Bachelor-Semester mehr Zeit, um sich auf dieses Projekt zu konzentrieren.

Generell blickt sie dem Studium entspannt entgegen: „Ich freue mich auf meinen ‚richtigen‘ Studienstart und weiß jetzt schon, was mich erwartet.

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