09.10.2020

Austausch mit Alumni aus der Kulturbranche


Bei der Berufsorientierung gewinnen die Kompass-Studierenden durch den Kontakt mit Absolventinnen und Absolventen der ZU einen Einblick in unterschiedliche Berufs- und Karrierewege und können eigene Fragen in kleiner Runde stellen.


Für den digitalen Austausch am 9. Oktober meldete sich Lukas Onken mitten aus der Organisation des Esslinger Podium Festivals. Er berichtete von den Herausforderungen, vor die der Kulturbetrieb in Corona-Zeiten gestellt wird: Absagen bzw. Verschieben von Konzerten, reduzierte Gästezahlen, Künstlerinnen und Künstler, die nicht einreisen dürfen, das Abwägen von Sicherheitsrisiken und der organisatorische Mehraufwand zur Wahrung des Abstands und zur Kontaktnachverfolgung – trotz allem: Die Stimmung auf den bisherigen Veranstaltungen war überraschend gut: „Die Leute sind hungrig nach Kultur!“

Nach einem Bachelor in Communication & Culture Management (CCM) war Lukas Onken zunächst in einer Künstleragentur tätig und arbeitete dann mehrere Jahre als Kulturmanager des Bundesjungendballetts. Momentan ist er Projektleiter von #bebeethoven, einem Projekt, in dem 12 Künstlerinnen und Künstler sich mit innovativen und zukunftsweisenden Formen von Musik auseinandersetzen: klassische Musik wird mit elektronischer Musik oder Künstlicher Intelligenz kombiniert, ein Stegreif-Orchester spielt ohne Dirigent und ohne Noten.


Julian Stahl war in der Vergangenheit in unterschiedlichem Umfang für das Podium Festival tätig. Mittlerweile ist er ehrenamtlich für den Bereich Digitales verantwortlich – besonders in Coronazeiten ein gefragtes Thema.
In der ersten Hälfte seines vierjährigen Bachelorstudiums in Corporate Management & Economics (CME) sammelte Julian Stahl vor allem praktische Erfahrungen im Kulturmanagement, etwa bei der Friedrichshafener Langen Nacht der Musik. Im weiteren Verlauf konzentrierte er sich dann stärker auf wissenschaftliches Arbeiten wie im Rahmen des Humboldt-Projekts. Er ist bei der wissenschaftlichen Perspektive geblieben: Nach einem Masterstudium in Berlin promoviert Julian Stahl aktuell an der ZU bei Prof. Dr. Martin Tröndle.


Ob praktischer oder wissenschaftlicher Schwerpunkt: Wenn die beiden Alumni an ihre Zeit an der Zeppelin Universität zurückdenken, fällt ihnen vor allem eines ein: Freiraum, um „sein Ding zu machen“ und sich auszuprobieren. Bei der Organisation studentischer Kulturformate und im Austausch mit einem selbst gewählten Praxiscoach ebenso wie in wissenschaftlichen Diskussionen, in denen man auch als Studierender schon ernstgenommen wird.

Nach dem Bereich Kultur sind im aktuellen Kompass-Studium auch noch Treffen mit Alumni aus den Bereichen Wirtschaft (ZF Friedrichshafen) und Politik (Innenministerium und Ministerium für Ländliche Entwicklung und Verbraucherschutz in Stuttgart) geplant.
Wir sind gespannt auf den weiteren Austausch!

Zeit, um zu entscheiden

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