22.11.2019

Zuhause in der Welt: Der Beruf des Diplomaten

Für alle an internationaler Verständigung interessierten Kompass-Studierenden dürfte der letzte Freitag ein Highlight des Semesters gewesen sein: Auf Einladung des Kompass-Studiums reiste Rebecca Kašēns, stellvetretende Referatsleiterin im Referat „Bürgerdialog und Öffentlichkeitsarbeit Inland – Außenpolitik in Deutschland“ des Auswärtigen Amtes von Berlin nach Friedrichshafen, um von ihrer aktuellen Tätigkeit zu berichten und einen Einblick in verschiedene Einstiegsmöglichkeiten für den Auswärtigen Dienst zu geben.

Foto: ZU I Claudia Steigerwald


Rebecca Kašēns hat zuvor die Referate Wirtschaft und Wissenschaft der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag geleitet und war Referentin für Außenwirtschaftsförderung für den Regionalbereich Russland, Zentralasien, Ukraine und Weißrussland. Seit diesem Jahr ist sie in Berlin dafür zuständig, die strategischen Leitlinien auswärtiger deutscher Politik in Bürgerwerkstätten und anderen Beteiligungsformaten greifbar zu machen und gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diskutieren.

Den Kompass-Studierenden und weiteren interessierten Bachelor- und Master-Studierenden berichtete sie unter anderem vom "Rotations"- und "Generalistenprinzip", die eine Karriere im Auswärtigen Dienst mit sich bringt: So wird man auf einem neuen Posten schnell vor teils fachfremde Herausforderungen gestellt und ist verpflichtet, alle drei Jahre den Standort zu wechseln. "Ganz schön tough", gibt Rebecca Kašēns zu, "andererseits werde ich mittlerweile nach drei Jahren an einem Ort unruhig und möchte mich wieder neuen Aufgaben stellen".

Foto: ZU I Claudia Steigerwald


Im zweiten Teil gab sie konkrete Tipps  zum mehrstufigen Auswahlverfahren für den Auswärtigen Dienst, das unter anderem einen psychologischen Eignungstest und Fachprüfungen in Geschichte und Politik enthält, und stellte Möglichkeiten für Praktika vor. "Wer von Ihnen kann sich jetzt noch vorstellen, Diplomat oder Diplomatin zu werden?" fragte sie gespannt in die Runde und war überrascht, dass sich unsere Studierenden nicht von den dargestellten Hürden abschrecken ließen. Ganz im Gegenteil: Im Anschluss nahm sich Rebecca Kašēns noch Zeit, die vielen persönlichen Fragen unserer Studierenden zu beantworten.

Zeit, um zu entscheiden

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