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01.09.2009

Mona Sloane

Tanzen ist ihr Leben – doch sie nur darauf zu reduzieren, wäre falsch. Mona Sloanes Talent ist vielseitig – in künstlerischer wie in unternehmerischer Hinsicht. Die gebürtige Kölnerin, die in ihrer Heimatstadt schon mit vier Jahren eine klassische Ballettausbildung begann, studiert im 5. Semester CCM – vom Rhein an den Bodensee war es trotz des für sie schmerzhaften Fehlens einer Ballettschule in Friedrichshafen ein ganz logischer Schritt: „Die ZU passt in ihrer Vielfältigkeit zu mir, hier lässt man mich meine Ideen umsetzen. Tanzen allein hat mir einfach nicht gereicht, ich wollte schon immer mehr.“


Das „Mehr“ hat sie an der ZU gefunden: Ihre umgesetzten Ideen reichen vom regionalen Tanzprojekt „Acsidant“, bei dem sie eine Bermatinger Grundschulklasse unterrichtete und als Solotänzerin auftrat, über die ZU-Cheerleading-Gruppe bis zum Projekt „Tanz in den Mai“, bei dem sie mit der Choreographin Nina Hänel die Choreographie erarbeitete und das gesamte Projekt managte. Während der 24-stündigen „Durational Literature.Performance 1440“ auf dem Campus Fallenbrunnen wollte Mona Sloane ihren dauerlesenden Kommilitonen in nichts nachstehen und lotete ihre physischen Grenzen in einer Improvisations-Performance aus: „24 Stunden Tanzen hab ich aber nicht geschafft, es waren nur ca. 16“, so die eigene bescheidene Beurteilung ihrer Mitwirkung.


Eine ihrer vielen weiteren Leidenschaften ist das Reisen und so verknüpft Mona Sloane das Vergnügen mit dem Nützlichen: nach Praktika als Tanzlehrerin in Japan, beim DAAD in Bonn und im Multimedia-Department bei Gruner + Jahr in Warschau, absolviert sie derzeit ein Auslandssemester an der „Istanbul Kueltuer Unıversıtesı“.


Neben dem Studium unterrichtet Mona Sloane unter anderem die Ballett- und Modern-Dance-Gruppe der ZU und plant bereits für das nächste Semester einen Startup-Workshop für Online-Medien. Außerdem arbeitet sie beim Projekt „Medienpartner“ der Ott-Goebel-Stiftung mit, das älteren Menschen den Zugang zu neuen Medien ermöglichen soll. Und mit dem Thema new online businesses will sie in Zukunft auch vielleicht einmal Geld verdienen – davor kommt allerdings erst ein Master-Studium. „Dieses Mal aber an einem Ort mit Ballettschule, vielleicht irgendwo in Skandinavien.“