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01.06.2008

Steffen Höllinger

Wie kombiniert man am besten sehr vielseitige Interessen und schafft es, als Grenzgänger zwischen den Disziplinen nicht den Überblick zu verlieren, sondern verschiedenartige Interessen als sich gegenseitig inspirierende Anregungsquellen zu nutzen? Diese Fragen haben Steffen Höllinger schon immer persönlich beschäftigt, da er bereits in jungen Jahren parallel zu seinem Abitur auf der politischen Bühne präsent war. Als Mitarbeiter eines Abgeordneten und späteren Staatssekretärs im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst verfasste er für diesen Reden und die tägliche Korrespondenz. Jene Schreiberfahrungen brachte er auch später zusammen mit seinem Interesse für Literatur in die Gründung des studentischen Hochschulmagazins „Oszillograf“ an der ZU ein. Außerdem stand er ein Jahr der studentischen Organisationsberatung whyknot als Finanzvorstand vor. Aufgrund eines ausgeprägten Interesses für das Thema Unternehmensgründung und Unternehmertum initiierte er zusammen mit seinem Kommilitonen Johannes Heinze die studentische Gesprächsreihe YEP | Young Entrepreneurs & Professionals, um junge Gründer und Entscheidungsträger für sehr persönliche Workshop-Veranstaltungen an die Universität zu holen. Einen Aufenthalt im Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz am MIT in Cambridge/Boston nutzte er, um Kontakte in seinem Interessengebiet Open Innovation & Entrepreneurship zu knüpfen und sich anschließend in seiner Bachelor-Thesis dem Thema „User Entrepreneurship“ wissenschaftlich zu nähern. Neben jener theoretischen Beschäftigung mit dem Thema Unternehmertum unterstützte er auch in der Praxis einige Business Angels wie Lukasz Gadowski beratend bei deren Investments in junge Unternehmen. Dem Bereich Venture Capital wird er auch zukünftig treu bleiben und in die Geschäftsführung einer auf Frühphasen-Investments im Technologie- und Internetbereich spezialisierten, privaten Investment-Gesellschaft in Berlin und Zürich eintreten. Langfristig zieht es Steffen Höllinger allerdings wieder zurück an die Universität, um einen weiteren wissenschaftlichen Abschluss zu erwerben und den Kopf wieder für neue Dinge freizubekommen - oder vielleicht auch nur, um die eine oder andere eigene Unternehmensgründung vorzubereiten.