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Entscheidungs- & Spieltheorie

Inhalte
Die Spieltheorie, ursprünglich ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, findet inzwischen in fast allen sozialwissenschaftlichen Disziplinen Anwendung, bei der Analyse sogenannter strategischer Entscheidungen. Dies sind Entscheidungen, bei denen der Akteur bei der Auswahl seiner eigenen Handlung die erwarteten Handlungen der „Mitspieler“ berücksichtigt. Klassische Anwendungen der Spieltheorie aus der Soziologie, der Politikwissenschaft und der Ökonomie gibt es in den Bereichen sozialer Dilemmata, der internationalen Politik (Rüstungswettlauf, Abschreckung), der ökonomischen Theorie der Demokratie (Welche Wahlplattform soll eine Partei einnehmen, um ihre Siegeschancen zu optimieren?) sowie der Bereitstellung öffentlicher Güter und der Vertragstheorie (Hobbes). In dem Modul werden die wichtigsten Grundbegriffe der Spieltheorie, wie kardinaler Nutzen, Nash-Gleichgewicht, Minmax Theorem etc. Erläutert – wenn möglich immer in Bezug auf das entsprechende Analyseproblem bzw. den Aspekt des Problems, für das bzw. den das jeweilige Konzept eine Lösung darstellt.


Qualifikationsziele
Nach erfolgreichem Abschluss kennen die Studierenden unterschiedliche „Spiele“. Sie können die Spiele identifizieren und zur Analyse von Problemen heranziehen. Sie können einfache eigene spieltheoretische Modellierungen zur Analyse bestimmter Probleme entwerfen.