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ZEPPELIN-Lehrstuhl für Wirtschafts- & Verkehrspolitik

Forschungsprojekte

Deregulierung des Buslinienfernverkehrs

Projektbeschreibung

Der Fernlinienbussektor gehört zu den wenigen Wirtschaftsbereichen in Deutschland, die bisher von keiner Liberalisierungswelle erfasst worden sind. Während zentrale Sektoren der Transport- und Logistikwirtschaft seit den 1980er Jahren weit reichende Deregulierungsmaßnahmen erfahren haben, ist der Linienfernverkehr mit Omnibussen nach wie vor starken Beschränkungen unterworfen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts schrittweise implementiert und seit 1934 praktisch nicht mehr verändert worden sind. Dementsprechend unterentwickelt ist der Markt – sofern überhaupt von einem Markt gesprochen werden kann: Fernbuslinien fristen in Deutschland derzeit ein Exotendasein und spielen im Modal Split des Personenfernverkehrs kaum eine Rolle. Dies dürfte sich aufgrund des politischen Willens für eine Liberalisierung in absehbarer Zeit ändern. Das Forschungsprojekt untersucht daher, wie sich mögliche Deregulierungsszenarien auf den Buslinienfernverkehrsmarkt und seine Akteure, den Verkehrssektor insgesamt und auf die Volkswirtschaft auswirken könnten. Es geht dabei auch um die Prognose von Marktstruktur und Wettbewerb in einem liberalisierten Buslinenfernverkehrsmarkt, sowie mögliche Szenarien einer Marktordnung. Ziel ist u.a. eine systemdynamische Modellierung des Marktes für Buslinienfernverkehre.

Ansprechpartner:

Projektlaufzeit

von 01.04.2010 bis 31.12.2014

Projektleitung

Prof. Dr. rer. pol. Alexander Eisenkopf

Projektbearbeitung

Prof. Dr. rer. pol. Alexander Eisenkopf, Dipl.-Volksw. Christian Burgdorf

Finanzierung





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