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Gastprofessur für Kultursoziologie

Forschungsprojekte

Sozialräumliche Ordnungen in Musikkulturen der Computergesellschaft

Projektbeschreibung

Die Kommunikation in kulturellen Netzwerken bedient sich überwiegend vernetzter computerbasierter Kommunikationsmedien. In technikdeterministischen Sichtweisen wird die Nutzung dieser Kommunikationsmedien oft als Überwindung von Raum und Zeit gedeutet, doch zeigt sich in der empirischen Analyse kommunikativer Prozesse innerhalb eines musikkulturellen Netzwerks die Relevanz von Themen mit Bezug auf Räumlichkeit und Lokalität für die Synthese sozialer Handlungs- und Ordnungskonstrukte. Die empirische Arbeit findet innerhalb eines Netzwerks statt, dessen Identitäten sich vornehmlich über Themen musikkultureller Praxis miteinander verbinden. Das Netzwerk besteht organisational aus 15 Musiklabels mit assoziierten Künstlern und Künstlergruppen sowie Verbindungen zu lokalen Veranstaltern und zu internationalen Vertrieben. Ziel der Arbeit ist es nicht, eine in möglichst vielen Wissenschaftsdisziplinen anschlussfähige Raumdefinition zu liefern. Vielmehr soll aus einer mit der Systemreferenz Gesellschaft operierenden Beobachterperspektive heraus untersucht werden, wie Raumsemantiken überhaupt entstehen und welche Funktionen sie für die sie erzeugenden sozialen Gebilde haben.

Ansprechpartner: Florian Grote

Projektlaufzeit

von 01.10.2007 bis 30.12.2012

Projektleitung

Prof. Dr. Dirk Baecker

Projektbearbeitung

Florian Grote

Finanzierung





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