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Gastprofessur für Internationale Politik

Profil

Prof. Dr. Manuela Spindler
Prof. Dr. Manuela Spindler

Dr. Manuela Spindler hat 2017 den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen vertreten und wurde zum 1. Januar 2018 als Gastprofessorin für Internationale Politik berufen.

Manuela Spindler hat Politikwissenschaften und Psychologie mit Schwerpunkten in den Bereichen Internationale Beziehungen, Internationale Politische Ökonomie und Kognitive Psychologie studiert. Sie promovierte zum Thema "Regionalismus im Wandel. Die neue Logik der Region in einer globalen Ökonomie" an der Universität Mannheim. Von 2005 bis 2013 lehrte und forschte sie als Juniorprofessorin für Internationale Politik an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt sowie an der Brandt School of Public Policy. 2007/2008 war sie als Gastprofessorin und Konrad Adenauer Visiting Chair an der Georgetown University, BMW Center for German and European Studies/School of Foreign Service, in Washington DC tätig.

Lehr- und Forschungsaufenthalte: u.a. an der American University, Washington DC, am Center for the Study of Globalization and Regionalization (CSGR) an der University of Warwick, UK, an der Georgetown University, Washington DC., an der Universität Basel und zuletzt bis 2016 an der Universität Luzern.

Manuela Spindler lehrt derzeit International Relations/Internationale Beziehungen an der Universität Zürich und an der German-Chinese Graduate School of Global Politics der Freien Universität Berlin sowie International Economics an der Fachhochschule für Ökonomie und Management Berlin (FOM).

Ihre Lehrtätigkeit beruht auf dem Konzept des „Vernetzten Lernens“. Es betrachtet Internationale Beziehungen nicht als eigenständige Disziplin, sondern konsequent als Sozialwissenschaft im breiteren Sinne und verknüpft dazu Ansätze aus Disziplinen wie der Wissenschaftsphilosophie, Geographie, Philosophie, Soziologie, Anthropologie und der interkulturell vergleichenden kognitiven Psychologie, aber auch naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus Bereichen der Physik, den Neurowissenschaften und der Soziobiologie mit dem Ziel eines tieferen Verständnisses für Denkordnungen und die theoretischen Perspektiven auf globale Beziehungszusammenhänge zugrunde liegenden mentalen Schemata und deren Konsequenzen für praktisches und politisches Handeln.

Manuela Spindler verfügt über vielfältige Qualifikationen in hochschulpädagogischen und verschiedenen lehr- und lerndidaktischen Bereichen sowie in der Lehrerweiterbildung. Sie ist Autorin von Lehr- und Studienbüchern. Für das Studienbuch „Theorien der Internationalen Beziehungen“ erhielt sie zusammen mit Siegfried Schieder den Preis „Geisteswissenschaften International“ - verliehen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Auswärtigen Amt und der Thyssen-Stiftung.

Manuela Spindler ist Vertrauensdozentin und persönliche Mentorin in der Begabtenförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung, persönliche Mentorin im Karriereförderungsprogramm für Frauen in der Wissenschaft „antelope“ der Universität Basel sowie freiberufliche Beraterin für Schüler und Studierende mit Lernproblemen und für den Aufbau vernetzter Bildungsbiografien in der Erwachsenenbildung.


Publikationen (Auswahl):

Schieder, Siegfried/Spindler, Manuela (Hrsg.) 2018: Theorien der Internationalen Beziehungen. 5. überarb. Aufl., UTB.


Schieder, Siegfried/Spindler, Manuela (eds.) 2014: Theories of International Relations. London und New York: Routledge.

Spindler, Manuela 2013: International Relations. A Self-Study Guide to Theory. Opladen/Berlin/Toronto: Budrich Publishers.


Spindler, Manuela 2005: Regionalismus im Wandel. Die neue Logik der Region in einer globalen Ökonomie. Wiesbaden: Springer VS.

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