04.10.2021

Law and Science in Environmental Governance: The Effects of Legal and Scientific Argumentation in the International Whaling Commission

Das heute veröffentlichten Buch „Talking International Law. Legal Argumentation outside the Courtroom“ von Ian Johnstone und Steven Ratner enthält auch ein Kapitel von

Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann. In ihrem Kapitel "Law and Science in Environmental Governance: The Effects of Legal and Scientific Argumentation in the International Whaling Commission" untersucht sie die Auswirkungen der legalen und wissenschaftlichen Argumentation im Bereich der Umweltpolitik und des Umweltrechts im Streitfall um ein

Moratorium für den kommerziellen Walfang im Rahmen der Internationalen Walfangkommission. Welche Art der Argumentation haben die Staaten in diesem multilateralen Kontext bevorzugt, um das Moratorium anzufechten, und mit welchen Auswirkungen?

Das Kapitel zeigt, dass in diesem hochgradig politisierten Kontext juristische und wissenschaftliche Argumente dominieren, normative Argumente jedoch erstaunlich weit verbreitet sind. Darüber hinaus werden verschiedene Arten von Argumenten von den Anfechtungsgegnern zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, und die institutionellen Rahmenbedingungen beeinflussen, wie mit diesen Argumenten umgegangen werden kann.


Das Buch wurde bei Oxford University Press verlegt und kann hier eingesehen und vorbestellt werden.


Im Folgenden der Abstract des Kapitels von Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann:

The source of authority and the precise working of international law are highly contested among scholars of international law and international relations. Many agree, however, that legal argumentation takes a distinct form: signaling authority in global politics and leading to a less open display of power. Yet legal argumentation might not be so unique. In the field of environmental governance and environmental law, a similar debate exists about the quality and effects of scientific argumentation. Moreover, the logics of legal and scientific argumentation are oftentimes intertwined in the institutional structure of environmental regimes. This chapter analyzes the dispute around a moratorium on commercial whaling in the context of the International Whaling Commission. Which type of argumentation did states prefer in this multilateral context to contest the moratorium, and with what kind of effects? The chapter shows that in this highly politicized context, legal and scientific argumentation dominates but normative argumentation is surprisingly widespread. Moreover, different types of arguments are used by challengers for different ends and the institutional settings influence how these arguments can be dealt with.

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