01.08.2017

Global Norms with a Local Face

Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern internationale Rechtsstaatlichkeitsnormen, die internationale Organisationen, NGOs und Staaten in Nachkriegsgesellschaften fördern, lokalisiert werden und wer darüber entscheidet, ob globale Standards oder lokale Partikularitäten die Oberhand gewinnen.

Lisbeth Zimmermann zeigt anhand des Streits um Kinderrechte, um ein Recht des Zugangs zu öffentlicher Information und um Modelle von Rechtsstaatlichkeitskommissionen in Guatemala, dass Rechtsstaatlichkeitsförderung oft lokalen Widerstand auslöst. Dieser Widerstand verändert die Förderstrategien der externen Akteure und, schlussendlich auch, wie die globalen Normen lokal interpretiert und umgesetzt werden. Der Raum für solche lokalen Übersetzungen wird aber vom Präzisionsgrad internationaler Normen geprägt. Lisbeth Zimmermann argumentiert anhand der diskutierten Fallstudien, dass weder eine kompromisslose Durchsetzung weltweiter Standards noch eine unreflektierte Lokalisierung die beste Lösung ist, sondern stattdessen ein Ansatz „demokratischer Aneignung“ Rechtsstaatlichkeitsförderung prägen sollte.

Zeit, um zu entscheiden

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