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Max Lesch

Kurzvita

Max Lesch ist seit September 2019 akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Koordinator des Forschungsclusters „Governance globaler Kooperationsnetzwerke“ an der ZU. Er hat Politikwissenschaft (mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen) und Soziologie in Bonn, Frankfurt und Aberystwyth studiert und promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.


Von 2014 bis 2018 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstipendiat am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, wo er im DFG-Projekt „Internationale Normen im Streit: Kontestation und Normrobustheit“ tätig war. Im September und Oktober 2018 führte ihn ein Forschungsaufenthalt an die Universität Kopenhagen. Vor dem Wechsel an die ZU hat er am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in der Forschungsgruppe „Shades of Illegality in International Peace and Security Law“ gearbeitet. In seiner Dissertation „Dynamics of Deviance. Torture and Its Prohibition in World Politics” hat er den Zusammenhang zwischen internationalem Recht, Normbrüchen und Normentwicklung mithilfe von devianzsoziologischen Ansätzen und einem praxistheoretischen Verständnis von Normen und normanwendenden internationalen Organisationen untersucht.


In seinem Post-Doc-Projekt beschäftigt sich Max Lesch mit der Entwicklung, der Funktionsweise und den Effekten von internationalen Tatsachenfeststellungsmissionen im Bereich des Menschenrechtsschutzes. Zu seinen weiteren Forschungsinteressen zählen die Normativität internationaler Praktiken, das internationale Anti-Korruptionsregime sowie die Rechtsschaffung in globalen Netzwerken.

Kontakt

Max Lesch

Telefon: +49 7541 6009-1413
Raum: Semi 0.17
Email: max.lesch@zu.de

Lesch, Max

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