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19.12.2017

Prof. Dr. Ellen Enkel beim „Audi Kolloquium“ in Ingolstadt

Prof. Dr. Ellen Enkel                         Foto: Audi


Vor 230 Audi-Mitarbeitern sowie Interessierten aus der Region präsentierte Frau Prof. Enkel in ihrem Vortrag „Digitale Geschäftsmodellinnovation fördern – aber wie? Automobilunternehmen in der digitalen Zukunft“ neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung. Sie sprach u.a. darüber, dass Open und Cross-Industry Innovationsaktivitäten es dem Unternehmen ermöglichen, dynamischer auf sich schnell ändernde Umweltbedingungen und Kundenbedürfnisse zu reagieren. Große Innovationsvorhaben können allerdings nur noch in der Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Innovationsökosystemen gelöst werden. Durch das Zusammenwachsen von Technologien und Kundenbedürfnissen werden plattformbasierte Geschäftsmodelle mit Partnern aus der gleichen oder anderen Industrien zur Entwicklung von digitalen Dienstleistungen immer wichtiger. Neue Geschäftsmodelle müssen nicht nur durch die Zusammenarbeit mit Startups in Plattformen, Inkubatoren oder durch finanzielle Beteiligung an diesen entstehen, sondern das Unternehmen braucht Corporate Entrepreneure aus den eignen Reihen, um langfristig agiler zu werden. Diese benötigen allerdings die passenden Rahmenbedingungen, welche eine Innovationskultur schafft. Beim abschließenden Austausch zwischen Frau Prof. Enkel und den Teilnehmern entwickelten sich spannende Gespräche und Diskussionen zum fundamentalen Wandel unserer Gesellschaft sowie unserer Arbeit, so zum Beispiel zum Thema künstliche Intelligenz.

Die Veranstaltung fand am 12. Dezember 2017 bei Audi im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Vortragsreihe „Audi Kolloquium“ im Konferenzzentrum Ingolstadt statt. Das aktuelle Forschungsgebiet von Frau Prof. Dr. Ellen Enkel „Digitale Geschäftsmodelle“ passten exzellent zum Fokus der Veranstaltungsreihe unter dem Motto Digitalisierung und Industrie 4.0.