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Lehrstuhl für Hochschuldidaktik

Forschung

Meine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten an der Zeppelin Universität (ZU) seit Herbst 2013 konzentrieren sich auf die Hochschuldidaktik und sind derzeit noch im Aufbau. Aus meiner Zeit an der Universität der Bundeswehr München habe ich zwei Projekte „mitgebracht“ die staatlich gefördert werden: optes und SALTO. Es handelt sich bei diesen Projekten um Verbundprojekte mit bildungswissenschaftlichen, speziell mediendidaktischen, Inhalten; unsere Aufgabe besteht darin, diese wissenschaftlich zu begleiten. Hierzu entwickeln wir effiziente Formen (a) der didaktischen Beratung, (b) der formativen und summativen Evaluation sowie (c) der Wissensdokumentation und Wissensteilung unter den Partnern. Ziel ist es, in den beiden Projekten dazu beizutragen, dass die didaktische Qualität ebenso wie die Implementierung und nachhaltige Nutzung von Bildungskonzepten und -technologien verbessert werden. Fortführen werde ich außerdem meine Mitarbeit am Aufbau einer neuen interdisziplinären Online- und Open Access-Zeitschrift zum Thema „Technologie und Lernen“ (iTeL) und den damit verbundenen Bemühungen um ein alternatives Peer Review-Verfahren in den Bildungswissenschaften.

In der Zukunft werde ich mich mit meinem Team an der ZU auf hochschuldidaktische Forschung – genauer: auf hochschuldidaktische Entwicklungsforschung – konzentrieren, wobei auch die Übergänge zwischen Schule und Hochschule einerseits und zwischen Hochschule und Beruf andererseits sowie die wissenschaftliche Weiterbildung eingeschlossen sind.

Laufende Forschungsprojekte

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Optimierung der Selbststudiumsphase (optes)
Laufzeit: 01.06.2012 bis 30.09.2016
optes ist ein Gemeinschaftsprojekt der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und des Vereins ILIAS open source e-Learning e.V. in Zusammenarbeit mit der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und der Zeppelin Universität. Gefördert wird optes im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ – einem Förderprogramm des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre an Hochschulen. optes richtet sich an Studienanfänger in Mathematik-nahen Studiengängen. Hintergrund sind die hohe Abbrecherquote in vielen MINT-Fächern und die großen Unterschiede in den mathematischen Vorkenntnissen der Schulabsolventen. Dazu sollen für die Zeit kurz vor dem Studium und für die erste Phase des Studiums Angebote entwickelt werden, welche die Betreuung der Studierenden verbessern. Wir sind in optes mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt. Zu den Aufgaben gehört, die Projektpartner in ihren Entwicklungsprozessen didaktisch zu beraten und bei ihren eigenen Evaluationen zu unterstützen, gezielt einzelne Aspekte in den Teilprojekten und im Gesamtprojekt zu evaluieren, einen Beitrag zur Verknüpfung der Teilprojekte über ein einheitliches Sprachangebot und einen didaktischen Referenzrahmen zu fördern sowie den internen Prozess der Wissensdokumentation und Wissensteilung mit Prozessvorschlägen und Vorlagen zu verbessern. In diesem Zusammenhang versuchen wir, möglichst effiziente Instrumente und Strategien sowohl für die Projektevaluation als auch für das Projekt-Wissensmanagement zu entwickeln. Diese Instrumente und Strategien sollen sparsam eingesetzt werden können und projektförderliche Erkenntnisse liefern, ohne die Projektbeteiligten über Gebühr zu fordern.

Web-Seite: http://www.optes.de/
Beteiligte wissenschaftliche Mitarbeiter: Dr. Frederic Adler, Christian Schmidt

Einsatz digitaler Medien in den Bildungsprozessen des deutschen Sports (SALTO)
Laufzeit: 01.07.2012 bis 30.06.2015
SALTO ist ein Verbundprojekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) (Koordinator), des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB-NRW), des Deutschen-Turnerbundes e.V. (DTB), des Deutschen-Tischtennisbundes e.V. (DTTB), des Instituts für angewandte Trainingswissenschaft e.V. (IAT) und der Zeppelin Universität. Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Ziel ist es, die Qualität der Bildungsarbeit im organisierten Sport unter dem Einsatz digitaler Medien zu erhöhen. Hiervon sollen ehrenamtliche wie auch hauptberufliche Trainer, Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter profitieren. In den fünf Teilprojekten werden sportspezifische Lösungen zur Verbesserung der mediengestützten Qualifizierung entwickelt, erprobt und in den Praxisverbänden zu einer breiten Anwendung gebracht: Entwicklung von Fach-Content und Verfahren zur Fach-Content-Erstellung (DTB); Entwicklung von Blended-Learning und Train-The-Trainer-Konzepten (DTTB), Entwicklung einer Professional Community (IAT), Entwicklung von sportverbandspezifischen Implementationskonzepten (LSB-NRW) sowie der Aufbau eines bundesweiten Bildungsportals für den deutschen Sport, in dem alle Teilergebnisse integriert sowie ergänzende Servicedienste angeboten werden (DOSB). Wir haben in SALTO die wissenschaftliche Begleitung übernommen. Zu unseren Aufgaben gehören die formative Evaluation von Voraussetzungen der einzelnen Projektpartner und ihrer Organisation, ihrer im Prozess entwickelten Konzepte und Materialien und der ablaufenden Vorgänge. Am Ende des Verbundprojekts erfolgt eine summative Evaluation der Projektergebnisse. Darüber hinaus sind wir während der gesamten Projektlaufzeit in (medien-)didaktischen Fragen beratend tätig.

Web-Seite: http://www.salto-dosb.de/
Beteiligte wissenschaftliche Mitarbeiter: Marianne Kamper, Cornelia Graupner-Küsel

Aufbau einer interdisziplinären Open Access-Zeitschrift zu Technologie und Lernen (iTeL)
Laufzeit: Seit 01.07.2011
2006 haben Peter Baumgartner (Initiator), Rolf Schulmeister, Andrea Back und ich beim StudienVerlag Innsbruck die „Zeitschrift für E-Learning. Lernkultur und Bildungstechnologie“ (kurz: ZEL) gegründet. Ende 2012 ist die letzte Ausgabe erschienen. In knapp sieben Jahren haben wir mit Hilfe von Gast-Herausgebern, zahlreichen Autoren und ebenso zahlreichen Gutachtern 26 Themenhefte publiziert. Trotz der positiven Bilanz und guter Erfahrungen haben wir Mitte 2011 beschlossen, dass angesichts der Veränderungen im Umfeld des technologiegestützten Lehrens und Lernens, Entwicklungen in der E-Learning-Community und dem lauter werdenden Ruf nach einer offen zugänglichen Online-Zeitschrift gerade für dieses Themengebiet eine Neuausrichtung erforderlich ist. Diese Neuausrichtung wurde von Anfang an unter das Dach „Open Access“ und eine noch größere Interdisziplinarität gestellt. Zudem arbeiten wir nun mit einem größeren Herausgeberkreis und offeneren Heften (neben Schwerpunkt-Heften). Außerdem streben wir an, ein alternatives Peer Review-Verfahren zu entwickeln: Dieses soll nicht nur der Selektion dienen, sondern über ein mehrstufiges Verfahren und ein möglichst hohes Maß an Transparenz eine andere Feedback-Kultur und die gegenseitige Kritik als Erkenntniswerkzeug fördern. Die neue Zeitschrift trägt die Bezeichnung „Interdisziplinäre Zeitschrift für Technologie und Lernen“ (kurz: iTeL).

Web-Seite: ZEL: http://www.e-learning-zeitschrift.org (Vorgänger-Zeitschrift)
iTeL: http://www.itel-journal.org/


Forschungsprojekte