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Projekt 2024

Eine Initiative des FIF mit Unterstützung der EQUA-Stiftung


Was wirst du im Jahr 2024 machen? Welche Rolle wirst du in der Unternehmerfamilie und im Familienunternehmen einnehmen? Wie verändern sich deine Einstellungen und Pläne? Welche Erfahrungen wirst du in den nächsten zehn Jahren machen?


Ein Unternehmen als „Familienmitglied“ ist oftmals ein Segen, genauso kann es aber hin und wieder auch ein Fluch sein. Spätestens in der Phase, in der man sich für eine Berufsausbildung oder ein Studium und schließlich für den ersten Job entscheidet, rückt das Thema der künftigen Rolle im Familienunternehmen häufig von selbst oder durch die Familie immer wieder ins Bewusstsein. „Möchte ich das Familienunternehmen künftig einmal selbst operativ leiten oder in einer anderen Rolle mitgestalten? Will das meine Familie eigentlich? Will ich überhaupt etwas mit dem Unternehmen zu tun haben oder verfolge ich völlig andere Pläne? Wie gehe ich mit der ganzen Verantwortung um, kann ich die Fußstapfen füllen und wenn ja, wie? Wie rede ich die Mitarbeiter an: mit „Du“ oder „Sie“?“ Oder „Wie trete ich als Gesellschafter in Gesellschafterversammlungen und vor den Mitarbeitern auf? Und wie kann ich mich eigentlich auf meine künftige Rolle vorbereiten – auch wenn ich noch nicht viel Ahnung von BWL habe?“ 


Auf deinem Entwicklungsweg möchten wir dich gerne begleiten – wissenschaftlich und bei Interesse auch persönlich.

Weshalb lohnt es sich beim Projekt 2024 mitzumachen?

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Ihre Frage:
  • Du setzt dich mit deinen möglichen individuellen Entwicklungswegen innerhalb oder außerhalb des Familienunternehmens auseinander – durch den persönlichen Austausch mit anderen in der gleichen Situation, angereichert durch wissenschaftliche Erkenntnisse.
  • Du leistest einen wichtigen Beitrag für die Forschung über und für Familienunternehmen und kannst diese bei Interesse aktiv mitgestalten.
  • Wir sind deine zentrale Anlaufstelle für die Vermittlung von Patenschaften mit erfahrenen Mitgliedern von Unternehmerfamilien oder Experten – aber auch nur, wenn du das willst!

Wie funktioniert das Projekt 2024?

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  • In dem Kontaktformular registrierst du dich mit einigen notwendigen Angaben, damit wir dich per Mail und ggf. telefonisch erreichen können.
  • Kurze Zeit nach der Registrierung erhältst du per Mail von uns einen Link zu einem Fragebogen, der in etwa 15 Minuten deiner Zeit in Anspruch nehmen wird. Dort fragen wir einiges über deine Person, deine Sicht der Dinge, was dich als Mitglied einer Unternehmerfamilie ausmacht, und über deine Ideen und Vorschläge für unsere Forschung. Denn wir verstehen das Projekt 2024 als Forschung zum Mitmachen und zum Mitgestalten – unsere Forschungsergebnisse sollen dich interessieren und weiterbringen.
  • Einmal im Jahr laden wir alle „2024iger“ zu einem Treffen ein, denn wir sind überzeugt davon, dass der Austausch mit anderen, die als Unternehmerfamilienmitglied in der gleichen Situation sind wie du, zu deiner Weiterentwicklung beitragen kann!
  • Immer wenn es sonst etwas Neues von uns gibt, z.B. spannende Forschungsergebnisse aus der Gruppe der „2024iger“ oder einen neuen Fragebogen, melden wir uns bei dir. Im besten Falle begleiten wir dich und deinen persönlichen Entwicklungsweg die nächsten 10 Jahre bis 2024.
  • Die Teilnahme am Projekt 2024 ist für dich kostenlos.
Hier kannst Du dich registrieren
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Funkstille nach der Registrierung..?
Hin und wieder kann es ein bisschen dauern, bis du eine Bestätigung deiner Registrierung und deine Mitgliedsnummer zugesendet bekommst. Falls du innerhalb von 24 Stunden nichts von uns hören solltest, schreibe bitte eine kurze Mail an .

 

Wer sind wir?

Das Projekt 2024-Team: Prof. Dr: Reinhard Prügl, Dr. Ursula Koners, Jana Hauck (v.l.n.r.)
Das Projekt 2024-Team: Prof. Dr: Reinhard Prügl, Dr. Ursula Koners, Jana Hauck (v.l.n.r.)

Wir stehen euch für Fragen und Anregungen gerne unter oder telefonisch unter unseren jeweiligen Telefonnummern (siehe unten) zur Verfügung.


Mehr Informationen zur EQUA-Stiftung gibt es hier.

Kontakt

Spitzley, Dinah
Tel:+49 7541 6009-2080


Als Winzertochter bin ich mit drei Geschwistern in Rheinhessen aufgewachsen. Von klein auf wurden meine Geschwister und ich in die betrieblichen Tätigkeiten eingebunden – von den Arbeiten im Weinberg bis zum Weinausschenken im Messestand habe ich daher schon früh einen Eindruck gewinnen dürfen, was es bedeutet, ein Familienweingut zu führen. Nach einem Bachelor in Wirtschaftswissenschaft und einem berufsbegleitenden Master für Familienunternehmertum bin ich derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) tätig. Persönlich und wissenschaftlich treibt mich insbesondere die Frage um, was die Nachfolge-Absicht der jungen Generation eigentlich beeinflusst und wie Nachfolge erfolgreich gelingen kann – auch vor dem Hintergrund meiner persönlichen Situation, in einigen Jahren in unser Familienweingut einsteigen zu wollen.

Kontakt

Mein Opa hat am Bodensee quasi eine Filiale der Schreinerei-Werkstatt seiner Familie aus dem Münsterland gegründet, als er während seiner Walz als Geselle hier im Süden hängengeblieben ist. In diesem Handwerksbetrieb bin ich zusammen mit zwei Geschwistern aufgewachsen und bin somit Teil der 3. Generation. Das Unternehmen war und ist ein festes Familienmitglied und hat natürlich nicht nur meine Kindheit sondern durchaus auch meine Interessen geprägt. Mein Berufsweg nach dem BWL-Studium hat mich zwar zuerst in die Konzernwelt gefühlt, aber meine „frühkindliche“ Prägung führte mich dann doch wieder ganz bewusst zu inhabergeführten Unternehmen. Heute wird das Unternehmen von meinen Geschwistern geführt – und ich bin nach wie vor in alle Entscheidungen eingebunden und weiterhin Teil des Ganzen. Meine jetzige Tätigkeit als Instituts-Managerin des FIF an der Zeppelin Universität ist vor allem deshalb so spannend, weil ich Wissenschaft und Praxis zu vielen unternehmerischen Fragen ideal verbinden kann.

Kontakt

Ich bin in Laa an der Thaya im Weinviertel in Niederösterreich aufgewachsen und habe nach einer Maschinenbauausbildung an der Wirtschaftsuniversität Wien internationale Betriebswirtschaft studiert und zum Thema Unternehmertum und Innovation promoviert. Nach einigen Forschungsaufenthalten (z.B. Universität Innsbruck, Massachusetts Institute of Technology, Universita Bocconi Milano) bin ich seit Ende 2008 an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen tätig. Mein Bezug zu Familienunternehmen stammt daher, dass mein Vater, mittlerweile im (Un- )Ruhestand, über 30 Jahre als familienexterner Geschäftsführer in einem mittelständischen Familienbetrieb in meiner Heimatstadt tätig war. Da ich von klein auf in diesem Betrieb auch mitgearbeitet habe und auch drei Generationen der Eigentümerfamilie kennenlernen durfte, sind mir die Herausforderungen und Besonderheiten des Zusammenwirkens von Familie und Unternehmen aus eigener Erfahrung bekannt – und daher möchte ich mit meiner Forschungsarbeit und als wissenschaftlicher Leiter des Friedrichshafener Instituts für Familienunternehmen (FIF) einen Beitrag zum besseren Verständnis dieser besonderen Betriebsform leisten.